Morgens im Stau…..

Der vorletzte Tag für mich. Hey Baby sage ich in Gedanken (Baby heisst mein 15 Jahre altes Auto – auch wenn Ihr denkt, ich bin ein bisschen irre, aber so heißt „er“ wirklich), haben wir beide das nicht toll gemacht? Zwei in die Jahre gekommene, aber immer noch gut erhaltene und gepflegte, und vor allem zuverlässige, haben uns 4 Jahre lang jeden Tag unermüdlich durch den Stau gekämpft.

Heute morgen war es wieder besonders schlimm auf der A57 von Neuss nach Düsseldorf. Ich bin von Anfang an auf der mittleren Spur von 3, und da bleibe ich auch, auf das Hin und Her habe ich keine Lust, denn es bringt nicht wirklich was, die Spur zu wechseln.

Vor mir hat ein junger Mann in einem schwarzen Golf einen Becher „Coffee to go“, so heißt das ja heute. Mitnehmkaffee sozusagen. Hinter mir die Frau in einem Japaner schminkt sich die Augen, die rechte Spur besteht aus einer einzigen langen LKW-Schlange, und links auf der Spur fahren die etwas größeren Autos nah aufeinander, in der Hoffnung, der Stau löst sich bald auf und sie können das Gaspedal durchdrücken. Ein Porsche mit einem Fahrer (älteres Modell -nicht der Porsche) versucht kilometerlang, auf gleicher Höhe mit mir zu bleiben, und blinkert immer rüber (auch das passiert hin und wieder immer noch, aber nicht mehr so oft wie früher 😉 ). Ich schreibe meiner Kollegin eine SMS, dass ich später komme, damit sie Bescheid weiß.

Bei den Nachrichten im Radio über Thailand, Unwetterkatastrophe und Reisewarnung vom Auswärtigen Amt schalte ich um auf CD. Es macht *pling*, eine SMS kommt rein und ein lieber Mensch schreibt, dass er mich vermisst und sich auf unser Wiedersehen freut.

Ein ganz normaler Morgen. Der vorletzte dieser Art 🙂 🙂 🙂

Wenn 2 eine Reise tun

Nächste Woche ist es so weit. Babs und ich tun eine Reise!

Wir kreuzen eine Woche lang auf dem Nil, und zwar von Luxor bis nach Assuan. Das habe ich mir schon viele Jahre lang gewünscht, und aus verschiedenen Gründen hat es nie geklappt.
Als wir Anfang des Jahres diese Reise buchten, da konnten wir noch nicht ahnen, was kurze Zeit später in Ägypten geschah. Was war ich enttäuscht! Aufstand, Revolution, letztendlich ist der alte Präsident zurückgetreten, und es ist wieder Ruhe eingekehrt in diesem schönen Land. Wobei Babs von Anfang an gesagt hat: Wir fahren!!!

Lange Zeit konnte ich es überhaupt nicht fühlen, dass ich nun endlich diese schöne Reise machen darf, und dann auch noch mit einer lieben Freundin. Die ich übrigens, so wie viele andere liebgewonnene Menschen, über unsere Blogs kennengelernt habe. Es sah doch eine ganze Weile so aus, als ob die Situation in Ägypten ganz fürchterlich eskalieren würde.

Jetzt, wo feststeht, dass wir Mitte nächster Woche dorthin reisen, beginne ich mich ganz langsam darauf zu freuen.

Aber zuerst muss ich noch eine Sache abschließen – aber das hast Du ja in meinem vorigen Post gelesen 😉

Mit 6.852 Kilometern Länge[1] (nach verbreiteten anderen Angaben 6.671 km) ist der Nil vor dem Amazonas der längste Fluss der Erde.[3] Vom Victoriasee aus verbleiben noch rund 5.960 Kilometer Fließweg, von Khartum, wo der Blaue Nil in den Weißen Nil fließt, rund 3.090 Kilometer und von der Landesgrenze von Sudan/Ägypten bis zur Mündung noch rund 1.510 Kilometer.

Von der mittleren Wasserführung von 2.770 m³/s unterhalb der Einmündung des Atbara im Mittellauf erreichen unter natürlichen Bedingungen nur etwa 1.250 m³/s das Mündungsgebiet[4] unweit von Kairo; hinsichtlich der Wasserführung wird der Nil somit von zahlreichen Flüssen geringerer Länge weit übertroffen.[5][6] Bedingt durch die starken Entnahmen zu Bewässerungsszwecken erreichen heute nur rund 140 m³/s das Mittelmeer.

Der Nil besitzt zwei Quellflüsse: den kürzeren, aber wasserreicheren Blauen Nil und den wesentlich längeren Weißen Nil, der zugleich die Hauptachse des rund 3.255.000 km² großen Einzugsgebietes ist. Das Einzugsgebiet ist nur wenig kleiner als das des Kongo (3.730.881 km²), des größten Flusses Afrikas und des zweitgrößten der Erde.

Der Vertrag

Da liegt er nun vor mir!
Ich kann es noch kaum glauben. Ich habe für ihn gekämpft. Wie ich selten zuvor in meinem Leben für etwas gekämpft habe.
Monatelang hat es gedauert, manchmal war ich einfach nur müde und wollte weg. Fort.
Dann habe ich mich wieder motiviert, und bin erneut nach vorne gegangen. Ich wollte ein bestimmtes Ziel erreichen – und zwar eins zu meinen Gunsten.

Immer wieder musste ich mich mental darauf einstellen, bin offensiv geworden, habe Gespräche gesucht zu Vorgesetzten, habe verhandelt, habe klar und deutlich gesagt, was ICH möchte. Eine völlig neue Erfahrung für mich. ICH selbst bin eingestanden für MICH!

Nun habe ich es erreicht! Ich habe Ende nächster Woche meinen letzten Arbeitstag. Die Einigung beiderseits ist nun schriftlich fixiert. Noch habe ich die Unterschrift nicht geleistet, aber ich werde es in den nächsten Tagen tun.

Dann habe ich erst einmal Zeit. Ein halbes Jahr lang darf ich mich selbst finden, neu sortieren, ohne finanziellen Druck Entscheidungen treffen oder auch nicht, darf mir Zeit nehmen für meinen neuen Lebensweg, für meinen Neuanfang. Auf allen Ebenen.

Zu einem mir seelenverwandten Menschen sagte ich gestern:
Dafür hat sich das alles gelohnt – der Kampf – meines Lebens 🙂 – für dieses wundervolle Gefühl von Freiheit, welches ich nun habe.

Hinter den Kulissen

Manchmal lohnt er sich – der Blick hinter die Kulissen.
Ach was, eigentlich lohnt er sich immer.

Ich hätte das Post besser anders angefangen: Manchmal lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, und man ist über alle Maßen positiv überrascht, oder aber man bekommt seine anfängliche skeptische Haltung bestätigt.

Ein wirklich sehr langjähriger Freund von mir hat des Öfteren wechselnde Partnerschaften. Und das schon seit vielen Jahren.

Anfangs ist er immer total verliebt, diesmal ist sie wirklich die Frau fürs Leben (welches im übrigen mit den Jahren immer kürzer wird, dieses Restleben), der absolute Glücksgriff, und in rasender Geschwindigkeit befindet er sich in einer festen Partnerschaft inklusive Zusammenziehen und allem, was dazu gehört.

Nach cirka 2 1/2 bis 3 Jahren kommt dann – auch dies immer wieder – die schreckliche Ernüchterung. Sie ist es doch nicht, sie ist doch nicht seine Herzensdame. Dann kommt die Phase der Trennung, dann der Schlussstrich, und dann – schwuppdiwupp – kommt von irgendwo – aus dem Nichts, aus dem Mirwana oder woher auch immer, eine neue Kandidatin. Eine neue Traumfrau, eine neue Herzensdame und Lebensgefährtin.

So weit, so gut. Das Witzige an der ganzen Sache ist, dass die Damen alle gleich aussehen. Dieselbe Haarfarbe, dieselbe Augenfarbe, dieselbe Figur. Wie er das macht, weiß ich nicht, ich bin immer total fasziniert. Zur Zeit befindet er sich gerade wieder mal in einer Trennungsphase, aber ich gehe jede Wette ein, dass „die nächste“ genauso aussieht wie „die jetzige“ 😉

Kleine Glücksverstärker

Kleine Glücksverstärker sind unser höchstes Gut!

Selbst in diesen abnormen Zeiten – seit Anfang 2010 jagt eine Katastrophe die nächste – werden sie dennoch in diese Welt hineingeboren.

Unsere Kinder. Unsere Kindeskinder.

Ist es nicht sinnvoll und absolut unerlässlich, ihnen den Gedanken an eine bessere Welt, an das All-Eins-Sein, an alles, Was Ist, einzupflanzen? So wie ein Samenkorn, das ständig bewässert werden muss?

Diese kleine Pflanze, die daraus entsteht, sollte doch gehegt und gepflegt werden.

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Nur durch sie erreichen wir eine bessere Welt. Warum erhalten sie dann noch immer zu wenig von unserer Liebe, unserer Zeit, unserer Wertschätzung, unserer Fürsorge?

Werden missachtet, misshandelt, und zu Dingen gezwungen, die ihrem kindlichen Naturell widersprechen?

Mein kleiner persönlicher Glücksverstärker ist nun beinahe 8 Monate jung, gerade erst hineingeboren in dieses Universum.

Er hat schon so vieles gelernt, und dennoch weiß er so wenig von dieser Welt, da draussen. Oder doch? Manchmal, wenn ich in seine Augen schaue, und damit in seine Seele, dann denke ich:

Du kleiner Kerl, bist mit all dem Wissen, was die Menschheit jemals angesammelt hat, hierher gekommen.

Du bist mein absoluter Glücksverstärker. Und wenn Du dann mit Deinen Patschehändchen in meine Haare greifst, um Dich daran festzuhalten, weil Du mir in Form eines patschnassen Küsschens Deine Liebe zeigen möchtest, dann bin ich glücklich.

Dann weiß ich, dass es sich immer lohnt, für eine bessere Welt zu kämpfen.

Aber nicht nur dann……

D.K. 03/2011

Die Kraft des Inneren Friedens

Während ich dies hier schreibe, scheint die Sonne in mein Büro. Das Fenster ist auf „Kipp“ und ich höre die Vögel zwitschern. Der Himmel ist strahlendblau, und die Luft riecht nach Frühling.

Gestern telefonierte ich mit einer lieben Freundin, die – wie sie selbst sagt – durch die Ereignisse in Japan aus ihrer Mitte gekippt ist. Ich kann das verstehen, denn die Ereignisse sind sicherlich sehr schrecklich und sehr beängstigend.

Auf der anderen Seite – so ist meine Meinung – nützt es niemandem, wenn ich die gute und positive Energie – die in meinem Leben und vor allem in mir drin ist – NICHT aufrecht erhalte.

Ich glaube, dass all die Geschehnisse und Ereignisse der letzten Jahre – sicherlich sehe ich auch, dass die Abstände immer kürzer werden – letztendlich dazu dienen sollen, unser Bewusstsein , welches auf Angst, Gier und Mangel fokussiert ist oder war, in ein Bewusstsein umzuwandeln, welches auf Liebe, Harmonie, Miteinander, Füreinanderdasein, näher Aneinanderrücken basiert.

Daher kehre ich sofort wieder in meine Mitte zurück, wann immer ich aus ihr herauspurzele angesichts der aktuellen Katastrophen und der Medienberichterstattung, und erhalte meine Schwingung von tiefer Liebe, innerem Frieden und von positiver Energie aufrecht. Und stehe währenddessen fest und verwurzelt mit meinen beiden Füßen auf der Erde.

Nur so kann ich dazu beitragen, dass mein Leben, das meiner Familie, Freunden, Partnern, Mitmenschen, Kollegen, Kindern, Enkelkindern, immer besser wird – auch wenn die einzelnen Schritte manchmal sehr klein oder gar unsichtbar erscheinen.

Mehr denn je erhalte ich meine Vision von einer geheilten Erde und eines „Wir sind Eins“ Bewusstseins aufrecht.

Ich wünsche Dir einen guten Tag und die Kraft des Inneren Friedens.

D.K. 03/2011

Vergib uns – Mutter Erde

Am Anfang
hast du nur leise geweint.
Verzweifelt warst du,
ob all der Schmerzen und Verletzungen,
die sie dir zufügten.
Konntest die Ignoranz nicht verstehen,
mit der sie dir begegneten,
die Leugnung aller bestehenden Naturgesetze.

Sahen sie denn deine unendliche Schönheit
und Intelligenz nicht?

Dann, als du zu begreifen begannst,
dass sie sich nicht ändern wollen,
niemals ändern würden,
begannst du lauter zu werden,
schicktest Warnungen,
um sie zur Umkehr zu bewegen.

Nun, letztendlich,
bäumst du dich auf.
Schreist, tobst, richtest Unheil an.
Doch sie verstehen dich immer noch nicht!

Alles, was nun bleibt,
ist Verzweiflung, Trauer, auch der Tod.
Aber immer noch findet die ersehnte
Veränderung nicht statt.

Die, die tief mit dir verbunden und
verwurzelt sind,
können nichts anderes tun,
als dich um Vergebung zu bitten.

Und dir all ihre Liebe und ihr Licht senden.

MUTTER ERDE!

D.K.

Manchmal….

Manchmal
muss man
einem ganz besonderen Menschen
weh tun.

Nur,
um ganz
bei sich selbst zu bleiben.

Was zurück bleibt?

Traurigkeit?
Wehmut?

Ganz bestimmt
die Hoffnung
verstanden zu werden!

Und die Gewißheit,
dass Ehrlichkeit
das höchste Gut ist.

Für mich!

D. K.

Hello
Can you hear me
Please don’t go
Where are you going
Conversations go over my head
Isolation has an ugly face
Surround me with your love
Understand me I need you now
Surround me with your words
Understand me I need your love
I need your love

I need your love

Hello
I’m so lonely
And it feels like disease
Come and stay, stay beside me
Stay always forever don’t go
Surround me with your love
Understand me I need you now
Surround me with your words
Understand me I need your love

Das Blaue Band am Rhein


Die Erwartungen wurden übertroffen, als sich im März 2009 erstmals das Blaue Band der dezenten Frühlingsboten im Rheinpark zeigte. Von der Rheinterrasse bis zur Theodor-Heuss-Brücke schwingt sich der blaue Teppich, gewirkt aus fünf Millionen Krokussen. Er ist 1.300 Meter lang, bis zu 30 Meter breit, 24.000 Quadratmeter groß. Ein Anblick, der seines Gleichen sucht.

Im Herbst 2008 startete die erste große Pflanzaktion. Fünf Millionen Krokusse aus dem westholländischen Blumenzuchtgebiet Hillegom wurden von mehr als 2100 ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in die Erde gebracht, die damit gemeinsam mit den Sponsoren zu Geburtshelfern des „Blauen Bandes am Rhein“ geworden sind.

Gestern bin ich von der Arbeit etwas früher nach Hause, weil ich bei dem strahlendschönen Wetter unbedingt noch im Sonnenschein walken wollte. Da um 16.00 Uhr das Verkehrsaufkommen noch nicht so groß ist, habe ich nach langer Zeit mal wieder den Rückweg durch den Rhein-Ufer-Tunnel genommen.

Zuvor hatte ich schon immer wieder aus dem Augenwinkel heraus bei den Fahrten Hinweistafeln gesehen, die „Das Blaue Band am Rhein“ ankündigten. Ehrlich gesagt habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht, und wusste auch nicht, was gemeint ist. Und dann, als ich auf die Rhein-Ufer-Straße abbiege, sehe ich es!

Atemberaubend schön, im strahlenden Sonnerschein, im Hintergrund unser lieber glitzender Rhein:
Tausende und aber Tausende von blauen Krokussen.

Ich habe mich noch Stunden danach über diesen zauberhaft schönen Anblick gefreut, war dankbar, auf meine Innere Stimme gehört zu haben, und werde gleich natürlich wieder diesen Weg nehmen 🙂