Neue Energien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich glaube, es gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben,
dass du jemanden triffst, dessen Ziele und Ideen
mit den deinen übereinstimmen,
jemanden, der Hoffnung für die Zukunft hat,
so dass sich Talente und Energien verbinden.
Das ist stärker, als wenn jeder für sich allein handelt.

Jane Goodall

Sie sind alle weg – die „alten Menschen„. Schritt für Schritt haben sie sich verabschiedet, aus meinem Leben.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden mir anhand von Menschen noch einmal meine alten „Muster“ geschickt. Ich sollte sie mir wohl anschauen. Das habe ich getan.

Diese Menschen habe ich in ihren Beziehungsproblemen mit ihren Partnern begleitet, war Tag und Nacht für sie da, habe meine Energie und meine ganze Liebe hineingelegt.

Jetzt ist es aufgelöst. Das, was aufgelöst wurde, kommt nie wieder zurück. Das weiß ich, das ist eins der ungeschriebenen Gesetze des Universums. In Liebe lasse ich sie gehen, sie wollen nicht hinschauen, auf das, was ist. Sie wollen weiter im Außen und im Materiellen leben, das ist ihre eigene und persönliche Entscheidung.

Ich bin dankbar für all die lieben Gleichgesinnten, die nun innerhalb allerkürzester Zeit in mein Leben „hineinpurzeln“. Mit großer Freude sehe ich diese positiven Veränderungen.

Denn Du kannst nur das in Dein Leben ziehen, was Du selbst ausstrahlst.

Namasté, Licht und Liebe,

Dori 🙂

Die alte Dame

„Oh, was für ein schöner Blumenstrauß“, ruft sie aus, gerade als ich aus meinem Auto steige. „Der ist für meine Tochter“, sage ich, „sie hat heute Geburtstag“. „Da wird sich ihre Tochter aber freuen“, sagt die alte Dame und setzt sich auf ihren Rollator. Offensichtlich stellt sie sich gerade auf ein längeres „Pläuschchen“ ein, denke ich, dabei ist es doch für so etwas viel zu heiß – 37 Grad! Das frage ich sie dann auch: „Ist Ihnen das nicht zu heiß? Bei diesen Temperaturen sollten Sie doch besser daheim bleiben!“

Sie schüttelt energisch den Kopf, während ich dahinschmelze. „Nein, das geht nicht. Ich muss jetzt zum Gedächtnistraining“.
Und damit hat sie mich nun vollends in ihren Bann gezogen. Ich erfahre, dass sie dienstags zum Gedächtnistraining geht (die Kirche im Ort bietet jede Menge Programm für alte Menschen an, allerdings auch für Jugendliche und Kinder, was mir ungemein gut gefällt), mittwochs geht sie zur Sitztanzgymnastik (jawohl, Du hast richtig gelesen, Tanzgymnastik im Sitzen, was es nicht alles gibt!). Donnerstags ist Spielnachmittag, aber das ist ihr zu kindisch, da bleibt sie dann lieber daheim und legt Patiencen.
Ach ja, und morgens steht sie in der Früh so gegen 7 Uhr auf, und dann dreht sie erst einmal ihr Radio laut und tanzt durch ihre Wohnung, auch wenn diese sehr klein ist. „Ich habe doch früher so gerne getanzt“, seufzt sie, und ihre Augen blitzen und sie lacht und sie ist so sehr lebendig.

„An Ihnen kann sich aber so manch einer ein Beispiel nehmen“, sage ich zu ihr, und denke dabei an einige alte Menschen in meinem Umfeld, die einfach nur alt sind, nichts tun und das Leben schrecklich finden, welches man als alter Mensch führt! Und dass sie nicht mehr respektiert werden auf „ihre alten Tage“. Das wird dieser alten Dame hier mit Sicherheit nicht passieren, und wenn, dann kann sie sich mit Sicherheit den nötigen Respekt „verschaffen“.

Derweil gesellen sich zwei weitere alte Damen zu uns, die eine ebenfalls mit Rollator, die andere ohne, und gemeinsam ziehen sie dann schnatternd und kichernd – wie Teenager – von dannen. Wahrscheinlich sind sie das auch immer noch, innerlich!

Bildquelle: Manfred Schimmel / pixelio

Paula und Julius im Urlaub

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was macht „frau“ mit ihren Kaninchen, wenn sie in Urlaub fährt und die Tochter, die sich normalerweise dann kümmert, auch mitfährt?

Nun, die Kaninchen machen ebenfalls Urlaub. Und zwar in der Villa Löwenzahn!

Kürzlich meinte eine Bekannte: was machst Du denn so viel Aufhebens? Das sind doch nur Kaninchen? Viele Menschen wissen nicht, dass Kaninchen hochintelligente Tiere mit einem hochsensiblen Organismus sind. Da sie kaum Laute von sich geben, werden sie als dumm eingeschätzt, was aber inzwischen mehrfach wissenschaftlich widerlegt ist. Und wer sich ein wenig mit Kaninchen auskennt weiß ohnehin, dass dies ganz einfach nicht stimmt.

Die sehr sympatische und kompetente Heike Rasic aus Grevenbroich ist so etwas wie eine „Kaninchenflüsterin“. Denn seit meine beiden bei Ihr in Pension waren, lässt sich mein Julius streicheln, was vorher wirklich undenkbar war 🙂

Heike Rasic, Tierschützerin aus ganzem Herzen, hat die Nagetierpension in 2007 ins Leben gerufen und ihr den schönen Namen „Villa Löwenzahn“ gegeben. So finden viele Nagetiere wie Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen während der Abwesenheit ihrer Menschen eine Bleibe. Damit hat sie eine Marktlücke geschlossen, denn oftmals weiß man wirklich nicht, was tun mit den Tieren. In den Hochzeiten – wie z.B. in den Sommerferien – beherbergt sie inzwischen oftmals 30 bis 40 Tiere, und das professionell, denn sie versteht wirklich etwas davon.

Ich bekam zudem noch wertvolle Ernährungs- und Gesundheitstipps für meine Kaninchen sowie eine CD mit Fotos, die sie von meinen Lieblingen gemacht hat, so auch das hier eingestellte.

Ich bin froh und glücklich, eine Möglichkeit gefunden zu haben, meine beiden Lieblinge artgerecht unterbringen zu können und danke der lieben Heike Rasic für ihre kompetente und liebevolle Pflege – denn die Tiere werden nicht nur gefüttert, sondern auch „beschmust“.

Ohne Worte

Auf der Rückfahrt gestern sagte ich zu meiner Tochter: was war sie schön, unsere Woche!

Mit Moritz Moppelpo – sein kleines Gesicht hält er in den Wind, er geniesst es, und er mag die Wellen, die Möwen, die kreischen und die dicken Schiffe, die am Horizont entlanggleiten.

Aber vor allem mit uns. Seelenverwandte, die wir nun mal sind.

Wir können reden, ununterbrochen, aber auch so herrlich miteinander schweigen. Einfach mal nichts sagen müssen.

Niemand der fragt: hast Du was?

Niemand der fragt: hab ich Dir was getan?

Niemand, der sagt: Du hast doch was!

Nein, hab ich nicht.

Ich mag nur manchmal ganz einfach nur still sein!

Im LaLaLand

Mo ist im Lalaland, sagt meine Tochter. Das sind wir alle, hier am Niederrhein. Die Luft ist schwer, schwül, und die Kleider kleben trotz nur 19 Grad am Körper fest, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit. Alles ist schleppend. Hinzu kommt noch der intensive Vollmond im Juni und die heutige totale Mondfinsternis!

Wer nicht hier lebt und das nicht ERlebt, der weiß wahrscheinlich gar nicht, wovon ich rede.

Heute habe ich den kleinen Max besucht, meinen inzwischen zweijährigen Enkelsohn, und der legt sich freiwillig mit seinem Schmusehasen aufs Sofa und will einfach nur noch seine Ruhe haben.

Was freue ich mich, wenn ich am Wochenende nach Holland ans Meer fahren darf, wo die Luft klar ist, wo immer ein frischer Wind weht, und wo man bis in seine Zehenspitzen durchatmen kann.

Blick aufs Meer – die Seele baumelt.

Ab in den Urlaub – mit Tochter und Enkelsohn – das Reisefieber hat uns bereits ergriffen. Heute haben wir mit dem Vermieter des Häuschens telefoniert, Bettchen und Hochstühlchen und frühere Ankunftszeit – alles kein Problem. Ich liebe Holland und die Holländer, die sind einfach nur locker und menschen- und vor allem kinderfreundlich.

Bis dann mal – in Kürze – meldet sich wieder Eure Dori 🙂

Unter meinem Baum

Manchmal sitze ich einfach nur da! Und schaue ihn an!

Meinen Baum.

Wie er seine große und mächtige Krone ausbreitet, über mir.

Ich geniesse seine Schönheit und seine gute Energie und bin einfach nur dankbar dafür, dass es ihn gibt.

Er schützt mich im Sommer vor dem gleißenden Sonnenlicht, er spendet mir Schatten.

Ich kann dann stundenlang unter seinem Blätterdach sitzen, oder auf meiner Liege sein und lesen, oder auch ganz einfach gar nichts tun.

Selbst mein kleiner Mo ist völlig verzaubert von dem großen und schönen Baum. Er reckt sein kleines Ärmchen in die Höhe, ist fasziniert von den Blättern, die sich leise im Wind bewegen, oder heftig hin und her schlagen, wenn es mal wieder stürmt hier am Niederrhein.

Spät am Abend – in der Dämmerung – begeben sich die Vögel auf meinem Baum zur Nachtruhe, den Kopf unter einem Flügel verborgen lassen sie sich in den Schlaf wiegen. Manchmal nur eine Handbreit von mir entfernt. Das sind dann die besonderen Momente.

Mein Baum erinnert mich jeden Tag aufs Neue an meine tiefe Liebe zur Natur, und zu allem, was ist.

Ich wünsche Dir ein gesegnetes Pfingstfest – Dori 🙂

Ich fühl mich veräppelt

und das aus verschiedenen Gründen.

Erst einmal -wir haben einen neuen Erreger. Ich spreche ihn NICHT aus, nein, das tue ich jetzt nicht. Ich möchte nicht noch mehr Aufmerksamkeit darauf lenken.

Im vorigen Jahr hatten wir die Aschewolke, und die Schweinegrippe.

Im Jahr davor – ich glaube, es war das Jahr davor -die Vogelgrippe.

Was im Jahr davor war, weiß ich nicht mehr, aber mit Sicherheit war da auch etwas.
Vielleicht die Ölpreise, aber die haben wir ja immer – als Thema.

Ich fühl mich verarscht. Sorry, dass ich das jetzt mal so krass sagen muss. Ist eigentlich nicht so meine Art.

Hinzu kommt noch, dass ich nicht telefonieren kann. Es könnte ja an mir selbst bzw. an meinem ureigenen Telekom-Anschluss liegen, aber meine Tochter im Nachbarort und die Freundin meiner Tochter im Nachbarnachbarort kann auch nicht telefonieren.

Was macht das mit mir gerade? Welche Gefühle habe ich?

Zum ersten: was das telefonieren betrifft, habe ich die Telekom sowieso schon gekündigt, ich hab auf all die Probleme keine Lust mehr.

Was den Erreger betrifft, den irgendeine Institution „ins Leben gerufen“ hat, kann ich nur sagen:

ich verkonsumiere sowieso nur Produkte aus meiner Region. Schon seit vielen Jahren. Ich esse Gemüse, wenn die Zeit dafür da ist. Von den Bauern, hier am Niederrhein. Ich esse niemals Erdbeeren an Weihnachten. Ich fahre täglich ins Feld und hole mir die köstlichen Früchte direkt vom Erzeuger. Er bietet mir 4 verschiedene Sorten an. Früher kannte ich nur ERDBEEREN. Heute kann ich mir noch aussuchen, ob sie fest, saftig, besonders aromatisch oder was weiß ich nicht sind.

Bekomme ich Heißhunger auf ein Stück Fleisch, dann gehe ich zu meinem Metzger. Er kennt die Kuh beim Namen, die er geschlachtet hat. Sorry, für Vegetarier ist diese Aussage vielleicht nicht so prickelnd. Ich fühle mich damit aber wohl, denn
ich habe Vertrauen. In das, was ich esse.

Lehrer und Schüler

Viele viele Jahre meines Lebens war ich eine Schülerin.

Ich habe das große Glück gehabt, immer Lehrer zu haben, und Mentoren.

Menschen, die mich auf meinem Lebensweg weitergebracht haben, die mich gestützt haben, die mir geholfen haben.

Dafür bin ich dankbar. Aus vollem Herzen.

Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass gerade diese Menschen ein Problem damit haben, dass ich als Schülerin so weit gewachsen bin, dass ich jetzt selbst Lehrer bin. Und nicht nur Schüler.

Sie können nicht akzeptieren, dass meine Wahrnehmung inzwischen so weit ausgeprägt ist, dass ich mir selbst helfen kann. Und dass ich wiederum eigentlich IHRE LEHRERIN sein könnte, würden sie es akzeptieren wollen und zulassen können.

Das finde ich sehr schade. Ich selbst freue mich über jeden einzelnen Menschen, der aufgrund meiner Unterstützung seinen Lebensweg nun alleine gehen kann.

Und das sehe ich als meine ureigenste Aufgabe: das LOOSLASSEN.

All die Heiler, Medialen Lebensberater, und wie auch immer sie sich selbst bezeichnen, denen rate ich dringendst an, ihre Schüler dann auch gehen zu lassen, wenn sie so weit sind. Und sie auf ihrem weiteren Weg zu unterstützen, anderen zu helfen.

Nur so kann es funktionieren, das Ganze. Abhängigkeiten – kreiierte, konstruierte, dienen nur dem eigenen Ego.

Ich bin ich SELBST. Ich danke allen, die meinen Lebensweg gekreuzt und mir geholfen haben, aber auch denen, denen ich geholfen habe.

Und ich bin dankbar für alle Menschen, die an mich glauben, und die SEHEN können, WER ICH BIN!

Mobbing

4 lange Jahre hast Du mich gemobbt.

Ich kam damals dorthin, nach 11 Monaten der Arbeitslosigkeit. Dankbar, überhaupt noch einmal einen Job bekommen zu haben.

Die Einarbeitung – na ja – Du sagstest: Das brauchen Sie alles nicht zu wissen. Und: Sie brauchen sich hier nicht so gut anzuziehen, Sie finden hier eh keinen Mann zum Heiraten.

Die übelsten Geschichten hast Du über mich erzählt, und ich habe Dir immer mit einem strahlenden Lächeln in die Augen geblickt. Das hat Dich verunsichert.

Einmal sagtest Du zu mir voller bewundernder Verachtung: wieso sind Sie immer so gut drauf? Haben Sie gerade im Lotto gewonnen oder gar die Rente durch?

Die Umstrukturierung der Firma hast Du zum Anlass genommen, genau wie ich, um zu gehen. In einen neuen Job, in DEN TRAUMJOB schlechthin. Ich war skeptisch, von Anfang an, denn ich KENNE Dich! Sagte Dir noch bei Deinem Abschied, dass ich Dir ganz viele nette Kollegen wünsche, die Dich wertschätzen und es gut mit Dir meinen. Und das meinte ich sogar ehrlich und von Herzen.

Und jetzt höre ich, Du bist arbeitslos. Dabei kann Dir das doch angeblich gar nicht passieren. Deine Kolleginnen haben Dich gemobbt, und Du hattest keine andere Wahl als zu gehen?

Ja hast Du denn nicht mein Durchhaltevermögen? Und wieso beziehst Du dies nicht auf Dich?

Ich könnte jetzt frohlocken, weil das Universum so gerecht ist. Das tue ich aber nicht, denn Du hast immer noch nicht erkannt, worauf es ankommt!

Die LIEBE ist es, darauf kommt es an!