Hab jetzt erst einmal keine Zeit!

Es ist vollbracht! Ciao, ich bin raus! Nie wieder, never ever, werde ich dorthin
zurückkehren, wo ich die letzten 4 1/2 Jahre war.

Jetzt kommt erst einmal die ZEIT, für mich selbst. Kreative PAUSE, egal was wird.
Das weiß ich jetzt gerade und in diesem Augenblick NICHT. Aber – es wird GUT – so war es immer schon! Das ALTE looslassen, dann kann das NEUE ungehindert kommen!

Also, bitte habe Verständnis, dass ich jetzt wenig ZEIT haben werde,
außer für’s Bloggen 😀

Spider-Man & Co.

 

 

 

 

 

 

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Der kommende 1. August ist ein wichtiger Tag. Zum einen, da der Moritz 1 Jahr alt wird 🙂  und zum anderen, da der Max seinen ersten Kindergartentag hat 🙂

Für dieses wichtige Ereignis in seinem Leben benötigt der Max noch eine Butterbrotdose und eine Trinkflasche, meint seine Mama. Kein Problem. Ich fahre also ins nächste große Spielwarengeschäft, und bin völlig erschlagen.

Was es alles für Spielzeug gibt für die Kids, das ist unglaublich. Ich habe totale Reizüberflutung und weiß aufgrund der Vielfalt und Vielzahl gar nicht, wo ich hinschauen soll. Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren, da in jedem Regal ein Bildschirm steht, wo permanent ein Werbespot läuft, natürlich unterschiedlichster Art, damit die Geräuschkulisse so richtig schön verwirrend und nervig ist. Den Kiddies scheint das überhaupt nichts auszumachen, ganz im Gegenteil, je jünger sie sind, desto faszinierter verfolgen sie das Geschehen.

Ich bin bereits nach 5 Minuten völlig genervt, suche eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, da ich keine Lust habe zu suchen, und finde natürlich niemanden. Mir bleibt nichts Anderes übrig, als sämtliche Gänge zu durchlaufen.

Plötzlich komme ich in die Abteilung Spider-Man. Hier bin ich richtig, denn mein Enkel liebt Spider-Man über alles. Er hat bereits einen Spider-Man Turnbeutel und einen Pullover mit Spider-Man. Um so mehr freue ich mich, dass ich auch eine Spider-Man-Butterbrotdose und –Trinkflasche finde und erwerbe 🙂

Ich freue mich schon jetzt auf seine einzigartigen, strahlenden aquamarinblauen Kinderaugen!

Üben Üben Üben

 

 

 

 

 

 

 

Sagt mein Lehrer! Gib jetzt nicht auf, schmeiß jetzt nicht alles hin.

Ich bin wirklich kurz davor, das Handtuch zu werfen. So lange und so intensiv schon habe ich gelernt, immer wieder, mich jeden Tag aufs Neue damit beschäftigt, jeden Tag die Energie aufleben lassen. Immer und immer wieder. Es lässt mich einfach nicht los, dass Kartenlegen, schon seit vielen vielen Jahren nicht.

Was ich derzeit lerne, ist das Innen der Karten, die unsichtbaren Ebenen. Das Außen beherrsche ich sehr gut, aber die Seelenebene hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass man anhand der Karten auch die Seelenebene deuten kann. Das hat sich sofort schlagartig geändert, als ich Stefan kennenlernte, meinen lieben Lehrer und Meister.

Er bringt mir nun bei (bzw. er versucht es gerade 😉 ), die Unendlichkeit in den Karten wahrzunehmen, die Verbundenheit mit und in der Geistigen Welt, mit allem, was ist, das All-Eins-Sein.

Vor ein paar Tagen haben mich die Wut gepackt und die Verzweiflung. Ich habe die Karten in die Ecke gefeuert und mir geschworen, sie nie wieder anzufassen.

Das lernst Du doch nie, habe ich zu mir gesagt. Sie haben einfach nicht zu mir gesprochen , die Karten, mucksmäuschenstill waren sie, keine Information, keine Aussage war aus ihnen herauszuholen. Nichts zu machen, auch nach etlichen Versuchen nicht. Dann eben nicht! Dann mache ich jetzt eben Schluss damit.

Am nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Ich will, und zwar aus vollem und ganzem Herzen. Wenn mir etwas wirklich am Herzen liegt, dann ist es dies. Aus Überzeugung und aus Liebe.

Wenn Du richtig gut sein willst, sogar besser als andere, sagt er, dann musst Du jetzt da durch. Gib nicht auf, bleib am Ball, lass nicht locker. Wenn diese Phase überstanden ist, dann hast Du es geschafft. Und denk daran, was ich Dir erzählt habe. Ich habe schon einmal 3 Kartendecks zerrissen, so wütend war ich damals. Nur um im Anschluss daran zu entscheiden: jetzt mache ich weiter. Jetzt erst recht.

Selbstdisziplin ist angesagt, und weiteres Üben Üben Üben. Und Geduld und Durchhaltevermögen.

Du bist so kurz vor dem Ziel sagt er. In Wirklichkeit bist Du schon da, Du siehst es nur nicht.

Irgendwann wird vielleicht wieder einmal ein solcher Tag kommen, wo ich meine Karten am liebsten verbrennen würde. Aber ich werde trotzdem weiter machen – denn das Kartenlegen ist meine große Liebe und  meine Aufgabe.

Herbstgefühle

Heute Morgen um 6.

Über meinem Feld hinter dem Haus liegt dicker, schwerer Nebel. Dennoch versucht die Sonne, sich bei ihrem Aufgehen einen Weg durch die Wolken zu bahnen, faszinierend. Immer wieder schieben sich die Wolken davor, aber sie bleibt dran – bleibt „am Ball“, tut das, was sie tun muss, lässt sich nicht beirren.

Es ist kalt in der Wohnung, ich friere (was bei mir äußerst selten vorkommt 😉 ) und im Bad ist die Heizung an. Heute werde ich wohl zum ersten Mal, seit ich aus Ägypten zurück bin (Mitte April) wieder Strümpfe tragen, wenn ich gleich das Haus verlasse.

Nach einem total verregneten Sonntag – der irgendwie auch wieder schön war, weil tiefe Ruhe herrschte – verspricht der Wettermann im Radio Temperaturen bis zu 24 Grad Mitte der Woche. Aber irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass der Sommer vorbei ist. Zu lange ist es schon her, dass ich spätabends und nachts bei wärmsten Temperaturen unter meinem Baum
sitzen konnte.

Ich wünsche Dir einen schönen Wochenanfang, lass Deine innere Sonne scheinen und alles überstrahlen. Ich werde mich heute
bemühen, dasselbe zu tun 🙂

 

 

Gute Gefühle

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Tage DORT, ich bin platt.

Ich bin müde, ich bin lustlos.
Ich seh schlecht aus.
Ich schlafe nicht.

Ich komme mit diesen Energien nicht mehr klar!
Es sind schon lange nicht mehr meine,
ich bin zu lange weg.

Ich bin distanziert, werde kaum mehr gegrüsst,
ich bin unbeteiligt,gefühllos, desinteressiert, lustlos!
Der Tag zieht sich hin wie Kaugummi.

Die ganze Verlogenheit, die ich immer
wieder spüren konnte, die Ablehnung,
weil ich ANDERS bin,
KNALLT jetzt noch einmal so richtig in mein Leben.
Ich weiß jetzt mit SICHERHEIT, dass meine
Entscheidung richtig war.

Ich habe keine Lust mehr, freundlich zu sein
zu Menschen, die mir nie wohlgesonnen waren.
Ich bemühe mich nicht einmal mehr,
was eigentlich total untypisch ist für mich!
So bin ich in Wirklichkeit gar nicht.

Ich mach vor der Zeit Schluss,
ich halte es kaum aus, will nach Hause,
und fahre zum Moritz Moppelpo,
wo ich meine Reserven wieder auffrische.
Wo ich LIEBE spüre,
auf allen Ebenen, toootal!

Noch eine Woche – dann – CUT!

JETZT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich machte einen Schritt nur,
ins NICHTS.
Wußte nicht, wohin er führt.
Weiß es immer noch nicht.
JETZT.

Tu es nicht!
Bleib, wo Du bist!
Denk an Deine Sicherheit!
Was soll nur aus Dir werden?
Wohin wird Dich das führen?

Luftleerer Raum.
Ich spüre.
Ich fühle.
Ich falle nicht.
Ich bin in Sicherheit,
immer noch!
JETZT mehr denn je!

Ängste kommen und gehen,
das VERTRAUEN bleibt.
In Gott, die Geistige Welt,
meine Führung.
JETZT.

Alles ist gut, und richtig
für mich. JETZT.

Dass PURE LUFT
mich tragen kann,
mir ein Gefühl von
Freiheit und von
Leichtigkeit schenkt,
das weiß ich:
JETZT!

Dori – Juli 2011

Mein Licht leuchtet wieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich lege den Hörer auf und ärgere mich über mich selbst, dass ich mich ärgere. Wieder einmal – wie so oft in meinem Leben – habe ich mich für etwas gerechtfertigt, was ich tue. Anstatt einfach zu lächeln und die „Pfeilspitzen“ an mir vorbeifliegen zu lassen.

Morgen muss ich noch einmal hin – für eine Woche. Das war der Deal – drei Urlaubsvertretungen – und dies hier ist die letzte davon. Dann habe ich meinen Part des Vertrages erfüllt.

Ich rufe also gestern die Kollegin an, die ich vertreten soll, und merke schon an ihrer Stimme eine ganz neue Distanz. Na ja, vielleicht bin ich ja auch mal wieder übersensibel und interpretiere da etwas hinein, was gar nicht da ist. Und außerdem kann es mir ja auch egal sein,  schließlich ist sie nicht meine Freundin.

Nach einem kurzen Einleitungssatz kommt es dann auch schon wie aus der Pistole geschossen: Hast Du keine Langeweile? Also ich, ich könnte das nicht, den ganzen Tag zu Hause sein.

Eehm – bin ich auch nicht. Ehrlich gesagt bin ich von morgens bis abends unterwegs und habe wahnsinnig viel zu TUN, wobei mir das tierische Freude bereitet, was ich da alles tue. Aber das versteht sie überhaupt nicht.

Hast Du denn jetzt eine neue Stelle in Aussicht? Oktober ist ja bald!!!!!!!!!!!!!!!

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Wie die Zeit vergeht

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder, wie die Zeit vergeht – sagten meine Oma und die Tanten früher auf unseren Familienfeiern. Wir Kinder schauten dann erstaunt, denn wir hatten alle Zeit der Welt und fanden gar nicht, dass sie besonders schnell vergeht.

Heute ist das anders. Meine Zeit vergeht im Augenblick sehr schnell. Seit 4 Monaten arbeite ich nicht, und die Tage fliegen dahin mit Düsenjetgeschwindigkeit. Weil sie so ausgefüllt sind. Ich war in dieser Zeit in Ägypten und in Holland am Meer, die Wohnung ist frisch renoviert, der Keller ist entrümpelt, frühere Kontakte sind wieder aufgelebt und mein Leben ist bunt und fröhlich.

Morgens früh werde ich von selbst wach, springe aus dem Bett und freue mich auf den Tag. Das war in den letzten Jahren nicht so. Da klingelte morgens der Wecker und ich dachte: lieber Gott, bitte noch 5 Minuten. Oft habe ich wie gelähmt im Bett gelegen, unfähig aufzustehen, in Gedanken an den Tag, der vor mir liegen würde. Beinahe jeden Morgen kam ich zu spät zur Arbeit, dabei bin ich ein äußerst pünktlicher Mensch und eher früher als zu spät zur Stelle. Die Tage auf der Arbeit zogen sich dahin wie Kaugummi, und wenn ich dachte, 2 Stunden sind vergangen, dann waren es in Wirklichkeit 30 Minuten. Abends fuhr ich völlig erschlagen nach Hause und war manchmal nicht einmal in der Lage noch ein Telefonat zu führen.

Wie schwer sich das Leben doch anfühlt, wenn man unausgefüllt und unterfordert ist und Dinge tun muss, in denen man überhaupt keinen Sinn sieht, freudlos, unmotiviert, schwer fällig.

Ich hätte nicht geglaubt, dass es so lange dauern würde, runter zu kommen und sich selbst zu finden. An einem Wochentag auf meinem Balkon zu sitzen mit einem Buch oder einfach mal NICHTS zu tun bereitet mir immer noch ein schlechtes Gewissen, aber es wird langsam besser.

Ich wünsche Dir ausgefüllte Tage mit Arbeit, die Dir Freude bereitet – und einen guten Start in die neue Woche 🙂