Wenn nicht JETZT wann DANN?

 

 

 

 

 

Heute morgen, 06.30 Uhr: die Sonne bahnt sich langsam den Weg, durch all die Dichte und den Nebel. Aber der schöne Tag ist schon zu erahnen, ich freue mich. Noch eine halbe Stunde, und der Max wird gebracht.

 

 

 

 

 

 

 

Auch darauf freue ich mich! Auf den Max und den Moritz, diese lieben und süßen Jungs, und dass der Sommer zurück ist, auch wenn es jetzt nur noch ein Spätsommer ist!

Die letzten Tage waren beschwerlich, trüb und kalt, Heizung an im Badezimmer am frühen Morgen, und Sehnsucht kommt auf, nach Ländern, wo es jetzt noch warm ist. Nach einem Urlaub, der mal ein bisschen länger dauert als nur eine Woche. Nach lauen Abenden im Biergarten, auf der Terasse oder dem Balkon, ganz egal. Die Lebensfreude hängt halt auch von solchen Dingen ab (bei mir!)

Der Sommer mit Max und Moritz neigt sich dem Ende entgegen. Ab Montag gehört meine Zeit wieder mir ganz alleine. Der Kindergarten hat seine Pforten wieder geöffnet für den Max, die Krabbelgruppen für den Moritz starten neu, und die Oma
freut sich unendlich auf die vor ihr liegende Zeit, voller Dankbarkeit aufgrund der wunderschönen Erlebnisse, aber auch erleichtert darüber, nur noch für sich selbst Verantwortung tragen zu dürfen.

Vieles zeichnet sich jetzt ab, WOHIN der Weg mich führen wird. In Wirklichkeit, in der REALITÄT, ist es aber noch nicht SPRUCHREIF.

Inzwischen kann ich auch ganz EHRLICH sein zu den Menschen, die mich fragen, wie es denn jetzt weitergeht mit mir 🙂
Ich schäme mich jetzt nicht mehr zu sagen, ich werde nicht mehr ARBEITEN. Darunter verstehe ich: ich werde nicht mehr 40 Stunden meiner Lebenszeit in einem ultramodernen KASTEN verbringen. Ich möchte Dinge TUN, die mir FREUDE bereiten, die KREATIV sind, die mir ERFÜLLUNG schenken.

Das sind Dinge, die meine Eltern als HOBBY bezeichnet hätten. Damit kann man kein GELD verdienen, das haben sie mir schon eingetrichtert, da war ich 5 oder 6 Jahre jung.

Ich habe den Entschluss gefasst, diese ALTEN MUSTER loszulassen. Die, die besagen: WAS DIR FREUDE BEREITET, das ist keine ARBEIT, und damit kannst Du KEIN GELD VERDIENEN.

RICHTIGE ARBEIT muss wohl immer noch wehtun und beschwerlich sein, sie darf auf keine Fall zu tun haben mit LIEBE. Zu den Menschen.

In der nächsten Woche habe ich wieder einen Termin mit „meinem“ netten Berater von der ARGE. Die hieß früher mal ARBEITSAMT. Der mich (er meint es ja nur gut) mit Stellen bombardiert: Assistentin der Geschäftsleitung. So wie auch die Personalvermittlung, die mir auch den letzten Job „kredenzte“. Das will ich doch alles gar nicht mehr!

Ich werde sagen:
Ich benötige noch etwas mehr an ZEIT: Für neue ENTSCHEIDUNGEN: Ich bin der Auffassung, nach einem 38-jährigen Berufsleben DARF ICH DAS und nehme mir jetzt einfach mal das RECHT dazu.

Wenn nicht JETZT, WANN DANN?

Fazit

 

 

 

 

 

 

 

Fazit nach zwei Wochen mit Max und Moritz:

Mein Vokabular ist auf wenige Wörter zusammengeschrumpft. Die Sätze bestehen meist nur aus wenigen Wörtern, wie etwa:

Max – lass das! Moritz – nicht den Max hauen. Maaaaaaaaax – stell das bitte hin. Maaaaaaaaaaaaaaaax – pass bitte auf – komm bitte hierher – komm zur Omi…….

Ich bin umgeben von jungen Müttern und ihren Kindern, die nur ein einziges Gesprächsthema haben: ihre Kinder. Uffz, ist das anstrengend 😉

Gestern Abend habe ich mich „aufgebrezelt“ (derzeit sehe ich nämlich tagsüber ziemlich „sportlich“ aus und bin auch meist schmutzig, weil eins der beiden Kinder entweder gespuckt hat oder ein Glas umgekippt hat oder weil ich im Sandkasten gesessen habe 🙂 ) und mich ins Eiscafé gesetzt, eine Freundin habe ich auch noch getroffen, und es war schön, unter „Erwachsenen“ sein zu dürfen.

Ich bin sehr dankbar für die Zeit mit Max und Moritz, aber jetzt fange ich auch an, mich wieder auf „meine“ Zeit zu freuen.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende mit viel Sonnenschein 🙂

Zeit

 

 

 

 

 

 

Wie wichtig sind mir doch inzwischen Dinge für mein Leben, die ich mit Geld nicht kaufen kann.

Familienglück – steht an alleroberster Stelle.
Oder ist es doch die Zeit, die ich für mich selbst brauche?

Nach einer wunderschönen, aber auch sehr anstrengenden Woche mit Max und Moritz komme ich zu folgendem Ergebnis:

Ich ziehe den Hut vor all diesen jungen Frauen, die in der heutigen Zeit Kinder groß ziehen und dann auch noch einen Fulltime-Job haben. Es ist wirklich unglaublich, was da an Belastung dahinter steckt. Es ist ja nicht so wie „damals“, als die Frauen aufhörten zu arbeiten, zu Hause bei den Kindern blieben, während die Männer den Lebensunterhalt verdienen.

Heute ist beinahe jede Frau „gezwungen“, nach der Elternzeit wieder zu arbeiten, sei es, um Geld zu verdienen, oder aber aus dem einfachen Grunde, weil der Arbeitsplatz ansonsten weg ist. Ich kann alle diese Frauen verstehen, die hierauf nicht verzichten wollen oder können.

Hinzu kommen die schlaflosen Nächte, der permanente Schlafmangel, die ständige Höchstkonzentration, die mangelnde Kinderbetreuung in diesem Land, das alles geht unter die Haut und an die Substanz.

Was ich in dieser Woche über mich selbst herausgefunden habe 🙂 :

ich bin konsequent (nein heißt nein und ja heißt ja), immer noch ganz schön schnell unterwegs (wenn ein zweijähriger Kröbel sich auf dem Absatz rumdreht und stritzen geht, da kann die Omi aber ganz schön schnell werden), ich bin zuverlässig und stehe jeden Morgen um 7 Uhr parat, wenn der Kleine gebracht wird, habe immer noch nach all den Jahren dieses Kind in mir, welches spielen, singen, tanzen, springen, hüpfen und Spaß haben kann.

Und:
Ich brauche MEINE Zeit für mich. Ich bin nicht (mehr) bereit, Zeit, die ich für mich brauche, für meine persönlichen Dinge, für meine Ziele, für meine Wertigkeiten, zu vertun – womit auch immer. Die Zeit mit mir selbst, das AllEinSEIN (so schön das harmonische Leben in der Familie, in der Partnerschaft oder mit den Freunden auch sein kein), ist mein kostbarstes Gut.

Und daher schließe ich hier auch mit einem Zitat von Paulo Coelho und wünsche Euch allen genau solch ein wunderschönes und strahlendes Wochenende im Kreise von lieben Menschen, wie ich es vor mir habe:

Das Leben ist zu kurz – oder zu lang – als dass ich mir erlauben könnte, es zu vertun!

Max + Moritz = Doppeltes Glück

 

 

 

 

 

 

Großes Glück kommt manchmal auf ganz kleinen Füßchen angetappst 🙂

Für die nächsten drei Wochen habe ich einen neuen Fulltime-Job. Der kleine Max wird morgens zu mir gebracht, und abends wieder abgeholt. Der Kindergarten hat nämlich Ferien.

Gegen 10 Uhr fahren wir dann „rüber“ zum Moritz, und dann wird erst einmal gefrühstückt. Heute morgen haben wir schon ausgiebigst im Sandkasten gespielt, und vor dem Mittagsschläfchen musste der Sand erst einmal gründlichst entfernt werden.

Nachmittags geht es dann meist auf den Spielplatz, und es ist einfach wunderschön zu sehen, wie Kinder miteinander umgehen und spielen können. Davon könnten die Erwachsenen sehr viel lernen.

Gestern Abend wollte Mäxchen dann eigentlich gar nicht mit nach Hause, was ja für die Oma nicht wirklich ein schlechtes Zeichen ist.

Wir genießen unsere Tage und das schöne Traum-August-Wetter und wünschen Euch ebenfalls die allersonnigsten Zeiten:

Dori plus Max + Moritz 😀

Ernte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Na endlich! Endlich ist mein Feld auch an der Reihe, abgemäht zu werden.

Gerade komme ich mit meinen Stöcken vom Walken zurück, da erwische ich ihn gerade noch und mache schnell ein Foto mit meinem Handy. Wenn er das nächste Mal hier vorbei kommt, wird es schon dunkel sein.

Der Bauer, der am Wegesrand das ganze Geschehen beaufsichtigt, hat mich aufgeklärt. Inzwischen werden die Felder in der Region von „Fremdfirmen“ gemäht, den ganzen Aufwand können sich die Bauern selbst gar nicht mehr leisten.

Und heute ist halt mein Feld an der Reihe. Der junge Mann, der auf dem Mähdrescher sitzt, wird wohl bis tief in die Nacht zu tun haben. Und wenn ich morgen früh aufwache, wird mein Blick nicht mehr derselbe sein wie heute 🙂

Danke für mein Leben

 

 

 

 

 

 

 

80 Jahre wirst Du HEUTE!

Wolltest ganz lange nicht feiern!
Kommst Dir verloren vor,
ohne ihn,
an Deinem Ehrentage!

Nach 62 gemeinsamen Jahren
hat er Dich allein gelassen,
im vorigen Jahr.

Ist schon einmal vorausgegangen,
in die nächste Dimension.

So wütend Du anfänglich warst,
dass er Dich allein gelassen hat,
so traurig bist Du jetzt.

Am liebsten würdest Du es wagen –
den großen Sprung tun,
um wieder bei ihm zu sein.

Bist zwar im HIER und JETZT
umgeben von Deinen Kindern,
Enkeln,
sogar zwei Urenkel hast Du.

Das ist nicht dasselbe,
sagst Du,
und fühlst Dich alleine,
alleingelassen.

Ich kann Dich so gut verstehen.

Doch wir freuen uns alle –
dass Du noch hier bist –
dass wir diesen besonderen Tag
mit Dir FEIERN dürfen.

Ich DANKE DIR,
dafür, dass Du mir mein Leben geschenkt hast!
Und damit das meiner Kinder, und meiner
Enkelkinder.

Ohne Dich – wir wären alle nicht hier.

In Liebe – Deine Tochter!

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Licht-VERHÄLTNISSE

 

 

 

 

 

 

 

Heute morgen um 6, als ich aufwachte, schien die Sonne in mein Schlafzimmer.

Jetzt ist es 10 Uhr, und sie scheint immer noch. Schon 4 Stunden an einem Stück!

Ich atme tief ein und aus und freue mich auf den vor mir liegenden Tag, denn es soll mit dem Sonnenschein heute tatsächlich so weiter gehen.

Ich wünsche Dir für den heutigen Tag angenehme Licht-VERHÄLTNISSE,  im Innen und im Außen!

Mich regt das auf!

Schwarze Tage für die Börse! So lautet die Überschrift eines Artikels in unserer regionalen Tageszeitung. Es wird erinnert an einen gewaltigen Börsencrash Ende der zwanziger Jahre in den USA, und Experten sagten ja bereits für den gestrigen Tag Vergleichbares voraus. Auf jeden Fall sind die Nachrichten und die übrige Medienberichterstattung voll davon.

Eine Rating-Agentur hat die USA „abgewertet“ und Frankreich „aufgewertet“. Fünf europäische Länder sind inzwischen so verschuldet, dass sie demnächst pleite sein werden, wenn die EU nicht „einspringt“, und ich wette mit Dir, dass Deutschland wieder einen ordentlichen „Batzen springen lassen wird“, um zu helfen.

In Afrika verhungern gleichzeitig Millionen von Menschen, und mir scheint, dass interessiert hier kein Schwein  kaum einen Menschen.

Während für die Katastrophe in Haiti noch Millionen von Euro alleine bei uns in Deutschland zusammenkamen (es wurde zu Spendenaktionen aufgerufen und es gab spektakuläre Fernsehshows) blieb es bei der Katastrophe in Pakistan vor einem Jahr schon etwas „verhaltener“, und bei der Erdbebenkatastrophe in Japan ebenfalls. Sind denn die Menschen des Spendens und des Helfens müde geworden in den letzten 12 Monaten?

 

 

 

 

 

Die Welthungerhilfe ruft dringend zur Hilfe auf:

12 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben. Die Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia brauchen dringend unsere Hilfe!

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