Für mich soll’s rote Rosen regnen

Gestern Nacht – ganz spät – habe ich den Film „Hilde“ im TV gesehen – ich konnte wieder mal nicht schlafen. Heike Makatsch, die Hildegard Knef im Film verkörpert hat, mag ich sowieso sehr. Zwar war der Film teilweise etwas langatmig, aber supertoll gespielt von der Hauptdarstellerin. Vor allem ganz zum Schluß der Song: Für mich soll’s rote Rosen regnen – ich weiß nicht, wer ihn besser dargebracht hat: die Knef oder die Makatsch.

1968 – da war ich so 13 oder 14 – gab es kaum eine Show im Fernsehen, wo nicht Hildegard Knef mit diesem Song aufgetreten ist. Und jedes Mal umjubelt – von großem Beifall.

Ich schenke mir dieses Lied  heute – an meinem Geburtstag – und Dir – für das nächste Jahr – für 2012.

Für DICH SOLL ES ROTE ROSEN REGNEN.

Ich wünsche Dir ein frohes, friedliches und gesundes Neues Jahr 2012 – voller LICHT UND LIEBE!

Keine Zeit keine Lust

 

 

 

 

 

 

 

habe ich, einen Jahresrückblick zu schreiben, so am vorletzten Tag des Jahres 2011. Da halte ich es wie die liebe Gudrun von den Spinnradgeschichten.

Dazu ist einfach zu viel passiert, nicht nur in meinem Leben, sondern weltweit. Ich wüßte da ja gar nicht, wo ich anfangen sollte. Das ging ja bereits im Januar los mit den Veränderungen, und meine „Befürchtung“ ist 🙂 , dass es gleich nächste Woche -dann ist ja schon 2012 – gleich so weitergeht. Auf jeden Fall bei mir. Es ist viel in Bewegung, eigentlich alles.

Außerdem habe ich keine Zeit, ich habe viel zu tun. Ich bin ständig in Bewegung, um etwas zu bewegen! Und morgen ist mein Geburtstag, da muss ich noch einkaufen und Vorbereitungen treffen. Und dann ist da schon gleich danach

2012!

Was hat es für Bücher, Diskussionen, Internetplattformen, Filme und was weiß ich nicht alles zu diesem Thema gegeben. Weil am 21.12.2012 der Maya-Kalender endet. Wie schrieb mir kürzlich eine Bekannte: die Esoterik-Szene boomt. Ich bekomme da nichts von mit, gar nichts. Dazu bin ich viel zu bodenständig, ich lebe mein Leben im Hier und Jetzt und stelle mich täglich meinen Herausforderungen. Weder ziehe ich mir die Decke über den Kopf und lass die Welt draußen, noch flüchte ich mich in irgendwelche Theorien.

Aber ich beobachte so gut ich kann, bin aufmerksam und bewusst, ich sehe Veränderungen und Tendenzen, die ganze Welt ist im Umbruch. Wer glaubt, alles könne so bleiben, wie es jetzt ist, befindet sich meiner Ansicht nach im Irrtum.

Es sind aufregende und spannende Zeiten und irgendwie bin ich auch froh, dass ich das alles miterleben darf. Und vielleicht – mit meinen eigenen kleinen Mitteln – auch meinen Beitrag dazu leisten darf. Aber ich lasse mich nicht in Panik versetzen, auch nicht manipulieren, und vor allem lasse ich mir keine Angst einjagen. Denn es wird sich definitiv kein großer Graben auftun und alle nichtspirituellen Menschen fallen hinein und verschwinden im Nirwana, und die spirituellen bleiben auf der Erde zurück und lustwandeln in einer besseren Welt. Daran glaube ich nicht, und das habe ich auch schon des öfteren kund getan.

Ich freue mich auf alles, was vor mir liegt. Nein, nicht auf alles. Solch eine Katastrophe wie in Fukushima in diesem Jahr soll bitte nicht noch einmal passieren, und alle anderen Umwelt- und Naturkatastrophen mögen bitte auch fortbleiben. Die Welt ist schon unruhig und aufgewühlt genug. Das wäre mein ganz großer Wunsch für das kommende Jahr. Aber das können wir Menschen nicht beeinflussen, und das ist auch irgendwie wieder gut so.

Ich wünsche Dir schon jetzt einen guten Übergang in das Neue Jahr!

 

Ratz Fatz wie die Zeit vergeht

 

 

 

 

 

 

 

Ratz Fatz – 3 Monate sind vorbei, Du hast Dich kaum umgedreht!
Wie sich alles verändern kann in 3 Monaten – in einem Tag, einer Stunde, einem Monat, einer Sekunde! Das zeigt uns das Leben immer wieder!

Vor 3 Monaten kam meine Mutter ins Krankenhaus, anschließend in die Reha-Klinik, und jetzt ist es endlich so weit: am 4.1.2012 kommt sie nach Hause, heim! Sie hat wunderbare Fortschritte gemacht. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert überhaupt nicht mehr, was gestern war, ist „Schnee von gestern„. Das Langzeitgedächtnis ist tipptopp in Ordnung. Die Zeiten wirft sie durcheinander. Ich werde an Silvester nicht 57, sondern 38 (seufz – das wäre schön – nein, nicht wirklich, dann müsste ich all die letzten Jahre noch einmal erleben), meine Tochter und mein Sohn sind an manchen Tagen Kleinkinder, an anderen erwachsene Leute.

„Ich verstehe nicht, dass Papa nicht kommt“, sagt sie. „Der war doch immer für mich da, hat immer alles geregelt.“ Ich sage: „Papa kommt nicht mehr, hast Du das vergessen?“ Dann hält sie einen kurzen Moment inne, und sagt: „Ach ja, stimmt ja.“ Und dann denkt sie nach, sie hat vergessen, dass er im vorigen Jahr gestorben ist. „Und wo ist denn Dein Bruder? Den habe ich ja schon seit Wochen nicht gesehen!“ „Aber Mama, der war doch noch gestern da!“

So geht das die ganze Zeit. Summasummarum hat sich aber der körperliche und geistig/seelische Zustand meiner Mutter sehr gebessert. Die Ärzte und Therapeuten sind sehr zufrieden mit ihr, sie ist inzwischen auch wieder in der Lage, Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen. Nur für die anderen Mitpatienten – die teilweise noch viel schlimmer dran sind als meine Ma, ist das schwer oder gar nicht zu verstehen, was sie so von sich gibt. Wir – die Familie – verstehen es indes sehr gut. Wir kennen uns ja auch unser Leben lang.

Gerade eben – in einem langen Telefonat – haben mein Bruder und ich festgestellt, dass wir uns ab der nächsten Woche – quasi ein neues „Hobby und Freizeitbeschäftigung“ suchen müssen 🙂 Quatsch, nein, jetzt kommt wirklich Ruhe und Frieden in die ganze „Angelegenheit“, und Anfang der nächsten Woche „landet“ auch gleich die polnische Pflegekraft, die rund um die Uhr für meine Mutter sorgen wird.

Es dauert manchmal eine Weile, bis alles wieder gut ist. Das durfte ich in meinem Leben immer wieder lernen. Und mal ganz klar: so ein paar Wochen in einer neurologischen Fachklinik tut jedem Ego gut. Das rückt mal wieder alles gerade, aufgrund der vielen Schicksale, die man dort so kennenlernt.

Ein ganz großes Lob möchte ich der Neurologischen Klinik St. Mauritius in Meerbusch-Osterath aussprechen: niemals zuvor habe ich so supertolle, engagierte, kompetente und empathische Menschen gesehen und kennengelernt wie dort, die die Patienten rund um die Uhr und mit viel viel Liebe betreuen. Hut ab, das ist wirklich einzigartig in meiner Erfahrung mit Krankenhäusern und Rehakliniken, und davon kenne ich aus eigener Erfahrung eine ganze Menge.

Bewegung und Wandel – das Jahr 2012 mit all seinen Herausforderungen steht bevor – ich hatte ein unglaublich tolles Jahr 2011! Es ist Frieden auf allen Ebenen.

Meine Weihnachtsgeschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Vater liebte Musik über alles. Er hörte gerne klassische Musik, aber aufgewachsenen als Kinder sind mein Bruder und ich mit den Klängen von Glenn Miller und anderen amerikanischen Bigbands. Wahrscheinlich verband mein Vater mit dieser Musik auch  seine Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegsjahre.

Er hatte eine große Plattensammlung, alles Schellack-Platten, und natürlich einen Plattenspieler, und an Weihnachten wurde pausenlos White Christmas von Bing Crosby gespielt. Ich hatte schon als kleiner Kröbel im Alter von 5 oder 6 Jahren bei diesem Lied Gänsehaut, und ich wollte es wieder und wieder hören, ich konnte nie genug davon bekommen.

Als ich etwas älter war, durften wir einmal vor Weihnachten unsere Lieblingsschallplatten mit in die Schule bringen, so ganz klar sind meine Erinnerungen hier nicht mehr. Ich weiß noch, dass ich die White Christmas Platte wie ein rohes Ei in die Schule trug, mein Vater hatte mir aufgetragen, ganz ganz vorsichtig zu sein, damit sie heil bliebt. Ich war so stolz, ich hatte mit diesem Lied einen ganz besonderen Schatz, wie ich meinte.

Irgendwann waren dann ich und mein Lieblingslied an der Reihe, ganz behutsam wollte ich die Platte zur Lehrerin an das Pult tragen, und dann passierte ES! Ich ließ sie fallen und sie zerbrach in tausend Stücke. Und für mich zerbrach eine Welt. Mein Lieblingslied, ich konnte es kaum glauben, für immer dahin, sollte ich es nie mehr hören können? Ich schluchzte dermaßen, die Lehrerin konnte mich nicht beruhigen und schickte mich nach Hause.

Völlig verzweifelt ging ich nach Hause, um meinem Vater die „Tragödie“ zu beichten, und hatte Angst vor den Konsequenzen, die sich normalerweise ergaben, wenn ich nicht „hörte“. Aber mein Vater nahm mich nur ganz feste in die Arme und tröstete mich, strich mir über den Kopf und sagte: das ist doch nicht so schlimm. Offenbar war meine Traurigkeit über den Verlust so groß, dass er gar nicht mit mir schimpfen konnte, sondern mich stattdessen nur beruhigte.

Das ist meine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte mit einem Weihnachtslied. Immer, wenn ich White Christmas höre, muss ich an diese Begebenheit denken, die inzwischen ca. 50 Jahre zurückliegt.

Ich wünsche allen da draußen ein schönes, friedliches und liebevolles Weihnachtsfest. Ich bin froh, dass alle bei mir sind, die ich liebe, und wünsche allen, die in diesem Jahr einen geliebten Menschen verloren haben, viel Kraft und viel Stärke. Das erste Weihnachten danach ist immer das schlimmste.

FROHE WEIHNACHTEN!

Der Countdown läuft

Der Countdown läuft – in zwei Tagen ist Heiligabend – und dann gibt es niemals mehr – niemals nie nicht – irgendetwas Eßbares zu kaufen im Supermarkt. So kommt es mir zumindest vor.

Erst einmal bekomme ich an „meinem“ Supermarkt schon mal keinen Parkplatz. Also fahre ich kurzentschlossen in den Nachbarort, da gibt es am selben Supermarkt mehr Parkplätze, und ich ergattere auch den vorletzten – immerhin. Uffz, diese Hürde hätten wir schon einmal geschafft. Ein Blick durch die großen Fensterscheiben sagt mir, dass ich hier nicht mal „so eben“ durchkomme, zumal ich feststellen muss, dass 90 Prozent der einkaufenden Menschen im Rentenalter sind, dies bedeutet, es braucht mehr Zeit „als normal“.

Ich stehe mit meinen „drei Teilen“ an der Kasse, mindestens 20 Menschen vor mir, an allen anderen Kassen dasselbe Bild. WAS die Leute so alles in ihrem Einkaufswagen haben, Berge an Süssigkeiten, Getränken, Fast Food, ich sehe kaum vollwertige Nahrungsmittel. Das Ehepaar in „meinem Alter“ kommt gleich mit zwei Einkaufswagen daher, so als ob der 3. Weltkrieg gerade bevorsteht. Sie sind mehr als gestresst und gehen auch nicht gerade freundlich miteinander um. (Und dann denke ich wieder: nee, das ist jetzt ein anderes Thema)  Und dann der Betrag, als die Kassiererin fertig ist: UTOPISCH. Also wer mir am heutigen Tag etwas von der Wirtschaftskrise und knappem Geld erzählen will, den frage ich glatt, ob er mich veräppeln möchte.

Dabei ist Weihnachten in diesem Jahr 2011 lediglich ein verlängertes Wochenende – und Silvester und Neujahr ist lediglich ein ganz normales Wochenende. Aber ich schwöre, da wird sich in der nächsten Woche das gleiche Bild präsentieren.

Ich habe zwar mit dem ganzen Einkaufswahn überhaupt nichts zu tun, in meiner Familie geht das schon seit Jahren gemächlich ab, wir haben den ganzen Stress abgeschafft, aber dennoch bin ich die Leidtragende, denn ich muss mich letztendlich ja in diese Schlangen einreihen.

Sollten mir noch ein paar Teile fehlen, so werde ich die morgen Abend gegen 20 Uhr besorgen – denn da ist der Supermarkt inzwischen menschenleer und ich kann in Ruhe einkaufen, gerade so wie ich das liebe.

Ich wünsche Dir entspannte Tage, bevor es losgeht: mit Weihnachten!

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Ehrlich gesagt……

 

……weiß ich nicht, warum mir diese Idee nicht schon früher gekommen ist!

Vor wenigen Tagen hatte ich beim Haareföhnen einen Geistesblitz. Dazu muss ich sagen, ich hatte immer schon die tollsten Ideen beim Föhnen.

Also – vor ein paar Tagen hatte ich den Geistesblitz, mich mit einem „Leihoma-Service“ an die Menschen zu wenden. Mein allergrößter Wunsch ist es, mit Kindern zu arbeiten. Nur wußte ich nie, wie!

Ich weiß ja selbst aus meiner Familie und auch aus meiner eigenen Erfahrung, wie schwierig das ist, Beruf, Kinder und alles „auf die Reihe zu bekommen“. Wer das alles selbst durchlebt hat, weiß, wovon ich rede.

Also habe ich eine Anzeige im Neusser Stadtkurier gestartet, und einen Flyer ans schwarze Brett in „meinem“ Supermarkt getakkert.

Seither  steht mein Telefon nicht mehr still, und zum ersten Mal in meinem Leben muss ich mit Terminkalender arbeiten (das hatte ich noch nie – konnte mir bis dahin meine Termine immer so merken).

Hammer – wenn das so weitergeht, dann kann ich das alleine nicht bewerkstelligen und brauche Menschen, die mich unterstützen!

Fazit einer 41-jährigen Mutter von zwei Jungs im Alter von 4 und 8 nach unserem heutigen Telefonat:Die Jungs haben Feuer unterm Hintern, und die brauchen eine  starke Hand! Sie sind so positiv und trotzdem so gradlinig!

Sehr sehr gerne! Dazu kann ich nur sagen: Die starke Hand – die habe ich!
Aber noch viel viel mehr Liebe für alle Kinder, nicht nur für die MEINEN!

Manchmal kommt alles anders, als man/frau denkt 😀

 

 

Der Bus aus Polen


Was ich nicht wusste:
alle zwei Wochen kommt aus Polen ein Bus am Grevenbroicher Bahnhof an. Unglaublich. Alleine die Tatsache, per Bus quer durch Europa zu reisen, ist mir niemals in den Sinn gekommen. Aber die Busse kommen natürlich nicht nur in Grevenbroich an, sondern auch in allen anderen Städten Deutschlands.

Am 4.1.2012 (uups – das nächste Jahr steht ja bereits vor der Tür) wird sie ANKOMMEN! Aus Polen. 57 Jahre (genauso alt oder jung wie ich selbst – das kommt auf den Blickwinkel an – Dr. der Chemie – seit vielen Jahren spezialisiert auf private Altenpflege – da es in ihrem Land für sie keine Stelle in ihrem Beruf gibt), und sie wird die Betreuung meiner Mutter übernehmen. Ich freue mich. Erst einmal für meine Mutter, dass sie nie mehr alleine sein muss, was sie ja so fürchtet in ihrem riesengroßen Haus, und dann auch für uns, meinen Bruder und mich, denn diese Frau wird uns viel von unserer Sorge und den Alltagsproblemen abnehmen.

Meine Mutter ist in der glücklichen Lage, sich das LEISTEN zu können. Meine Eltern haben wirklich hart gearbeitet, ihr Leben lang, hatten immer Ziele, und zwar gemeinsame, haben viel gespart, und bekommen eine wirklich sagenhafte Rente. Selbst mir ihren 60 Prozent Rente von meinem Vater könnte man durchaus sagen, meine Mutter ist aus heutiger Sicht eine wohlhabende Frau.

Ich find das alles gut, ich find das alles toll, ich bin überglücklich, dass wir diese Lösung und offenbar die passende Frau gefunden haben, aber jetzt mal ganz ehrlich: wieso müssen da Frauen aus Polen oder überhaupt aus dem Ostblock bei uns anreisen, um unsere Eltern zu pflegen? Gibt es in Deutschland keine Frauen, die sich der professionellen Pflege von alten Menschen widmen können? Verstehe ich beim besten Willen nicht!

Ich wünsche mir sehr, dass ich es bin, die sie vom Bahnhof abholen wird. Ich glaube und fühle, dass von Frau zu Frau ein besonderes Verhältnis möglich sein wird. Eine fremde Frau, die meine Mutter pflegt und betreut, das ist erst einmal ein komisches Gefühl für mich. Eigentlich – ich bin ja die Tochter – müsste ich das doch tun! Nach den Vorstellungen unserer Gesellschaft. Aber ich kann das nicht, ich möchte es nicht, ich möchte für mich selbst und für mein eigenes Leben sorgen. Ich habe zwei Kinder groß gezogen, ohne Vater, und das langt mir. (Ich rechtfertige mich gerade – ist das blöd?) Und ich möchte meine eigenen Wege weiter gehen. Ohne meine Mutter. Ohne meine Kinder. Ohne meine Enkelkinder. Nur ich allein. Das ist so wichtig für mich, das ist lebensnotwendig für mich, und es ist an der ZEIT!

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Es gibt Dinge die die Welt nicht braucht

Heute morgen halb 10. Orkantief Joachim (alleine der Name) ist endlich! abgezogen, der Himmel ist wieder strahlendblau, die Sonne scheint, gottseidank. Die letzten Tage habe ich wirklich als beschwerlich empfunden mit all dem Sturm und dem Regen.

Und genau wie dieses Sturmtief abgezogen ist, wird mein Magen-Darm-Virus auch wieder fortgehen, der mich für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt hat. Und es wird auch im meinem Lieblings-Supermarkt bald nicht mehr Rudi the Rednose Rendear auf Repeat! zu hören sein, auch das wird wieder vorbeigehen, und auch hierzu sage ich gottseidank. Oder schreibt man das Gottseidank?

Und in wenigen Wochen werden wir auch nichts mehr von dem Privatkredit unseres Bundespräsidenten in den Nachrichten hören, oder dass Herr von G. jetzt als Berater im Europaparlament tätig ist, wenn auch nur für „Internetangelegenheiten“.

Und es wird auch niemand mehr von 2012 sprechen, und dass sich dann die Erde auftut und nichtspirituelle Menschen einfach so verschwinden werden, weil sie ja nicht hören und sich nicht verändern wollten. Denn dann ist nämlich 2012!

Ich werde in letzter Zeit oft gefragt, ob nächstes Jahr nicht alles leichter für die Menschen wird. Ich frage mich, was soll denn leichter werden? Also wenn der Euro nicht abgeschafft wird, dann wird es den Eurorettungsschirm noch im nächsten Jahr geben, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und Fukushima ist gerade mal 9 Monate her, und die japanische Regierung hat jetzt! wie sie verkündet alles im Griff! Niemand möchte, dass weitere Katastrophen im Jahr 2012 geschehen, natürlich nicht, aber nur weil der Kalender der Maya zu Ende geht, wandeln wir doch nicht in weißen wallenden Gewändern den ganzen Tag mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht und haben uns furchtbar liebt. Ich glaube, dass die Veränderungen so weitergehen und dass die Menschen viel zu tun haben werden, auch im nächsten Jahr.

Ach ja, und dann wird es auch wieder ein anderes Wort des Jahres geben. In diesem Jahr ist es ja „Stressfaktor„.

Ich wünsche Dir ein entspanntes und gesundes Wochenende 🙂

Kleine Glücksmomente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einer meiner Wünsche seit geraumer Zeit ist ein Ipod. Nicht, weil ich Technik-Freak bin. Sondern weil mein „jahrhundertealter Disc-Man“ – junge Menschen werden sich kaum vorstellen können, was das ist – schlichtweg den Geist aufgegeben hat. Aus Altersschwäche.

Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, höre ich Musik. Wenn ich drücke ich die „Play-Taste“, und ruckzuck bin ich wieder eingeschlafen. Das hat mir die letzten Wochen gefehlt.

Umso glücklicher bin ich heute, denn ich hab den wunderschönen (ausrangierten pinkfarbenen) IPod meiner Tochter geerbt. Mit toller Musik drauf, Café del Mar, Buddha-Lounge und die aktuellsten CDs.

Jetzt kann ich nachts wieder schlafen – denn selbst wenn ich aufwache, die Musik begleitet mich innerhalb von Sekunden wieder in meine Träume, und hin- und herwälzen und grübeln haben überhaupt keine Chance mehr.

Ich wünsch Dir eine gute und entspannte N8 🙂

 

Niemals nie nicht

Niemals nie nicht hätte ich geglaubt oder daran gedacht,
dass wir BEIDE noch einmal miteinander reden.

Zu viel war geschehen, die DISTANZ unüberbrückbar.

Die erste Annäherung, noch ganz vorsichtig.
Niemand will sich zeigen, zu viel aus sich herauslassen,
eine ANGRIFFSFLÄCHE bieten.

Immer kürzer wird die Distanz,
immer näher die Gespräche.

Jetzt können wir schon wieder miteinander lachen,
uns in den Arm nehmen,
einen Kuss auf die Wange geben.

Wir sind nicht mehr allein,
wir sind wieder das,
was wir von Anfang an waren.

Bruder und Schwester.