Masche für Masche für Masche….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerade habe ich mein neues Strickkleid zusammengenäht.

Masche für Masche ist es während der letzten Wochen entstanden. Dies ist kein Strickblock Beim Stricken kann ich wunderbar entspannen. Ich höre dazu Musik, von CD, oder meinem Ipod, oder auch Radio.

Ich hänge dabei meinen Gedanken nach, überlege dies und das, treffe Entscheidungen, aber immer ist es sehr sehr entspannend. In jeder einzelnen Masche hängt ein Gedanke von mir, und ich habe viele Strickteile inzwischen, die mit speziellen Lebensabschnitten verbunden sind.

Manchmal bin ich sogar ein bisschen wehmütig, wenn ein Teil dann letztendlich fertig ist, vor allem, wenn es sich um komplizierte und anspruchsvolle Muster handelt. Schon lange arbeite ich nicht mehr nach Strickanleitungen, sondern entwerfe meine Teile selbst. So wie dieses.

Gestern sprach mich beim Einkaufen eine sehr nette Frau an und fragte: ist das selbstgemacht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so kamen wir ins Gespräch, tauschten uns aus, und sie erzählte mir, dass sie sich jede Woche mit 6 “Mädels” trifft, und sie lassen die Nadeln klappern und ratschen über dies und das. Seither schwebt der Gedanke durch meinen Kopf, einen Strickklub ins Leben zu rufen.

Es soll ja inzwischen auch Männer geben, die stricken ;-)

Ach ja, mein Vater hat mir übrigens das Stricken beigebracht. Für ihn war das Entspannung pur (wie für mich und viele andere auch), und er hat bis “zum Schluß” Socken gestrickt, für die Familie, vor allem aber für die Caritas, die seine Socken immer auf Basaren für wohltätige Zwecke verkauft haben. Ich habe noch zwei paar Socken von ihm in Gebrauch, die anderen sind längst verschlissen und entsorgt!

Auch meine Oma Maria hat gestrickt – als Witwe und alleinerziehende Mutter von vier Kindern in den Nachkriegsjahren hat sie sich mit dem Stricken über Wasser gehalten. Anscheinend ist das Stricken bei mir so etwas wie ein Familienerbe ;-) Ich konnte es allerdings bisher an meine Kinder nicht weitergeben. Und da ich zwei Enkelsöhne habe…..

Gestern war ich in “meinem” Wollladen. Seit cirka zwei Wochen habe ich ein neues “Teil” vor meinem inneren Auge, in bestimmten Farben – Blau- und Grüntönen. Ich komme in den Laden und genau die Wolle, die ich mir vorgestellt habe, liegt da und wartet auf mich.

Vor cirka 30 Jahren habe ich einmal eine Jacke für meine Mutter gestrickt – in einer naturfarbenen Wolle. Die trägt sie heute noch, eine ganz dicke, weil ihr immer so kalt ist. Und sie ist immer noch schön.

Ich liebe das Stricken – es beruhigt, senkt wissenschaftlich erwiesenermaßen die Gehirnfrequenzen – und ist für mich mehr als Entspannung. Es ist meditativ!

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28 Antworten auf Masche für Masche für Masche….

  1. Anna-Lena sagt:

    Wow, da warst du aber fleißig. Das zweite gefällt mir besonders gut.
    Und dein Vater hat gestrickt 8-O ? Kaum zu glauben!!
    Meine Mutter meinte immer, ich müsste auch stricken lernen. Doch je mehr Druck sie machte, desto mehr blockierte ich. Mit Anfang 30 hat sie mir dann die Grundkenntnisse beigebracht :lol:

    Besser spät, als nie ;-)

    Einen Gute-Nacht-Gruß
    von Anna-Lena

    • Dori sagt:

      Liebe Anna-Lena,
      mein Vater hat von meiner Oma das Stricken gelernt. Er war das jüngste von vier Kindern, meine Oma musste vier Kinder durchbringen in den Kriegsjahren,
      mein Großvater ist gestorben, als mein Vater 5 Jahre war. Solche schweren Schicksale gibt es ja heute eigentlich nicht mehr.
      Als jüngstes Kind hat er sich von seiner Mutter das Stricken abgeschaut, er hat wirklich perfekt gestrickt, unglaublich, und er hat es mir beigebracht,
      da war ich so 5 oder 6. Seither stricke ich. Im vorigen Jahr habe ich zum ersten Mal etwas gehäkelt, das hat mir auch großen Spass gemacht, weil es so schnell fertig ist. Meine Mutter war Schneiderin, und sie hat alles selbst genäht. Nähen kann ich überhaupt nicht, und all meine Versuche,etwas zu nähen, sind kläglich gescheitert. Die Wolle – der gehört meine Liebe :-) !
      Herzensgrüße von Dori

      • Anna-Lena sagt:

        Erstaunlich, liebe Dori. Aber nähen ist auch nicht mein Ding. Da ist mein Mann viel besser und dem lege ich alles hin, was so nötig ist :lol:

        LG aus dem Niesel-Piesel-Wetter,
        Anna-Lena

        • Dori sagt:

          Liebe Anna-Lena,

          das ist doch toll – und ich halte sowieso ganz viel von Arbeitsteilung.
          Niesel-Piesel-Wetter finde ich gut, den Ausdruck kannte ich noch nicht.

          Liebe Grüße aus dem Nebel-Wetter von Dori

  2. Anita sagt:

    Sehr schön geworden liebe Dori. Vor allem das 2. Teil mit den schönen Löchern. So was suche ich schon die ganze Zeit für den Sommer. Aber ich kann das nicht stricken. Vielleicht sollte ich mich schon mal als Mitglied in Deinem Strickclub vormerken lassen :) . Meine Oma hat auch wunderbar gestrickt. Mir fehlt es oft am Durchhaltevermögen. Also ich wär dann dabei.
    Liebe Grüsse
    Anita
    PS: Ich glaub der Winter verabschiedet sich jetzt, ich hab den Frühling schon gefühlt, es wird deutlich wärmer. :)

    • Dori sagt:

      Liebe Anita,

      das zweite Teil ist gehäkelt, vier gerade “Lappen”, das kannst Du auch. Und Ruckzug ist das fertig. So etwas will ich mir jetzt
      wieder machen für den Sommer in Blau/Grüntönen, es gibt wieder so schöne Wolle, da komme ich richtig ins Schwärmen.
      Heute soll es 14 Grad werden – mein Daunenmantel ist mir schon seit ein paar Tagen zu warm :-)
      Ja- der Frühling ist eindeutig auf dem Vormarsch, auch wenn es trübe ist (ist nicht so schlimm, Hauptsache nicht mehr eiskalt).

      Sonnige Grüße von Dori

  3. Gudrun sagt:

    Liebe Dori,
    in Leipzig gibt es ein Strick- Kaffee. Irgendwann hatte das ganz klein angefangen. Jetzt ist man da sehr erfolgreich. (http://www.leipziger-kreativ-und-strickcafe.de/)

    Liebe Grüße und ein schönes erholsames aber kreatives Wochenende. Das wünscht dir die Gudrun.

    • Dori sagt:

      Liebe Gudrun,

      so eteas würde ich gerne machen – aber alleine habe ich nicht den Mut. Aber ich finde die Idee wirklich klasse, und irgend eine Bloggerin hat mir mal im Kommentar geschrieben, sie hätte auch gerne ein Strickcafé – aber ich weiß nicht mehr wer das war ;-)

      Danke für den Link – da gehe ich gleich mal schauen.

      Liebe Grüße ins Spinnstübchen von Dori

  4. Sylvia sagt:

    Liebe Dori,

    von einem Strick-Cafe träumte ich schon vor 10 Jahren, mit selbstgebackenen Kuchen und auch einer gemütlichen Lese-Ecke. Schade :-( , daß Du nicht hier in Bayern lebst. Mit Dir hätte ich sofort den Mut so etwas auf die Beine zu stellen. Ich stricke schon seit der Schulzeit, früher richtig tolle Pullover, heut eher Kindersachen und Socken. Am Wochenende nach Ostern bin ich mit meinen Teilen, das erste Mal auf einem schönen Handwerkermarkt in Oberammergau dabei, nachdem mich Freunde und Bekannte immer wieder gedrängt haben, meine Teile doch zum Verkauf anzubieten. Mal sehen wie meine Sachen ankommen.
    Deine Kleider sind auf jeden Fall wirklich wunderschön !!! Bin ganz begeistert. Und ich kann Dir nur zustimmen, Stricken hat für mich auch etwas sehr meditatives und beruhigendes.

    Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Bayern.

    Sylvia

    • Dori sagt:

      Liebste Sylvia,
      DUUUU warst das – ich erinnere mich jetzt wieder. Ja, das wär eine tolle Sache, solch ein Strickcafé, wo sich die Menschen begegnen und austauschen können, dabei klappern die Nadeln und alle sind entspannt, denn Stricken entspannt sehr!
      Meine Teile zu verkaufen, daran habe ich noch nie gedacht – ich habe sie bisher immer verschenkt – ich kann ja alles gar nicht ständig tragen, und manchmal hat man auf einmal auch einen ganz anderen Geschmack und neue Lieblingsfarben. Ich verschenke oft Schals zum Winter hin, und die werden immer sehr dankbar angenommen. Ich habe eben meinen Wollkorb sortiert, ich habe so unendlich viele Reste über all die Jahre, ich muss mal überlegen, was ich da noch alles draus machen kann.
      Ja – das wäre eine Sache. Vielleicht machen wir ein Online-Strickcafé? Ob das möglich wäre?
      Allerliebste Sonnengrüße aus dem Niesel-Neuss,
      Dori :-)

  5. Christa sagt:

    Schade Dori, dass wir so viele Kilometer von einander entfernt wohnen. Ein Strickcafé darüber würde ich gerne mit dir nachdenken. Ich hab´auch viel gestrickt, richtig schöne, schicke und edle Sachen. Es ist blöd, ich weiß. Aber ich hab´mich immer sehr gefreut, wenn ich gefragt wurde, wo ich das Teil gekauft habe. Ich wollte nicht, dass es nach “Handarbeit” aussieht, das hatte für mich immer so ein albackenes Geschmäckle. Ich hab´sogar noch meine alte Strickmaschine. Im Gegensatz zu meinen vielen Strickheften gebe ich diese nicht weg. Ach und ein paar Lieglingswollreste habe ich auch noch. Schwelg, ich glaube ich muss auch mal wieder an die Nadel.

    Gruß von Blog zu Blog
    Christa

    • Dori sagt:

      Liebe Christa,
      eine Weile war ich sogar richtig süchtig nach Wolle. Es gibt ja inzwischen wieder so tolle und edle Wolle, ich könnte sie alle auf einmal kaufen, aber das geht natürlich nicht.
      Ich “liege gerade in den letzten Zügen” mit einem Strickmantel, der ist jetzt für die Frühjahrszeit genau richtig, und dann gehts weiter mit einem neuen Häkelteil :-)
      Ja, das wäre eine tolle Sache – dann sind wir ja schon zu Dritt: Du, die Sylvia und ich!
      Fröhliche Sonnengrüße von Dori

      • Christa sagt:

        Schade, dass man kein virtuelles Strickcafé gründen kann. ;-)

        Wir könnten auch noch meine Schwester ins Boot holen, die würde uns unsere Teile, wie z.B. deinen Mantel fachmännisch füttern, oder Unterkleider, Halbröcke für die Strickkleider nähen. So würden unsere Teile noch besser fallen.

        Wir könnten unser Wissen an junge Leute weiter geben. Viele junge Frauen haben noch nie eine Stricknadel gesehen. Ich erinnere mich noch sehr genau als meine Söhne in der Grundschule waren. Da haben meine Freundin und ich den Kindern das Stricken und Häkeln gelehrt, weil die Lehrerin es nicht konnte. Das war richtig schön.

        • Dori sagt:

          Liebe Christa,
          also wenn DU schon sagst, das geht nicht, dann glaube ich das auch. Schließlich bist Du ja Experte was Computer und Internet angeht.
          Wird das eigentlich in der Schule nicht mehr unterrichtet? Ist der Handarbeitsunterricht abgeschafft? Wahrscheinlich gibts jetzt
          I-Pad-Unterricht oder so etwas in der Art!
          Schade. Meine Tochter interessiert sich leider gar nicht fürs Stricken, es scheint also mit mir in der Familie dann auszusterben :-(
          Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche morgen!

          • Christa sagt:

            Doch Dori, Handarbeit gab es zu der Zeit noch. Es hatte nur einen anderen Namen und hieß – Textiles Werken. Die Lehrerin konnte nicht gut stricken, war mit den vielen SchülerInnen überfordert und deshalbt hat sie uns um Hilfe gebeten.
            He, du machst richtig Lust auf Stricken. Ich sehe mich schon in dem obigen Kleid, schwarze blickdichte Strümpfe, Pumps .. WOW!

          • Dori sagt:

            Liebste Christa, Ihr kennt ja noch nicht mein Meisterwerk – mein absolutes – ein Strickmantel. Vielleicht stelle ich den in den nächsten Tagen mal ein :-)
            Jetzt hab ich erst einmal ein anderes Thema, worüber es zu bloggen lohnt :-D
            Liebe Sonnengrüße von Dori

  6. katerwolf sagt:

    wow, super, sieht super aus!!!!

  7. Mia sagt:

    Mach mal, liebe Dori mit dem Strickklub. Ich habe vor kurzem (ich meine es war in der Frauenzeitschrift Brigitte) einen Artikel gelesen über Strickreisen…..
    LG von Mia

    • Dori sagt:

      Liebe Mia,
      Strickreisen kannte ich jetzt auch noch nicht – lach! Irgendwie ist es wieder total “in” zu stricken, ich stricke aber schon mein Leben lang –
      habe mit 6 angefangen. Manchmal mache ich eine Pause, weil mir keine Idee kommt, aber dann geht es wieder ungehindert weiter ;-)
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend – liebe Grüße von Dori

  8. Elisabeth sagt:

    Wow, wie wundervoll, liebste Dori!
    Und schon wieder eine tolle (Geschäfts-)Idee! :-) Siehst du, wie viel du kannst und auch gerne machst? Da lässt sich bestimmt einiges daraus machen, was sich gar nicht wie Arbeit anfühlt ;-)

    Allerliebste Herzensgrüße zu dir,
    Elisabeth

    • Dori sagt:

      Liebste Elisabeth – hihi,
      nein keine neue Geschäftsidee. Aber mehr etwas zur Freitzeitgestaltung und zum Gedankenaustausch – das fände ich schön – ich will jetzt mal eine Annonce hier im Stadtblatt schalten und mal sehen, wer sich darauf wohl meldet.
      Ein schöner Strickkreis mit netten Menschen – das wär doch was.
      Wahrscheinlich bringe ich dann noch jemanden auf die Idee, in Neuss gibt es nämlich so etwas nicht ;-)
      Allerliebste Herzensgrüße von Dori

  9. Erika sagt:

    Liebste Dori,
    boah, tolle Ergebnisse. Ich habe früher auch viele Pullover gestrickt. Aber jetzt ist es irgendwie eingeschlafen. Schals habe ich vorletzes Jahr noch einige gestrickt. Einen mag ich besonders in Regenbogenfarben.
    Meine Bewunderung. Aber zum Verkaufen sind die doch zu schade oder ???
    Kennst Du DaWanda ? Dort kann man auch selbstgefertigte Sachen verkaufen und reinstellen…..
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit der Wolle. Ja, Stricken beruhigt irgendwie , aber nicht, wenn es ans Fertigstellen geht oder ???
    Liebe herzliche Grüße
    Erika

    • Dori sagt:

      Liebste Erika,
      ich kenne einige Menschen, die ihre selbstgefertigten Sachen bei DaWanda verkaufen, aber das möchte ich nicht. Die Sachen mache ich ja für mich selbst, und außerdem dauert es auch immer ziemlich lange, bis dann ein Teil fertig ist. Du solltest mal mein neuestes Teil sehen – einen Strickmantel – das ist wirklich ein Meisterwerk geworden – wär auch beinahe ein bisschen dran verzweifelt ;-)
      Allerliebste Sonnengrüße von Dori

  10. Carina sagt:

    Liebe Dori, mach das mal mit der Anzeige ! Bin gespannt, ob das mit dem Strickclub dann klappt. Ich drücke feste die Daumen.
    Auch ich stricke leidenschaftlich. Neue Wolle zu haben, ist wie einen Schatz zu finden, nicht wahr ?
    Auf Deinen Strickmantel bin ich gespannt. Vielleicht sollte ich auf meinem Blog auch mal meine “Kunstwerke” zeigen. Dann können wir uns gegenseitig virtuell besuchen und uns austauschen.
    Liebe Grüße Carina

    • Dori sagt:

      Liebe Carina,
      Du sagst es! Neue Wolle zu kaufen ist wie einen Schatz finden :-) Ich habe sie schon vor meinem Geistigen Auge, blau und grün – in diesen neuen knalligen Tönen – und werde sie mir in den nächsten Tagen kaufen. Das verbinde ich dann gleich immer mit einem Besuch bei meiner Mutter, denn das Wollgeschäft ist dort im Ort, wo sie wohnt, und ich muss einige Kilometer hinfahren. Aber es lohnt sich, denn die vier Frauen, die dort “arbeiten” (die Inhaberin sagt immer: ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht), sind supersupernett und ich fühle mich immer wohl, wenn ich dort wieder rausgehe – nicht nur wegen der Wolle! Schön, dass Du hier warst, liebe Carina. Leider kann ich Dich auf Deinem Blog nicht besuchen, da kommt dann eine Fehlermeldung, schade.
      Liebe Grüße aus dem Niesel-Piesel-Regen in Neuss von Dori

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