Es ist nie zu spät

Heute war ich bei den Wee Wees! Im vorigen Jahr habe ich meine Wohnung renoviert, in diesem Jahr wird es mein Körper sein, der soll jetzt mal generalüberholt werden,  der ist jetzt mal „dran“.

Also mit dem Rauchen, das klappt super. Ich denke überhaupt nicht ans Rauchen, dafür aber ans Essen. Und das ziemlich intensiv, vor allem abends. Früher – vor nicht allzu langer Zeit – habe ich abends geraucht – und hatte überhaupt kein Bedürfnis, etwas zu essen. Jetzt rauche ich nicht mehr, dafür denke ich aber nur noch darüber nach, was ich als Nächstes essen könnte.

Bevor das jetzt alles eskaliert, war ich heute Abend zum ersten Mal beim Weight Watchers Treffen. Da wollte ich schon lange hin, habe es mir immer wieder vorgenommen, heute war es so weit. Das war genauso wie beim Rauchen aufhören. Von jetzt auf gleich war es da. Ich will abnehmen, und zwar 10 kg. All die Anläufe, die ich immer wieder gemacht und nie durchgehalten habe, die kann ich gar nicht zählen. Zum Schluß war ich kurz davor zu sagen, ich bin okay so, wie ich bin. Aber das ist es nicht. Ich fühle mich nicht wohl, meine Sommerhosen kneifen und zwicken und zwacken und das will ich alles nicht. Wie ich da so sitze in dieser großen Runde – selbstverständlich nur Frauen – Männer haben es irgendwie nicht so nötig, abzunehmen habe ich immer das Gefühl – denke ich: also, die Stärkste bin ich nun wirklich nicht. Da sitzen einige Damen „meines Alters“ mit ein paar Kilos zu viel, nichts Weltbewegendes, aber hauptsächlich sehr junge und sehr stark übergewichtige Frauen. Das ist ein Phänomen unserer Gesellschaft. Fast – alles ist fast – auch das Food. Da bleibt das alles ja nicht aus.

Ich habe mir überlegt, wenn ich mit dem Rauchen aufhören kann, dann kann ich auch 10 kg abnehmen. Und regelmässig Sport treiben, das ist dann das nächste Projekt. Oder sogar ein Parallelprojekt. Ich brauche ja immer irgendwelche Projekte, darüber habe ich schon einmal geschrieben 😉

Wie gesagt, meine Wohnung ist fertig renoviert. Mein Körper ist ja auch eine Wohnung, und zwar die meiner Seele. Und die soll sich wohl fühlen, das ist mir ein ganz wichtiges Anliegen derzeit. Ehrlich gesagt, hätte ich das schon viel früher tun sollen. Aber zu spät ist es ja bekanntlich nie!

 

Bildquelle: RainerSturm  / pixelio.de

 

Einfach so….

ist es passiert!

Ich sitze auf meinem Sofa, schaue sie an, nehme einen letzten Zug und sage: das wars! Einfach so!

Viel zu oft schon hatte ich darüber gesprochen, immer wieder jedem erzählt, der es hören wollte und auch nicht, dass ich gerne Schluß machen würde. Irgendwie, irgendwann. Aber ganz bestimmt.

 

Zum ersten Mal fest vorgenommen hatte ich mir das zu meinem 50. Geburtstag. Da wollte ich „es“ mir quasi selbst zum Geschenk machen. Das hat natürlich nicht funktioniert, ich habe ganz einfach den Absprung nicht geschafft.

Ein paar Jahre später wurde ich krank, und jeder Arzt, der mich damals behandelte, hat ihr natürlich die Schuld „in die Schuhe“ geschoben. Aber das habe ich dann doch nicht geglaubt. Möglicherweise haben die Ärzte Recht gehabt und sie hat dazu beigetragen, aber meiner Meinung nach spielten noch ganz andere Faktoren eine wesentliche Rolle.

Vor vier Wochen war ich bei Bekannten eingeladen, wo sehr viel geraucht wurde, was mich sehr störte. Als ich dann nach Hause fuhr, bemerkte ich diesen Geruch: in meiner Kleidung hatte er sich niedergelassen, Haut und Haare rochen ebenfalls, und das hat mich sehr gestört, ich erinnere mich noch. Und am selben Tag geschah es dann: ich schaute die Zigarette intensiv an, die ich gerade rauchte, und sagte zu ihr: das wars dann wohl!

Einfach so. Seither rauche ich nicht mehr. Das ist jetzt vier Wochen her!!! Ohne feste Absicht ist es geschehen, ich wollte es einfach nicht mehr. Was habe ich immer ehrfurchtsvoll auf andere Menschen geblickt, die das geschafft hatten, ich konnte mir das überhaupt in keinster Weise vorstellen, dass ich das auch schaffen würde.

Ich bin zugegebenermaßen mehr als stolz auf mich 😀 obwohl es wiederum auch gar keine Leistung ist, denn ich muss mich nicht anstrengen, es ist ja einfach so passiert! Was ich alles riechen kann inzwischen, unglaublich. Und schmecken! Ich schlafe nachts wie ein Baby, morgens wache ich auf und bin topfit und energiegeladen, meine Stimme verändert sich gerade, sie wird wieder weicher und ist etwas höher, ich muss mich nicht mehr ständig räuchern.

Meine Wohnung duftet. Sämtliche Wohlgerüche finden sich hier gerade ein, obwohl ich zu den Lüftungsfanatikern gehöre, konnte man doch unterschwellig immer wahrnehmen, dass hier geraucht wurde.

Ich bin auf jeden Fall über diesen „Tatbestand“ sehr froh und glücklich, und ich weiß jetzt, dass ich noch ganz andere Dinge schaffen kann. Es genügt die Absicht und der tiefe Wunsch bei mir, ich darf es mir nur nicht „fest vornehmen“, dann funktioniert es nicht. Vielleicht dauert es auf meine Art alles etwas länger, aber das macht ja nichts, was zählt ist das Endergebnis.

Ich wünsche Dir ein schönes Frühlingswochenende mit vielen guten Düften und Gerüchen 🙂

Frühlingsanfang

Heute morgen halb 7 – der Wecker hat geklingelt, und anstatt wie sonst noch eine Weile liegen zu bleiben, treibt es mich aus dem Bett. Anhand der ersten Lichtstrahlen kann ich sehen, dass es ein Traumtag werden wird – rein wettertechnisch gesehen.

Beim Blick aus meinem Schlafzimmerfenster sehe ich einen riesigen glutroten Sonnenball ganz langsam hinter der Baumreihe aufsteigen – das Feld im Vordergrund ist noch ein wenig mit Rauhreif bedeckt! Herrlich – ich liebe es. Und seit gestern ist mir auch ganz bewusst, dass am kommenden Sonntag die Uhr wieder auf Sommerzeit gestellt wird – noch ein Grund zur Freude – denn jetzt kommt sie wieder, meine Zeit. Ich weiß, dass andere Menschen mich belächeln, aber die Winterzeit (ich habe sie zwar gut überstanden) geht für mich doch gar nicht! Immer öfter befasse ich mich mit dem Gedanken des Überwinterns im Süden – aber bis dahin braucht es noch ein paar Jahre 😉

Ich kann schon wieder draußen sitzen, die Sonne genießen, und Energie tanken – die brauche ich nach dem mir endlos erscheinenden Winter. Die Menschen sind gut drauf und fröhlich/freundlich, alles freut sich auf die vor uns liegende Zeit. Viele Dinge gehen jetzt ganz leicht von der Hand und sind ruckzuck erledigt, während man sonst immer einen Anlauf braucht, um in die „Pötte“ zu kommen. Selbst die lästigsten Angelegenheiten sind nun schnellstens abgehakt, schließlich will man ja das schöne Wetter genießen und ganz schnell wieder nach draußen.

Ich wünsche Euch einen schönen Frühlingsanfang – genießt die Sonnenstrahlen, das erneute Aufleben der Natur, das Zwitschern der Vögel, es ist wie immer wieder ein

totaler Neuanfang!

Absichtserklärungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also bei mir ist das so: wenn ich einen Gedanken habe, irgend etwas zu tun oder haben zu wollen, dann kann ich ziemlich sicher sein, dass irgend etwas passiert in meinem Leben.

Kürzlich hatte ich den Gedanken, dass ich zum 1. April wieder arbeiten möchte. Ich bin dann ein ganzes Jahr daheim gewesen (das hatte ich mir doch so sehr gewünscht), aber irgendwie reicht das jetzt, wie ich finde. Ich hatte genügend Zeit, alles zu tun, was ich tun möchte, konnte mich um Kinder, Enkelkinder und um meine Mutter kümmern, die Freunde kamen auch nicht zu kurz, aber jetzt möchte ich wieder in die „große weite Welt“ hinaus. Ich habe eine konkrete Vorstellung von dem, was ich gerne tun möchte und wo ich auch gerne sein möchte, das könnte die Sachen vereinfachen oder erschweren, je nachdem, wie man es betrachtet.

Ob das mit der Absichtserklärung klappt, werden wir sehen. Fakt ist aber, dass ich in der vorigen Woche drei Jobangebote hatte (wie aus heiterem Himmel), die mir jedoch alle nicht zusagten. Sei es von der Erreichbarkeit her oder vom Aufgabengebiet, da konnte ich gleich aus meinem tiefen Herzen sagen, „das möchte ich nicht“. In solchen Fällen verlasse ich mich ganz auf mein Bauchgefühl.

Ich bin selbst gespannt, wie es nun weitergeht mit mir, allerdings liegen meine Karten so etwas von gut, eigentlich kann da gar nichts mehr schiefgehen 😉

Die Tür ist wieder offen…

Der Eismann ist da!

 

 

 

 

 

 

 

Gestern nachmittag habe ich zum ersten Mal in der Sonne auf meinem Balkon gesessen. Obwohl am Morgen noch dicker Nebel und recht kühle Temperaturen im Rheinland herrschten, hat die Sonne es irgendwie geschafft, sich durch all das Grau des Winters nun endlich ihren Weg zu bahnen.

Ich sitze also auf meinem Balkon und traue meinen Ohren nicht: ER IST WIEDER DA! Die Saison ist wieder eröffnet 🙂 Der Eismann. Von März bis Oktober kommt er jeden Tag zur gleichen Zeit, sein Klingeln hört man schon von weitem. Die Kinder in der Nachbarschaft stehen Schlange, denn das Eis ist wirklich köstlich und kostet schon seit Jahren 50 Cent pro Eisbällchen.

Der Frühling ist also eingetroffen, bis morgen werden es hier 20 Grad werden – jubel!!!!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Balkon bepflanzen, Fahrrad putzen, Cabrio putzen – denn definitiv wird heute nachmittag, spätestens morgen jedoch die Cabriosaison eröffnet. Oder soll ich doch lieber mit dem Fahrrad durch die Felder fahren?

Ich weiß es nicht, ich fange jetzt einfach mal beim nächstliegenden an, und dann treffe ich meine Entscheidungen.

Ich wünsche Dir einen strahlendschönen Frühlingstag!

Leben heißt lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(gefunden bei der lieben Jrene, die leider viel zu selten noch bloggt)

Leben heißt lernen,
dass wir uns Zeit nehmen müssen,
wenn wir welche haben wollen;
dass wir verantwortlich sind
für Gedachtes und Nichtgedachtes,
Gesagtes und Nichtgesagtes,
Getanes und Nichtgetanes;
dass der Sinn des Lebens
darin liegt, immer die Liebe
und das Leben im Sinn zu haben.

Leben heißt lernen,
dass es nicht darauf ankommt,
ob wir uns etwas schenken,
sondern darauf, ob wir imstande sind,
uns gegenseitig etwas zu geben;
dass das Wesen des Lebens
die Veränderung ist;
dass wir Liebe säen müssen,
wenn wir Liebe ernten wollen.

Leben heißt lernen,
die Kunst der Gelassenheit auszuüben:
das Weglassen, das Zulassen,
das Loslassen;
dass die schwierigste Aufgabe
unseres Leben darin besteht,
nie aufzugeben;
dass unser Mensch-Sein untrennbar
mit dem Mensch-Werden verbunden ist.

Ernst Ferstl

Seelenfreunde

Vor ein paar Tagen war ich in der Buchhandlung, ich wollte eine schöne Karte für eine mir sehr ans Herz gewachsene Bloggerin kaufen, und da fielen mir gleich so viele schöne Karten ins Auge, dass ich mehrere kaufte, und eine davon war diese hier. Über die Freunde.

Und diese Karte möchte ich gerne mit Euch teilen. Und gleich mal DANKE sagen für all die lieben Kommentare, die ich immer bekomme hier in meinem Blog, und für die netten Kontakte, die sich auch außerhalb des Blogs inzwischen ergeben haben.

Diese Karte gefällt mir so gut, dass ich sie auch gleich per E-Mail an mir liebgewordene Menschen versendet habe. Und dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass es Menschen in meinem Leben gibt, die mich auf gar keinen Fall verlassen würden, egal was ich auch tue. Ich kann herumzicken, mich in mein Schneckenhaus zurückziehen, mich einfach nicht mehr melden, weil ich mit anderen Dingen beschäftigt bin, no chance, diese Menschen kommen immer wieder auf mich zu, auch wenn wir manchmal eine etwas längere Pause haben. Ich glaube, das ist die wahre Freundschaft, die, die sich nicht beirren lässt.

So wie ein ganz starkes Seil, dass sich nicht durchtrennen lässt. Das ist Seelenverwandtschaft.

Wißt Ihr noch?

Am 21. Januar 2009 habe ich mir – wie Millionen anderer Menschen auch – den Amtseid von Barrack Obama angeschaut. Das weiß ich so genau, weil ich gerade in meinem alten Blog gestöbert habe.

Es ist erst drei Jahre her, damals waren wir Menschen alle in eine sehr hoffnungsvollen Stimmung. Yes we can – das war doch unser Lieblingsslogan. Plötzlich fühlten sich alle so stark und unverwundbar. Ich kann mich noch genau erinnern, wie motiviert viele von uns waren, energiegeladen, positiv denkend, entschlossen bis zum geht nicht mehr, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Zusammen mit den anderen, denn nur gemeinsam ist man stark.

Ich frage mich, wo diese Aufbruchstimmung geblieben ist. Es kommt mir nicht so vor, als hätten die Menschen noch die Ärmel hochgekrempelt. Ich habe vielmehr die Wahrnehmung, dass jeder um den Erhalt seiner eigenen kleinen Welt kämpft und versucht, so gut es nur eben geht seinen Weg weiterzugehen. Viele kommen mir müde vor, andere resigniert, andere wieder sehr gestresst, kurz vor dem Burn-out stehend, es hakt an allen Ecken und Kanten und es geht irgendwie nicht richtig voran.

Ist das jetzt nur meine eigene Wahrnehmung oder empfinden andere genauso?

Liebe Google-Blogger

Liebe Google-Blogger, dies ist nun einmal eine persönliche Bitte an Euch.

Mein allererstes Blog war ein Google-Blog, und von diesem System habe ich mich ganz schnell verabschiedet. Zu unflexibel, man hat einfach zu wenige kreative Möglichkeiten. Daher bin ich nach ganz kurzer Zeit zu WordPress übergesiedelt. Hier kann ich tun und lassen, was ich möchte,und es sieht immer toll aus!

Ich kenne so viele schöne Google-Blogs, wo es sich durchaus lohnt, täglich zu lesen. Aber ich habe keine Lust mehr, zu kommentieren.

Ein Blog lebt, wie Ihr alle wisst, vom Geben und Nehmen. Post und Kommentare. Ein Blog ohne Kommentare ist kein wirkliches Blog.

Nun ja, bis vor kurzem musste ich auf einem Google-Blog, wenn ich denn einen Kommentar abgeben wollte, ein Passwort eingeben. Zur Sicherheit! Ohne Worte! Was für eine Sicherheit? Das verstehe ich gar nicht, da der Kommentar noch zusätzlich freigeschaltet werden muss. Was soll das alles? Dient das irgendwelcher Sicherheit? Welcher, frage ich Euch.

Neuerdings muss ich auf meinen Lieblings-Google-Blogs gleich 2 Passwörter eingeben. Ich finde das zu anstrengend und zu aufwändig. Da verlässt mich dann die Freude am Kommentar!

Also habe ich der lieben Anita – auf deren Blog ich ständig kommentiere – eine Nachricht hinterlassen. Und siehe da, mann/frau kann diese Funktion ja auch aufheben. Nur: WARUM TUT ES DENN NIEMAND?

Jetzt kann ich bei ihr ganz „normal“ kommentieren, der Kommentar muss dann trotzdem zwar noch freigeschaltet werden, aber das ist doch o.k. Das ist auf meinem WordPress-Blog ja genauso.

Also liebe Google-Blogger – wenn Ihr Kommentare bzw. mehr Kommentare haben wollt, dann schaltet doch bitte diese blöde Passwort-Abfrage aus.