Was denn um Himmels willen?

Wie in jedem Jahr kam – so auch in diesem wieder – Weihnachten und kurz danach mein Geburtstag völlig überraschend. Und zack: plötzlich wird klar, ich bin jetzt Ü60. Oder 60+ wie das so schön heißt.

Meinen 60. Geburtstag habe ich noch voller Freude gefeiert, den 61. irgendwie gar nicht, und 62 ist jetzt auch keine Jahreszahl, die unbedingt Anlass zur Freude gibt. Obwohl….. man kann es auch aus einer anderen Perspektive betrachten. Nämlich voller Dankbarkeit! Es geht mir gut, ich bin gesund, habe ein Zuhause, in dem ich mich wohlfühle, einen kreativen Minijob, der Spass macht,  und genügend Freizeit um mir endlich einmal Gedanken um mein weiteres Fortschreiten auf diesem Lebensweg zu machen.

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Loslassen

Loslassen erfordert Mut, aber wir sollten dies nicht als Ende, sondern als Anfang betrachten.

gelesen bei Gedankenwelt

2016 war mein Loslassjahr. Ich musste vieles loslassen – Freunde bzw. Freundinnen, Familienmitglieder, und letztendlich vor einigen Wochen einen geliebten Hund. Das meiste geschah ungewollt, einiges aber auch bewußt gewollt.

Freiwillig lässt man sicherlich nicht gerne andere Menschen aus seinem Leben gehen – es sei denn, man wurde verletzt und trifft die Entscheidung, den anderen gehen zu lassen, der einem nicht gut tut.

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Nur ein Hund………

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Schon als Kind habe ich mir immer einen Hund gewünscht, sehnlichst, von ganzem Herzen, es war mein innigster Wunsch. Meine Eltern mochten aber keine Haustiere. Später, als ich erwachsen war und selbst Familie, da war die Zeit, die man in ein Haustier „investieren“ muss, nicht da. Noch später hatte ich Partner, die die Verantwortung für einen Hund nicht übernehmen wollten oder konnten. Rückblickend betrachtet konnten sie das nicht einmal für sich selbst.

Als sich meine Lebenssituation dann dahingehend änderte, dass ich mehr Zeit für mich und weniger Arbeit haben würde, da stand für mich fest: Jetzt ist der richtige Augenblick für einen Hund gekommen. Und so kam vor nunmehr vier Jahren die Mila – die kleine schwarze Prinzessin – in mein Leben!

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Und vor zwei Jahren kam dann noch der Toby zu uns.

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Auch wenn manche meinten, das sei ein Schnellschuss gewesen – ich hatte tatsächlich ein ganzes Jahr schon vorher geschaut, aber nie den passenden Gefährten für die Mila gefunden.

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Gestern nun habe ich diesen wunderbaren Text im Netz gefunden, der genauso von mir geschrieben sein könnte. Und ich nehme diese tollen Worte – die nur ein Hundebesitzer geschrieben haben kann – zum Anlass, wieder mit dem Bloggen zu beginnen. Das hat mir nämlich sehr gefehlt – aber ich habe keinen Anfang gefunden. Bis gestern.

Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein HUND“ oder „das ist aber viel Geld für nur einen HUND“.

Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurück legt, so viel Zeit investiert oder die Kosten, die „nur ein Hund“ mit sich bringt.

Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund“. Viele Stunden sind vergangen, in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet.

Einige meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, den Tag zu überstehen, brachte.

Falls du auch denkst es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich Sätze kennen wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.

Es ist „nur ein Hund“, welches das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.

„Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen machen.
„Nur ein Hund“ bringt mich dazu früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich und den Menschen, wie ich es bin, eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebter Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

„Nur ein Hund“ zeigt was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe, die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als „nur eine Frau“

Also, wenn du nächstes Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen……..

Verfasser: unbekannt

Wie immer……

Wie immer: Habe ich nicht vertraut.
Wie immer: Habe ich nicht geglaubt. Dass mir etwas Gutes widerfahren könnte.
Wie immer: kommt das Leben daher und belehrt mich eines Besseren.
Wie immer: in leztzter Sekunde!

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Der einsame Steinbock – ganz oben auf der Höhe – nur 3 Grashalme zu fressen – so komme ich mir oftmals vor. Tja – bin nun mal Steinbock vom Sternzeichen her – und das Leben schickt mir immer wieder diese Herausforderungen.

Oft denke ich, das schaffe ich nicht, bin verzweifelt, habe keine Perspektive.

Und dann kommt das Leben daher und macht mir ein Geschenk!

Dankbar bin ich.

 

Bildquelle:

Rike  / pixelio.de

Happy New Year

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Etwas verspätet möchte ich Euch allen ein Frohes Neues Jahr wünschen.

Rechtzeitig zu den Feiertagen bekam ich eine dicke Erkältung (die gerade wieder erneut im Anmarsch ist) und ich konnte geschlagene zwei Wochen nicht ins Internet. Da überlegt man sich doch, was schlimmer ist. Erkältet sein oder nicht ins Internet können.

Also ohne Internet geht inzwischen ja wirklich nichts mehr. Gerade jetzt so kurz vor der Eröffnung meiner Weight Watchers Treffen kein Internet zu haben grenzt schon beinahe an Bösartigkeit. Im übrigen liege ich mit meinen Vorbereitungen „in den letzten Zügen“. Es gibt viel zu organisieren und abzusprechen, zu machen und zu tun, durch die Weihnachtsfeiertage ist alles etwas verzögert, die Unterlagen und die Ware ist auch noch nicht eingetroffen.

Morgen werde ich mich noch einmal mit dem netten älteren Herrn treffen, der als Hausmeister für alles verantwortlich ist, ja und dann läuft der Countdown, unaufhörlich.

Noch bin ich relativ ruhig – bis auf die Nächte. Die sind mitunter schon recht schlaflos. Trotz Entspannung auf der Alpha-Ebene. Schade eigentlich, diese Zeit des Jahres mag ich eigentlich ganz besonders gerne, wir befinden uns ja in den sogenannten Raunächten. Die Zeit zwischen der Zeit, wo alles ruhig und langsam gehen soll, wo Innenschau und Klärung stattfinden sollen. Aber dazu habe ich keine Zeit, und selbst wenn ich sie hätte, so wäre doch die innere Ruhe nicht gegeben.

Ich bin viel zu gespannt, neugierig, und angespannt, und ich „scharre schon seit Wochen mit den Hufen“ und will, dass es endlich losgeht. Ich kann es kaum erwarten!

Ach ja, und ein Jahr älter bin ich inzwischen auch wieder. Vor zwei Tagen hatte ich Geburtstag. Und die Mila ist nun auch schon ein halbes Jahr bei mir. Ich hatte mir Gedanken gemacht, wie sie wohl die Silvesterknallerei überstehen würde. Als es dann um Mitternacht so richtig losging, hat sie ihr Köpfchen kurz gehoben, mich angeschaut, gesehen, dass alles in Ordnung ist, und weitergeschlafen. Ja so ist die Mila, ein toller Hund. Aber das behaupten ja alle Hundebesitzer von ihrem Hund 😉

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Zu meinem Geburtstag habe ich einen schönen Spruch bekommen:

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden
– Franz Kafka-

 

Der Weg des Herzens

 

 

 

 

 

 

Übermorgen ist der 12.12.12!!! Ist das nicht ein tolles Datum? Ich liebe solche Zahlen. In der nächsten Woche dann ist der lang ersehnte und auch gefürchtete 21.12.2012, das Ende des Maya-Kalenders. Vor wenigen Tagen meinte der Sprecher der Morgensendung im Radio: noch 7 Mal schlafen, dann ist Weltuntergang.

Nun ja, an den Untergang der Welt glaube ich schon seit vielen Jahren nicht. Ich glaube auch nicht daran, dass sich am 21.12.12 die Erde auftut und alle nicht „spirituellen“ Menschen hineinplumpsen und nie mehr gesehen werden. Und nur die „spirituellen“ Menschen bleiben hier und bauen eine neue, schönere und bessere Welt.So wird das mit Sicherheit nicht ablaufen.

Was habe ich für Diskussionen mit Menschen geführt, die sich 2012 auf ihre „spirituelle Fahne“ geschrieben haben. Ich bin für solche Dinge einfach viel zu bodenständig.

Trotz aller Bodenständigkeit, trotz meines Pragmatismus, Realismus und auch meines zeitweisen Pessimismus bin ich aber durchaus in der Lage, klar und deutlich die Veränderungen zu sehen da draußen. In meinem kleinen Kosmos und auch im großen.

Das letzte halbe Jahr war sehr anstrengend. Was bist Du mutig, haben viele zu mir gesagt und mir auch geschrieben. Und mich insgeheim bewundert oder aber nur den Kopf über mich geschüttelt so nach dem Motto, jetzt ist ihr gar nicht mehr zu helfen.

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Mir fehlen die Worte

Mir fehlen die Worte. Sie sind irgendwie verschwunden. Nein, mir fehlt die Schrift. Ich kann mich gar nicht erinnern, jemals so wenig geblockt zu haben.

Im Dezember 2006 habe ich zum ersten Mal einen Blogbeitrag veröffentlicht. Damals, auf meinem Chakrablog. Das Bloggen war zu der Zeit und für viele Jahre für mich eine Art Ventil, das Aufarbeiten von vielen Dingen, und letztendlich sogar Heilung. In dieser Zeit sind schöne Freundschaften entstanden, und diese Kontakte bestehen immer noch. So habe ich am vergangenen Wochenende Gaba in Düsseldorf getroffen, die dort ihr Ultramind-Seminar gehalten hat. Mit Andrea treffe ich mich in Kürze, ich will ihr Ludmila endlich vorstellen. Babsi und Elisabeth kamen dann später auch hinzu, und auch Christa und Anita kenne ich noch aus dieser Zeit, und viele andere mehr.

Es war irgendwie eine ganz andere Zeit für uns Blogger. Wir haben sogar Blogparaden veranstaltet. Es hat einfach sehr viel mehr Spass gemacht und war wirklich sehr befriedigend.

Vielleicht blogge ich aber auch schon zu lange. Mir fehlen einfach die Worte für so viele Dinge. Ich empfinde das letzte halbe Jahr energetisch als sehr anstrengend, und ehrlich gesagt bin ich froh, wenn dieses 2012 nun in wenigen Wochen auch endlich vorbei ist. Man soll ja immer schön in seiner Mitte bleiben und entspannt sein und positive Gedanken haben, aber zur Zeit habe ich wirklich mit all den Dingen, die um mich herum geschehen, sehr zu kämpfen. Und das macht mich im Augenblick ein wenig sprachlos bzw. schreiblos.

Ich habe schon einmal ganz spontan mein altes Blog beendet, im Januar 2011, nur um kurze Zeit später mit Bewegung und Wandel weiterzumachen. So ganz ohne Bloggen ging es dann ja doch nicht. Inzwischen sind aber so viele meiner Kontakte auf Facebook mit mir verbunden, dass sich das Bloggen eigentlich gar nicht mehr lohnt 😉 Ihr seht also,  mit welchen Gedanken ich mich gerade beschäftige.

Ich wünsche Euch allen eine schöne und stressfreie, friedliche Weihnachtszeit. Und liebe Menschen, mit denen Ihr sie teilen dürft!

Es geht voran….

Na endlich. Jetzt ist es „amtlich“. Es ist sozusagen alles „in trockenen Tüchern“.

Diese Redewendungen bedeuten in meinem Fall:

Ich werde am 10. Januar 2013 zwei Weight Watchers Treffen eröffnen, und zwar hier,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Pastor-Bouwmans-Haus in Neuss-Reuschenberg, gleich hinter der St.-Elisabeth-Kirche.

Ein Treffen findet morgens um 10.00 Uhr statt, das zweite abends um 18.30 Uhr. Gestern ist es endlich „amtlich“ geworden und ich habe die vergangene Nacht vor lauter Aufregung darüber, was da jetzt noch alles auf mich zukommt, so gut wie gar nicht geschlafen.

Weitere Treffen sind in der Planung, aber im Augenblick noch nicht fix. Auch suche ich noch eine sehr nette Mitarbeiterin, die mir bei den Treffen assistiert, denn ich rechne  mit einem ziemlichen Ansturm, gerade was das Morgentreffen betrifft. Dies ist nämlich das einzige im ganzen Raum Neuss.

Ich freue mich, dass es endlich wieder voran geht. Wochenlang hatte ich den Eindruck, es passiert so rein gar nichts in meinem Leben 😉

 

Ein Wimpernschlag

Ein Wimpernschlag.Ein Hochziehen Deiner Augenbraue.Eine leichte Drehung Deines Kopfes.Ein Schulterzucken.Eine plötzlich aufkommende Brise.Ein gesprochenes Wort.Ein gehörtes Lied.Der Flügelschlag eines Schmetterlings.

 

Niemals mehr damit gerechnet. Und doch: all dies kann Dein Leben von jetzt auf gleich in einem völlig neuen Licht präsentieren.

Es sind keine Zufälle, sagt ER. Es sind Fügungen. Und staunt.

Und auch ich staune. Habe diese Worte in der letzten Zeit so selten gehört – und schon gar nicht aus dem Munde eines Mannes. Wie WOHLTUEND!

Ein Blick nur – in diese lachenden Augen – und ich weiß: Fortan ist mein Leben ANDERS.

WIE? – KEINE AHNUNG. Das weiß das Universum ganz alleine. Denn die haben uns zusammengeführt – aber wie – das verrate ich jetzt erst einmal noch nicht 😉

Visionen

Gestern war es also so weit – ich habe am Abend mein erstes Treffen ganz alleine geleitet.

Auf der einen Seite war ich sehr nervös, so in der Magengegend war es schon sehr unruhig. Meine Nachbarin hat mir nachmittags schon Bachblüten verabreicht und das Fläschchen in die Hand gedrückt: ab damit in die Hosentasche und mitnehmen! Aber genützt hat es ehrlich gesagt nichts.

Auf der anderen Seite wollte ich es aber auch so schnell wie möglich hinter mich bringen. Und bin sehr früh schon losgefahren, um zeitig genug vor Ort zu sein und meine Vorbereitungen treffen zu können.

Was wurde ich doch herzlich von meiner Mentorin und ihrer Mitarbeiterin empfangen. Und schon war die ganze Nervosität wie weggeblasen und ein Gefühl von Sicherheit stellte sich ein. Ich dachte: was soll schon passieren. Mehr als blamieren kann ich mich ja nicht, und letztendlich wäre das auch nicht schlimm.

Und schon kam die erste Teilnehmerin, dann die nächste, und ruckzuck waren 30 Frauen und auch Männer gewogen und warteten nun auf meinen Vortrag. Und der kam dann auch wie aus der Pistole geschossen. Es wurde viel gelacht, Erfahrungen wurden ausgetauscht und zum Schluss bekam ich den ersten Applaus meines Lebens.

Ich kann nur sagen: es macht riesengroßen Spass. In die Gesichter von Menschen zu schauen, die an „meinen Lippen hängen“ und von mir motiviert und animiert werden möchten, aber auch mit Informationen versorgt werden wollen, das hat schon was.

Ich habe Zukunftsvisionen. Ich habe ein ganz klares Bild vor Augen, und ich folge meiner Intuition. Ich freue mich auf den 1.1.2013!

P.S. Bevor ich losfuhr, habe ich noch eine Engeltherapiekarte gezogen. Es ist wirklich wahr, es kam diese hier: