Mein Herz

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Mein Herz hat Dich so lange schon vermisst.

Bin unendlich erleichtert, dass wir heute wieder reden konnten, nach dieser langen Zeit des Schweigens.

Kein Vorwurf, nicht von mir, nicht von Dir. Einfach nur Zuhören, dem Anderen, und Verstehen. Und Anerkennen und Wertschätzen. Und Dankbar sein. Vielleicht ist jetzt der Bann endlich gebrochen.

Vielleicht – das wünsche ich mir – können wir uns jetzt mit der Ehrlichkeit und dem Respekt begegnen, wie zwei Menschen, die sich lieb haben, und die sich eigentlich nahe sein wollen, aber den Mut nicht aufbringen können aus Angst vor weiteren Verletzungen.

Die Herze haben Risse bekommen, aber Risse heilen, da bin ich mir ganz sicher.

Man kann Pflaster aus Liebe, Toleranz und Akzeptanz drauf kleben und abwarten, was geschieht.

Vielleicht war die Auszeit genau das, was wir brauchten, um die Weichen neu zu stellen. Die Zeit wird es uns zeigen.

So geht dieses Jahr doch noch positiv zu Ende. Danke.

 

 

Bildquelle: Brigitte Kreuzwirth  / pixelio.de

Wissen ist Macht

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Zugegeben: ich weiß noch lange nicht alles. Vielleicht weiß ich sogar ganz wenig. Aber ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich Menschen treffe, die so gar nichts wissen.

Schon in meiner 5-wöchigen Reha im Sommer ist mir das aufgefallen. Ganz egal, worüber Du Dich mit den Menschen unterhältst, sie wissen oft die einfachsten Dinge nicht. Zum Beispiel, welche RECHTE sie haben. Ich war zutiefst schockiert über die Tatsache, dass die Mitpatienten alles über sich ergehen ließen, selbst Dinge erduldeten, die ihnen nicht gut taten, sondern eher schadeten. Mich hat dann manchmal solch eine Wut gepackt und ich habe gefragt: WARUM lässt Du Dir das gefallen? WARUM? Ich verstehe es nicht. WARUM wehrst Du Dich nicht dagegen? Daraufhin kommt oft nur ein Schulterzucken. Gerade bei Frauen in meinem Alter treffe ich verstärkt auf diese Verhaltensweise und Einstellung.

Und dann war im September die Wahl. Ich kenne nicht einen einzigen Menschen, der die bestehende Regierungspartei wiedergewählt hat. Und dennoch wurde diese Partei mit einer überwältigenden Mehrheit wiedergewählt, das beste Wahlergebnis seit über 20 Jahren. WARUM?

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Gestern habe ich die Firma Weight Watchers bei einem der größten Mobilfunk-Anbieter dieses Landes auf dem dort stattfindenden Gesundheitstag vertreten. Wir (Ich) hatten dort einen Stand, und ich habe stundenlang Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen geführt, natürlich hauptsächlich über gesunde Ernährung, aber auch über viele andere Dinge. Und wieder bin ich erstaunt, dass so wenig Wissen vorhanden ist. Auf meine Nachfrage, nach welchen Kriterien die Nahrungsmittel ausgesucht werden von den individuellen Personen bekam ich die Antwort: nach dem, was auf der Verpackung abgebildet ist, und nach dem, was die Medien als „gesund“ propagieren. Ganz besonders beliebt sind Lebensmittel, die Fitness, Gesundheit, Balance, Wellness und dergleichen versprechen. Niemand fragt nach den Inhaltsstoffen.

Viele viele Dinge weiß ich nicht, aber ich kann mir alleine durch die Suchmaschinen des Internets beinahe alle Informationen heranholen, die ich benötige. Egal ob mein Hund Magenprobleme hat oder ich eine Patientenverfügung haben will oder meine Rente ausrechnen oder einen Krankenkassenvergleich machen möchte, Rezepte für eine Kürbissuppe suche oder was auch immer, es gibt auf (beinahe) alles eine Antwort.

Natürlich nur, wenn Du auch Fragen hast!

Ich wünsche Dir einen schönen Tag mit viel Neugierde auf alles, was das Leben Dir heute bietet!

 

Die Dritte „im Bunde“

Ortsvereine

 

 

 

 

 

 

 

 

„Er“ ist wieder da, sagt sie mit erstickter Stimme am Telefon. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Diese Nachricht macht mich sprachlos, betroffen, nachdenklich und auch ein wenig ängstlich.

Ich versuche, ihr Mut zu machen. Aber wie geht das, wenn man in solch einem Augenblick selbst keinen hat?

Wir hatten „ihn“ beide vor 6 Jahren. Während sie damals noch viele Monate kämpfen musste, dass „er“ endlich abhaut, war ich ziemlich schnell wieder frei von „ihm“.

Seither habe ich Schritt für Schritt mein Leben radikal verändert. Wie ich finde, immer noch nicht genug, ich könnte noch viel mehr für mich tun, aber man wird mit der Zeit ein bisschen nachlässig im Verändern von alten Mustern. Es läuft ja gut und alles ist superschön und in Ordnung.

Sie nicht, ganz im Gegenteil. Sie hat noch eins oben drauf gesetzt. Sie hat sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt, sie hat alles gegeben, und Karriere gemacht (wie sie meint). Sie verdient inzwischen utopisch viel Geld, arbeitet oft abends bis 21 Uhr, und wenn wir uns dann in ihrer knapp bemessenen Zeit endlich mal wieder gesehen hatten, habe ich immer nur gesagt: Pass auf Dich auf. Vergiss nicht, dass da mal etwas war.

Ja ja, hat sie dann immer nur gelacht. Nur noch ein paar Jahre, und dann habe ich so viel Geld zusammen, dass ich kürzer treten kann. Nur noch ein paar Jahre…..

Und dann kommt dieser Anruf von ihr. Am vergangenen Freitag. Und ich bin wieder mittendrin in diesem Film. Das böse K-Wort, vor dem alle Menschen Angst haben. Ich bin sehr nachdenklich. Zumal die Dritte in „unserem Bunde“ vor einem halben Jahr diesen Planeten verlassen musste. Da war „er“ auch nach 6 Jahren zurückgekehrt.

Bleibe dann ja wohl nur noch ich von uns 3 Mädels. Und ich wünsche mir, Kraft genug zu haben, sie durch diese Zeit zu begleiten.

Montag morgen 7 Uhr

… und ich habe Zeit zu bloggen. Ich atme tief ein und aus und denke: wie ist das schön, keine Termine zu haben. Zumindest nicht bis heute Nachmittag. Einfach Zeit zu haben, am PC zu sitzen, mal eine Blogrunde zu drehen, dies und das zu lesen, bei einer Tasse Kaffee, herrlich. Wie ich die finanzielle Lücke, die nun entstanden ist fülle, weiß ich noch nicht. Wie heißt es so schön: kommt Zeit kommt Rat.

Natürlich gibt es schon wieder 1000 Ideen in meinem Kopf, aber erst einmal möchte ich jetzt herunterfahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Schon wieder habe ich nicht rechtzeitig die Reißleine gezogen und habe einfach immer weitergemacht, so lange bis es jetzt nicht mehr ging. Bis beinahe gar nichts mehr ging. Dass mir das immer noch passiert nach all den Jahren und all den Erfahrungen, die ich schon gemacht habe, kann ich selbst noch nicht glauben.

Auch will ich an dem Glaubenssatz „viel Zeit – wenig Geld“ arbeiten. Ich hätte nämlich gerne viel Zeit und viel Geld, das heißt ausreichend viel Geld. Und meine Selbstständigkeit will ich weiter ausbauen, dazu fehlte mir bislang auch die Zeit. Ich habe sie einfach nur in eine Zeitlücke gestopft und es so gut gemacht wie ich konnte.

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Aber alles ganz gemächlich – kein Druck  – einfach schauen, wie sich die Dinge entwickeln – und dann wieder loslegen. Und Spass machen soll es ja auch. Wenn Du etwas nicht gerne tust und morgens schon nicht aufstehen magst, weil Du gleich wieder zu einer ungeliebten Arbeit fahren musst, das kanns ja auch nicht sein. Wieviele Jahre meines Lebens habe ich das so gemacht. Umso verwunderlicher, dass ich jetzt die Zeichen nicht gesehen habe; ach was, ich wollte sie nicht sehen, ich kenn mich doch, dann hätte wieder ICH die Entscheidung treffen müssen, und das tu ich doch in bestimmten Situationen so ungerne.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die kommenden zwei Wochen, auf das Osterwochenende und auf ein bisschen Zeit für mich!

 

Kaum zu glauben

Hab ich wirklich so lange nicht mehr gebloggt?

KAUM ZU GLAUBEN!

Es gab mal Zeiten, da habe ich jeden Tag gebloggt. Das ist allerdings schon etwas länger her. Damals war ich noch in dieser großen Bank – na ja beschäftigt kann man jetzt nicht wirklich dazu sagen – also ich war in dieser großen Bank 8 Stunden am Tag, und diese 8 Stunden musste ich irgendwie herumkriegen. Auch kaum zu glauben, aber einen Teil meiner Zeit habe ich mit Bloggen und Kommentieren verbracht. Aber das alles ist Gottseidank Schnee von gestern.

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon vorbei, den zweiten Monat haben wir bereits angefangen, und ich muss sagen, wenn die Ereignisse alle in diesem Tempo weitergehen….. Ich kann nur sagen: Bewegung und Wandel. So wie 2012 aufgehört hat, ist es gleich ungebremst in 2013 weitergegangen!

Am 10. Januar hatte ich mein erstes Treffen. Ich kann Euch nicht sagen, wie aufgeregt ich war. Ich habe schon Wochen vorher kaum noch schlafen können, mir pausenlos den Kopf zermartert, ob ich auch wirklich an alles gedacht habe, ob ich alles richtig und gut vorbereitet habe. Das war vor vier Wochen. Es ist zwar noch immer nicht Routine, aber es klappt alles schon viel besser und reibungsloser.

Am 15. Januar habe ich „IHN“ dann weggebracht – nach so vielen langen, gemeinsamen Jahren. Das letzte hat mir allerdings keine Freude mehr bereitet, es gab zum Schluß zu viele Probleme.

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Leicht ist es mir nicht gefallen, und abends – den Neuen hatte ich dann gleich mit nach Hause genommen – konnte ich mich über die Veränderung überhaupt nicht freuen. Und dachte nur wehmütig an all die schönen Sommer, die wir miteinander hatten.

Auch das hat sich inzwischen gewandelt. Von dem Neuen bin ich total fasziniert.

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So wie er in mein Leben gekommen ist grenzt schon an „Göttliche Fügung“. Ständig schaue ich mir die Tankanzeige an, völlig begeistert davon, dass dieser hier nichts verbraucht. Toll. Und wendig ist er und spritzig, nicht so schwerfällig und behäbig, und ich kann die Rückbank umlegen und habe eine große Ladefläche für all die Dinge, die ich zu den Treffen mitnehmen muss. Inzwischen bin ich einfach nur noch dankbar, dass er jetzt „da“ ist.

Am 17. Januar musste ich dann „SIE“ gehen lassen, meine Lady Paula, meine alte weiße Kaninchendame. Fünf Jahre hatten wir noch miteinander, nachdem ich sie aus dem Tierheim geholt hatte, wie alt sie wirklich war, das wusste niemand. Schweren Herzens musste ich die Entscheidung treffen, und hätte es nur die geringste Hoffnung gegeben, so hätte ich es noch hinausgezögert. Aber es gab keine Hoffnung. Und ich konnte sie nicht länger leiden sehen.

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Ständig gibt es neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, und ich schaffe sie alle. „Bis jetzt hat es immer noch gut gegangen“, das ist ja hier im Rheinland der Klassiker unter den Sprichwörtern. Und von denen, die mir immer wieder Angst machen wollen, halte ich mich fern und distanziere mich inzwischen sogar. Mir macht meine neue Aufgabe riesigen Spass. Die viele Arbeit, die dahinter steckt und die andere gar nicht sehen können, macht mir überhaupt nichts aus. Ich bin hoch motiviert und keine Mühen sind mir zu viel. Und wenn dann ein Treffen vorbei ist, bin ich glücklich und zufrieden und freue mich über die positive Resonanz.

Es fühlt sich alles gut und richtig an.

Happy New Year

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Etwas verspätet möchte ich Euch allen ein Frohes Neues Jahr wünschen.

Rechtzeitig zu den Feiertagen bekam ich eine dicke Erkältung (die gerade wieder erneut im Anmarsch ist) und ich konnte geschlagene zwei Wochen nicht ins Internet. Da überlegt man sich doch, was schlimmer ist. Erkältet sein oder nicht ins Internet können.

Also ohne Internet geht inzwischen ja wirklich nichts mehr. Gerade jetzt so kurz vor der Eröffnung meiner Weight Watchers Treffen kein Internet zu haben grenzt schon beinahe an Bösartigkeit. Im übrigen liege ich mit meinen Vorbereitungen „in den letzten Zügen“. Es gibt viel zu organisieren und abzusprechen, zu machen und zu tun, durch die Weihnachtsfeiertage ist alles etwas verzögert, die Unterlagen und die Ware ist auch noch nicht eingetroffen.

Morgen werde ich mich noch einmal mit dem netten älteren Herrn treffen, der als Hausmeister für alles verantwortlich ist, ja und dann läuft der Countdown, unaufhörlich.

Noch bin ich relativ ruhig – bis auf die Nächte. Die sind mitunter schon recht schlaflos. Trotz Entspannung auf der Alpha-Ebene. Schade eigentlich, diese Zeit des Jahres mag ich eigentlich ganz besonders gerne, wir befinden uns ja in den sogenannten Raunächten. Die Zeit zwischen der Zeit, wo alles ruhig und langsam gehen soll, wo Innenschau und Klärung stattfinden sollen. Aber dazu habe ich keine Zeit, und selbst wenn ich sie hätte, so wäre doch die innere Ruhe nicht gegeben.

Ich bin viel zu gespannt, neugierig, und angespannt, und ich „scharre schon seit Wochen mit den Hufen“ und will, dass es endlich losgeht. Ich kann es kaum erwarten!

Ach ja, und ein Jahr älter bin ich inzwischen auch wieder. Vor zwei Tagen hatte ich Geburtstag. Und die Mila ist nun auch schon ein halbes Jahr bei mir. Ich hatte mir Gedanken gemacht, wie sie wohl die Silvesterknallerei überstehen würde. Als es dann um Mitternacht so richtig losging, hat sie ihr Köpfchen kurz gehoben, mich angeschaut, gesehen, dass alles in Ordnung ist, und weitergeschlafen. Ja so ist die Mila, ein toller Hund. Aber das behaupten ja alle Hundebesitzer von ihrem Hund 😉

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Zu meinem Geburtstag habe ich einen schönen Spruch bekommen:

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden
– Franz Kafka-

 

Der Weg des Herzens

 

 

 

 

 

 

Übermorgen ist der 12.12.12!!! Ist das nicht ein tolles Datum? Ich liebe solche Zahlen. In der nächsten Woche dann ist der lang ersehnte und auch gefürchtete 21.12.2012, das Ende des Maya-Kalenders. Vor wenigen Tagen meinte der Sprecher der Morgensendung im Radio: noch 7 Mal schlafen, dann ist Weltuntergang.

Nun ja, an den Untergang der Welt glaube ich schon seit vielen Jahren nicht. Ich glaube auch nicht daran, dass sich am 21.12.12 die Erde auftut und alle nicht „spirituellen“ Menschen hineinplumpsen und nie mehr gesehen werden. Und nur die „spirituellen“ Menschen bleiben hier und bauen eine neue, schönere und bessere Welt.So wird das mit Sicherheit nicht ablaufen.

Was habe ich für Diskussionen mit Menschen geführt, die sich 2012 auf ihre „spirituelle Fahne“ geschrieben haben. Ich bin für solche Dinge einfach viel zu bodenständig.

Trotz aller Bodenständigkeit, trotz meines Pragmatismus, Realismus und auch meines zeitweisen Pessimismus bin ich aber durchaus in der Lage, klar und deutlich die Veränderungen zu sehen da draußen. In meinem kleinen Kosmos und auch im großen.

Das letzte halbe Jahr war sehr anstrengend. Was bist Du mutig, haben viele zu mir gesagt und mir auch geschrieben. Und mich insgeheim bewundert oder aber nur den Kopf über mich geschüttelt so nach dem Motto, jetzt ist ihr gar nicht mehr zu helfen.

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Es geht voran….

Na endlich. Jetzt ist es „amtlich“. Es ist sozusagen alles „in trockenen Tüchern“.

Diese Redewendungen bedeuten in meinem Fall:

Ich werde am 10. Januar 2013 zwei Weight Watchers Treffen eröffnen, und zwar hier,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

im Pastor-Bouwmans-Haus in Neuss-Reuschenberg, gleich hinter der St.-Elisabeth-Kirche.

Ein Treffen findet morgens um 10.00 Uhr statt, das zweite abends um 18.30 Uhr. Gestern ist es endlich „amtlich“ geworden und ich habe die vergangene Nacht vor lauter Aufregung darüber, was da jetzt noch alles auf mich zukommt, so gut wie gar nicht geschlafen.

Weitere Treffen sind in der Planung, aber im Augenblick noch nicht fix. Auch suche ich noch eine sehr nette Mitarbeiterin, die mir bei den Treffen assistiert, denn ich rechne  mit einem ziemlichen Ansturm, gerade was das Morgentreffen betrifft. Dies ist nämlich das einzige im ganzen Raum Neuss.

Ich freue mich, dass es endlich wieder voran geht. Wochenlang hatte ich den Eindruck, es passiert so rein gar nichts in meinem Leben 😉

 

01.01.2013

Oh, dachte ich, was kommt denn da für eine Frau ins Seminar? Was kommt denn da auf mich zu? Aber dann entschied ich mich, absolut neutral zu sein und zu schauen. Und es kam eine Frau, die absolut offen ist, empathisch, souverän die ihr gestellten Aufgaben meistert, die Menschen mitreißen und da abholen kann, wo sie stehen. Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich, dass Sie hier waren.

Und ich sitz da und heule. Vor Freude und ja, auch vor Erleichterung. Jeder Seminarteilnehmer erhält zum Abschluss eine persönliche Ansprache, bevor die Urkunde und das Namensschild überreicht werden.

Doris Kellers – Coach

Was ich hier erfahren habe ist: wertschätzende Neutralität. Ich habe mir lange überlegt, wie ich es am besten benennen könnte. Ich glaube, das hier trifft es ganz genau.

Es war doch ein enormer Druck die letzten Wochen, all das viele Lernen, und dann die negative Beurteilung aus dem vorhergegangenen Seminar. Damals wollte ich alles hinschmeißen und habe dann aber doch weitergemacht. Nach vielen Überlegungen, Selbstzweifelattacken und Gesprächen mit wohlmeinenden Menschen habe ich die Entscheidung getroffen, diesen Weg trotz der Hürde weiterzugehen. Weil ich es mir so sehr gewünscht habe.

In diesem Seminar hier haben wir drei intensive Tage lang Moderations- und Motivationstechniken gelernt. Bei jedem „Auftritt“ wurden wir gefilmt, und was im Vorfeld für mich so befremdlich war – von einer Kamera aufgenommen zu werden bei allem, was ich tue – hat sich im Nachhinein als Gewinn herausgestellt. Denn zum einen durfte ich erstmals bewusst wahrnehmen: ich habe ja abgenommen! Ich bin schlank! Wahnsinn. Und dann durfte ich sehen – und nicht nur fühlen: dies da ist mein Element. Ich bin wie elektrisiert und energetisiert und fühle mich absolut glücklich. Dieses Gefühl habe ich mein ganzes langes Berufsleben lang gesucht. Und ehrlich: im Prinzip ist es doch egal, welches System oder Produkt dahinter steht, Hauptsache es ist etwas, das den Menschen weiterhilft. In diesem Fall kommt erfreulicherweise noch hinzu, dass ich absolut begeistert bin und es „am eigenen Leibe“ erfahren durfte: es funktioniert auf gesunde Art und Weise, und geniessenderweise durfte ich auch noch abnehmen 😉

Am kommenden Donnerstag Abend werde ich mein erstes Treffen ganz alleine führen und moderieren, in den Räumlichkeiten meiner Mentorin. Bis dahin will ich noch üben und mich auf das „Thema der Woche“ vorbereiten. Und mich dann „ins Vergnügen“ stürzen.

Ach ja, im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern bin ich die ganze Zeit absolut ruhig. Ich bleibe in meiner Mitte, und so oft es mir möglich ist, entspanne ich mich mit der Ultramind ESP Methode. Kurz vor den Prüfungen konzentriere ich mich auf mich selbst und sage in Gedanken: liebes Universum, wenn dies mein Weg ist, dann werde ich es auch schaffen. Und ich schaffte es.

Ein schöner Nebeneffekt: drei Tage durfte ich in einem schönen Hotel in Düsseldorf sein inklusive Übernachtung. Ich bin doch so gerne im Hotel. Die Atmosphäre und das Kommen und Gehen und all die vielen unterschiedlichen Menschen faszinieren mich. Und das Essen hier ist absolut hervorragend, die Zimmer groß, hell und freundlich. Und ich denke: was habe ich es doch gut. Die anderen Teilnehmer kommen aus Berlin, München, Siegen, Saarlouis und müssen die Reisekosten selbst tragen. Ich fahre mal eben 15 km über die Brücke und bin da. Ein weiteres Geschenk. Ihr merkt es sicherlich beim Lesen: ich bin absolut dankbar für diese bereichernde Erfahrung.

Und dann komme ich nach drei Tagen nach Hause in meine Wohnung (den vor Wiedersehensfreude sich überschlagenden Hund im Schlepptau) und denke: wow, was habe ich doch für eine schöne Wohnung. Auch voll Dankbarkeit.

Es gibt viel zu tun in den nächsten Wochen, packen wirs an. Hoffentlich lehne ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster, aber der Stichtag soll sein:

01.01.2013

Gut Ding will Weile haben

Geduld gehörte noch nie zu meinen herausragendsten Charaktermerkmalen, wenn ich ehrlich bin. Dabei musste ich schon so oft in meinem Leben Geduld haben, und die Betonung liegt auf „musste“. Denn mir fällt das sehr schwer. Wie lange es oftmals dauert, bis sich die Dinge entwickeln. Gerade jetzt in diesen Tagen fällt mir das alles wieder sehr schwer.

Als ich in der vorigen Woche einer jungen Bekannten wieder einmal die Karten legte, da meinte sie zu mir: eins habe ich von Dir gelernt. Ich gehe meinen Weg Step by Step, Schritt für Schritt. Ich weiß noch, als Du zu mir sagtest: überstürze nichts, bleib ganz ruhig, und dann tu den ersten Schritt! Alle weiteren folgen wie von selbst.

Uups, das habe ich gesagt? Offensichtlich. Wie weise von mir. Dann sollte ich es vielleicht mal auch bei mir selbst anwenden?

In drei Tagen ist das nächste Seminar, drei Tage Intensiv-Training, und im Anschluß daran bin ich Coach, oder auch nicht! Dann folgen noch verschiedene Praktika, und Mitte November cirka bin ich mit allem fertig. Dann kann ich uneingeschränkt auf die Menschheit losgelassen werden.

In der vorigen Woche habe ich endlich den Raum gefunden, den ich mir für meine Treffen gewünscht habe, und er ist sogar noch bezahlbar. Hell und freundlich ist er auch, und ich habe eine Vision. Wie ich dort stehe und die Leute mitnehme, wie ich sie (hoffentlich) begeistern und motivieren kann, etwas für sich selbst, für ihre Gesundheit und für ihr Wohlbefinden zu tun. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, dann werde ich im Januar meine Treffen „eröffnen“, so heißt das bei diesem Unternehmen. Allerdings brauche ich bis dahin auch noch ein bisschen Zeit. Ich muss mir noch eine Assistentin suchen (ich habe schon seit Wochen eine bestimmte Person im Hinterkopf, habe sie allerdings noch nicht gefragt, ich will erst das Seminar noch abwarten), und muss noch andere diverse Dinge vorbereiten, die alle zum Thema Selbstständigkeit gehören.

Während ich dies so schreibe, denke ich wiederum, was beschwerst Du Dich eigentlich? Es ist doch alles Schritt für Schritt genauso gekommen, wie Du es Dir ausgedacht hast? Warum kommt es mir dann so lang vor?

Ach ja, das Foto zeigt einen Teil meiner „aussortierten“ Klamotten. Hosen, Blusen, Röcke, Mäntel, Jacken. Die kann ich alle nicht mehr tragen. Und ändern lassen kann ich sie auch nicht, bei zwei Kleidergrößen weniger geht das nicht mehr. Von einigen Lieblingsstücken muss ich mich schweren Herzens trennen, aber das ist halt der „Preis“ fürs Abnehmen 🙂 Und meine vielen selbstgestrickten Teile, was ich damit mache, das weiß ich noch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Ich finde es schön, wie sich durch das Schreiben die Dinge immer wieder ins rechte Licht rücken lassen. In diesem Sinne, ich wünsche Dir eine schöne Woche. Und immer Schritt für Schritt gehen, nicht vergessen 😉