Mein Herz

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Mein Herz hat Dich so lange schon vermisst.

Bin unendlich erleichtert, dass wir heute wieder reden konnten, nach dieser langen Zeit des Schweigens.

Kein Vorwurf, nicht von mir, nicht von Dir. Einfach nur Zuhören, dem Anderen, und Verstehen. Und Anerkennen und Wertschätzen. Und Dankbar sein. Vielleicht ist jetzt der Bann endlich gebrochen.

Vielleicht – das wünsche ich mir – können wir uns jetzt mit der Ehrlichkeit und dem Respekt begegnen, wie zwei Menschen, die sich lieb haben, und die sich eigentlich nahe sein wollen, aber den Mut nicht aufbringen können aus Angst vor weiteren Verletzungen.

Die Herze haben Risse bekommen, aber Risse heilen, da bin ich mir ganz sicher.

Man kann Pflaster aus Liebe, Toleranz und Akzeptanz drauf kleben und abwarten, was geschieht.

Vielleicht war die Auszeit genau das, was wir brauchten, um die Weichen neu zu stellen. Die Zeit wird es uns zeigen.

So geht dieses Jahr doch noch positiv zu Ende. Danke.

 

 

Bildquelle: Brigitte Kreuzwirth  / pixelio.de

Neue Wege gehen

09.06.2013 008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Leistungsideologie“ ist berufen, Leistungsbereitschaft und Hebung der Arbeitsmoral zu fördern, insbesondere indem Hoffnungen auf sozialen Aufstieg wach gehalten werden – Wikipedia 

Machen Sie sich doch einmal von Ihrer Leistungsideologie frei, sagt der alte Herr, und schaut mich mit schief gelegtem Kopf stirnrunzelnd an. Sie müssen nicht ständig etwas „leisten“.

Schon wieder eine Aufgabe, an der ich zu knacken habe. Wieso soll ich jetzt auf einmal nichts mehr leisten müssen? Bisher war das doch immer so. Glaubte ich zumindest.

Kaum saß ich einmal mit einem Buch auf dem Sofa, hatte ich sogleich ein schlechtes Gewissen und mir fielen tausend Dinge ein, die es eigentlich dringend zu erledigen galt. Und schon sprang ich wieder auf um etwas zu „tun“. Kein Wunder, dass ich Anfang des Jahres an einem Punkt angekommen war, wo im Prinzip kaum noch etwas ging. Hinzu kam die bedrückende Situation mit meiner Mutter, und abgesehen davon, dass ich überhaupt keine Zeit mehr hatte, etwas für mich zu tun – wobei sich die Frage stellt: wie tut man denn etwas für sich nach so vielen Jahren, wo man nichts für sich getan hat – fehlte mir auch jegliche Lebensfreude, weil es ja so kam, wie es kommen musste.

Nachdem ich alle „Verpflichtungen“ erst einmal gestoppt hatte und meine Mutter verstorben war, fiel ich in ein tiefes tiefes Loch. Es ging mir wirklich nicht gut, ich hatte keine Aufgaben mehr und verfiel sofort wieder in blinden Aktionismus, um die entstandenen Freiräume mit Dingen und im Außen zu füllen. Ich hatte das Gefühl, dringendst ein neues Projekt zu benötigen, damit ich mich wieder besser fühlte.

Und dann kam dieser Satz von einem alten Herrn, an dem ich mich beinahe verschluckt hätte, so unverdaulich erschien er mir, und der ganz langsam, Millimeter für Millimeter, in mein Unterbewusstes drang. Mich FREI machen von Leistungszwängen. Ich, die ich mir doch mein Leben lang Liebe und Anerkennung immer über die Leistung „erwirtschaftet“ hatte.

Es war und ist wirklich nicht einfach für mich, diese neue Herausforderung zu bewältigen. Dieses innere Gefühl der Nervosität, des nicht Wertvoll-seins, weil ich keiner „geregelten Arbeit“ mehr nachgehe, und die damit einhergehenden Schuldgefühle machen mir immer noch ziemlich zu schaffen.

Inzwischen geht es mir jedoch schon wieder viel besser. Ich habe angefangen, zu Fuß den Wald hier (Knechtstedener Wald) zu erkunden. Die Mila und ich laufen quer waldein, was wir sehr genießen – der Hund sowieso – und ich auch. Früh morgens sehen wir immer Rehe, die durch den Wald springen, oder einfach auch mal auf dem Weg stehen, und uns beobachten. Ganz zu schweigen von all den anderen Tieren (und auch Bäumen, Pflanzen und Sträuchern, die es zu entdecken gibt).

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Wir haben sogar ein Wasserloch gefunden, ganz versteckt, mitten im Wald, wo natürlich auch andere Hundebesitzer mit ihren Hunden anzutreffen sind, vor allem bei dem warmen Wetter der letzten Tage. Oft treffen wir unterwegs ganz viele nette Menschen, aber genauso oft sind wir auch mutterseelenallein und treffen niemanden.

Anfangs hatte ich noch die Befürchtung, mich zu verlaufen, was auch des Öfteren geschehen ist.

Aber das Schöne ist, man findet irgendwie immer wieder zurück, auch wenn man einen Umweg geht. Auch wenn man sich einmal verlaufen hat. 

Der Weg des Herzens

 

 

 

 

 

 

Übermorgen ist der 12.12.12!!! Ist das nicht ein tolles Datum? Ich liebe solche Zahlen. In der nächsten Woche dann ist der lang ersehnte und auch gefürchtete 21.12.2012, das Ende des Maya-Kalenders. Vor wenigen Tagen meinte der Sprecher der Morgensendung im Radio: noch 7 Mal schlafen, dann ist Weltuntergang.

Nun ja, an den Untergang der Welt glaube ich schon seit vielen Jahren nicht. Ich glaube auch nicht daran, dass sich am 21.12.12 die Erde auftut und alle nicht „spirituellen“ Menschen hineinplumpsen und nie mehr gesehen werden. Und nur die „spirituellen“ Menschen bleiben hier und bauen eine neue, schönere und bessere Welt.So wird das mit Sicherheit nicht ablaufen.

Was habe ich für Diskussionen mit Menschen geführt, die sich 2012 auf ihre „spirituelle Fahne“ geschrieben haben. Ich bin für solche Dinge einfach viel zu bodenständig.

Trotz aller Bodenständigkeit, trotz meines Pragmatismus, Realismus und auch meines zeitweisen Pessimismus bin ich aber durchaus in der Lage, klar und deutlich die Veränderungen zu sehen da draußen. In meinem kleinen Kosmos und auch im großen.

Das letzte halbe Jahr war sehr anstrengend. Was bist Du mutig, haben viele zu mir gesagt und mir auch geschrieben. Und mich insgeheim bewundert oder aber nur den Kopf über mich geschüttelt so nach dem Motto, jetzt ist ihr gar nicht mehr zu helfen.

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Die „Blaue Stunde“

Blaue Stunde ist heute vor allem ein poetischer Begriff für die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit sowie für die Zeit kurz vor Sonnenaufgang. Während dieser Zeit besitzt der tiefblaue Himmel in etwa dieselbe Helligkeit wie das künstliche Licht von Gebäude- und Straßenbeleuchtungen. Das Blau des Himmels hat aber auch eine andere physikalische Ursache als bei Tage und hat damit auch eine andere spektrale Zusammensetzung.

23. Oktober 2012 – 18:45 Uhr – die blaue Stunde!

Ich sitze hier, streichele meinen Hund, und schaue hinaus. Dieses blaugraue Licht – die sogenannte blaue Stunde – hat mich schon immer fasziniert – und berührt. Der Tag geht langsam über in die Nacht, alles ist in blaugraues Licht getaucht, alles sieht irgendwie schön aus, und ich feiere Abschied.

Am Wochenende wird die Uhr wieder umgestellt, und all diejenigen, die mich hier schon länger kennen wissen, das ist dann nicht meine Zeit!

Der Baum vor meinem Fenster hat schon jede Menge Blätter abgeworfen, immerhin sind aber noch so viele dran, dass die Menschen aus dem Haus vis-à-vis noch nicht hineinschauen können, in mein Wohnzimmer.

Ich hatte einen sehr schönen Tag. Der Dienstag ist mein einziger freier Tag, ich habe keinerlei Termine, arbeite nichts, und ich kann ihn so gestalten, wie ich es möchte. Diesen Luxus kann ich mir gönnten, und es ist zugegebenermaßen auch einer der ganz wenigen Vorteile der Arbeitslosigkeit, in der ich mich ja immer noch befinde.

Ich war heute sehr viel draußen, habe die letzten schönen Oktobersonnenstrahlen und meine Spaziergänge mit Mila genossen. Seit die Mila bei mir ist (seit dem 9.7.12) gehe ich noch lieber raus als zuvor. Allerdings nicht mehr mit meinen Nordic Walking Stöcken, davor hat sie nämlich riesengroße Angst.

Vor ein paar Tagen kam uns beim Spaziergang eine Familie entgegen. Der Vater und die beiden Kinder hatten Stöcke in der Hand und „kämpften“ irgendwie miteineinder. Die Mila ist sofort unter das nächste parkende Auton geflüchtet und wollte nie wieder hervor kommen. Die Leuten waren so unsensibel und haben sich über meinen Hund „schlapp gelacht“. Aber sie können ja nicht wissen, dass dieser Hund bereits ein Vorleben hatte, auf den Straßen Spaniens, und nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat, eher das Gegenteil.

Ich kann mir immer weniger vorstellen, Urlaub in Ländern zu machen, wo Tiere mißhandelt werden. Bislang war ich nie „aktiver“ Tierschützer. Aber seit die Ludmila bei mir ist, ändert sich meine Sichtweise auf so vieles.

Menschen, die Tiere nicht respektieren, können definitiv nicht mehr in meinem Leben sein!

Ich esse kaum noch Fleisch, mir bleibt einfach oftmals der Bissen im Halse stecken bei dem Gedanken, was die Tiere in unseren ach so zivilisierten Ländern erleben müssen.

Ein Vegetarier werde ich wohl nicht werden, aber ich überlege immer öfter, ob ich aus moralisch-ethischen Gründen ein Stück von einem toten Tier verzehren möchte.

So ist das bei mir, in der blauen Stunde. Mein College-Block auf den Knien, den Kopf dieser Wahnsinns-Hündin auf meinem Oberschenkel, und ich schreibe schreibe schreibe schreibe. Oft für Euch hier, aber noch öfter für mich!

In diesem Sinne – seid BEWUSST – Eure Dori 🙂

Die Urlaube unserer Kindheit

 

Kürzlich wurden in einer Talk-Show im Fernsehen öffentliche Personen – Schauspieler, Buchautoren, Moderatoren – zu den Urlauben ihrer Kindheit befragt. Was kamen da für lustige und auch weniger lustige Geschichten heraus. Man muss sich dabei vorstellen, dass die meisten dieser Gäste nicht mehr ganz so jung waren und ihre ersten Urlaube mit ihren Eltern wahrscheinlich in den 60er und 70er Jahren verbracht haben.

Eine bekannte Moderatorin rief in die Runde: meine Urlaube als Kind waren schrecklich, ich musste mit meinen Eltern immer in die Berge zum Wandern. Was musste ich lachen, genau das ist es. Ich musste als Kind immer zum Wandern mit meinen Eltern in den Schwarzwald. Was habe ich das gehasst. Auf meinen kleinen Beinen und Füßen musste ich mit meinen Eltern (mein kleiner Bruder war auch dabei, aber der fand das irgendwie spassig) kilomeeeeeeeeeeeeeeeeeeeterweit, bei Sonne und Wolken, Regen und Sturm, egal bei welchem Wetter, durch den Schwarzwald laufen. Einmal hat es so geregnet, dass wir anschließend meine Schuhe wegwerfen mussten und ich „im Schwarzwald“ neue haben musste, ein weiteres Drama. Nicht vergessen, das ist ca. 45 Jahre her.

Was habe ich meine Freundin von damals beneidet. Die fuhr jedes Jahr mit der kompletten Familie (5 Kinder) nach Italien ans Meer. Der Vater war Prokurist, so erzählten mir meine Eltern (etwas ganz Geheimnisvolles und Suspektes) und die konnten sich das damals schon leisten, mit 7 Personen nach Italien ans Meer zu fahren. Alleine das ist ja schon sehr verdächtig, und so wurde diese Familie von den Nachbarn immer sehr argwöhnisch beobachtet. Ich war froh, dass sie mir nicht gleich die Freundschaft zu diesem Mädchen verboten haben. Aber wenn sie evangelisch gewesen wäre, dann hätte das das AUS bedeutet. Ja, so war das „früher“, da waren die Eltern und Großeltern alle rigoros.

Und so kam es, dass ich mit 9 Jahren zum ersten Mal alleine verreisen durfte – mit dem Roten Kreuz. Und wo haben sie mich hingeschickt? Nach Österreich. Der Urlaub war ganz okay, wie ich mich erinnere, aber nicht das, was ich wollte. Ich wollte doch so gerne ans Meer, egal an welches Meer, Hauptsache an irgendein Meer und nicht in die Berge!

Mit 10 Jahren durfte ich dann mit der Arbeiterwohlfahrt an die Ostsee, und das war mein „Durchbruch“. Seither fahre ich im Urlaub ans Meer. Ich käme niemals auf die Idee, in die Berge zum Wandern zu fahren 😉 Oder zum Skifahren, das wär ja noch mal eins oben drauf!

Ich fahre mal an die Ostsee, auch sehr gerne an die Nordsee, auch ans Mittelmeer, egal, Hauptsache ich kann auf das Meer schauen.

In den letzten Jahren war ich öfter in den Niederlanden an der See, das hat den Vorteil, dass ich nur 3 Stunden fahren muss, und schon bin ich da. Ich mag die Niederlande und die Menschen mit ihrem Akzent sehr, irgendwie verläuft das Leben dort viel ruhiger, wie ich meine, nicht so Deutsch!

Mein Herz öffnet sich und ich habe das Gefühl von Weite und von Freiheit, wenn ich stundenlang durch den Sand am Wasser entlanglaufen kann, und nichts ist da, was mich einengt, kein negativer Gedanke trübt mein Wohlbefinden. Es ist einfach nur schön, wieder am Meer (Zuhause) zu sein.

Es ist nie zu spät

Heute war ich bei den Wee Wees! Im vorigen Jahr habe ich meine Wohnung renoviert, in diesem Jahr wird es mein Körper sein, der soll jetzt mal generalüberholt werden,  der ist jetzt mal „dran“.

Also mit dem Rauchen, das klappt super. Ich denke überhaupt nicht ans Rauchen, dafür aber ans Essen. Und das ziemlich intensiv, vor allem abends. Früher – vor nicht allzu langer Zeit – habe ich abends geraucht – und hatte überhaupt kein Bedürfnis, etwas zu essen. Jetzt rauche ich nicht mehr, dafür denke ich aber nur noch darüber nach, was ich als Nächstes essen könnte.

Bevor das jetzt alles eskaliert, war ich heute Abend zum ersten Mal beim Weight Watchers Treffen. Da wollte ich schon lange hin, habe es mir immer wieder vorgenommen, heute war es so weit. Das war genauso wie beim Rauchen aufhören. Von jetzt auf gleich war es da. Ich will abnehmen, und zwar 10 kg. All die Anläufe, die ich immer wieder gemacht und nie durchgehalten habe, die kann ich gar nicht zählen. Zum Schluß war ich kurz davor zu sagen, ich bin okay so, wie ich bin. Aber das ist es nicht. Ich fühle mich nicht wohl, meine Sommerhosen kneifen und zwicken und zwacken und das will ich alles nicht. Wie ich da so sitze in dieser großen Runde – selbstverständlich nur Frauen – Männer haben es irgendwie nicht so nötig, abzunehmen habe ich immer das Gefühl – denke ich: also, die Stärkste bin ich nun wirklich nicht. Da sitzen einige Damen „meines Alters“ mit ein paar Kilos zu viel, nichts Weltbewegendes, aber hauptsächlich sehr junge und sehr stark übergewichtige Frauen. Das ist ein Phänomen unserer Gesellschaft. Fast – alles ist fast – auch das Food. Da bleibt das alles ja nicht aus.

Ich habe mir überlegt, wenn ich mit dem Rauchen aufhören kann, dann kann ich auch 10 kg abnehmen. Und regelmässig Sport treiben, das ist dann das nächste Projekt. Oder sogar ein Parallelprojekt. Ich brauche ja immer irgendwelche Projekte, darüber habe ich schon einmal geschrieben 😉

Wie gesagt, meine Wohnung ist fertig renoviert. Mein Körper ist ja auch eine Wohnung, und zwar die meiner Seele. Und die soll sich wohl fühlen, das ist mir ein ganz wichtiges Anliegen derzeit. Ehrlich gesagt, hätte ich das schon viel früher tun sollen. Aber zu spät ist es ja bekanntlich nie!

 

Bildquelle: RainerSturm  / pixelio.de

 

Lilien

Meine Lieblingsblume derzeit ist die Lilie! Ihr werden die Bedeutung GLAUBE und REINHEIT zugesprochen.

Es gibt sie in allen Farben, diesen wunderschönen Blumenstrauß für 1,99 Euro im Billig-Supermarkt um die Ecke erstanden, und ich freue mich über jede neue Blüte, die sich tagtäglich öffnet.

Die Farbe rosa meines Straußes passt wunderbar zu meinen magentafarbenen Wänden, ich kann mich an diesen Farbkombinationen gar nicht satt sehen.

Die Bedeutung der Farbe MAGENTA (das Wohnzimmer wurde im Mai in dieser Farbe gestrichen, ohne dass ich um die Bedeutung wusste 🙂 ):

Magenta wirkt spirituell und physisch. Spirituell wirkt sie auf alle astralen Ebenen und somit auf die Chakras und die Aura. Die Farbe Magenta öffnet und gleicht disharmonische Schwingungen wieder aus.

Thema: Liebe zu den kleinen, alltäglichen Dingen

Symbolische Bedeutung: Einheit und Harmonie, Vorfreude auf die Zukunft

Spirituelle Bedeutung: göttliche Liebe, Urgrund

Mentale Bedeutung: Harmonie, Respekt, Präzision, Tod und Übergang

Emotionale Bedeutung: Harmonie und Ruhe ausstrahlen, Glückseligkeit, Heilung

Edelsteine: Amethyst

Tierkreiszeichen: keines

Planet: Pluto

Affirmation: Magenta heilt meinen Körper, meinen Geist und auch meine Emotionen und lässt mich dadurch meine Aufgaben richtig erkennen. Vertrauensvoll schaue ich in die Zukunft.


4.11.2011

Die Temperaturen heute in Grevenbroich: 22,5 °C (wurde sogar gerade eben im Radio – auf meinem Lieblingssender WDR 2 erwähnt).

Ich fahre offen mit meinem inzwischen 15 Jahre alten Cabrio (Kilometerleistung: stolze 240.000) zum Krankenhaus, um meine Mutter zu besuchen, so wie jeden Tag, und auf der Fahrt dorthin muss ich lächeln, und ich ERINNERE mich!

Zu meinem 50. Geburtstag im Dezember 2004 habe ich mir meinen langjährigen Wunsch erfüllt und mir ein gebrauchtes Audi 80 Cabriolet in der von mir gewünschten Farbe „mingblau-perleffekt“ gekauft 🙂 Wie ich das damals geschafft habe, weiß ich bis heute nicht!

Es war mein großer (Auto)Traum, und ich war der glücklichste Mensch von der ganzen weiten Welt. An meinem Geburtstag – am 31.12. – habe ich mich mit einem Piccolo in mein Auto gesetzt und mich bedankt.

Ich erinnere mich noch an all die „Unkenrufe“: das ist nur ein Auto, und wenn Du Dich einmal daran gewöhnt hast, dann macht es Dich auch nicht mehr glücklich. Außerdem ist es ja nur ein Auto.

Richtig! Es ist nur ein Auto! Aber was für eins! Inzwischen mit ein paar Beulen und Schrammen versehen, aber das tut meinem Glücksgefühl, welches ich nach nunmehr 7 Jahren immer noch habe, überhaupt keinen Abbruch.

Ich erinnerte mich heute an den November 2005 – erzählte es sogar noch meiner Freundin – wo ich am 22. November!!! zuletzt offen gefahren war bei 19 Grad. Ich weiß noch wie heute, wie glücklich ich war (und es immer noch bin), wenn ich offen fahren konnte, wie ich es genossen habe, mir den Wind um die Nase wehen zu lassen, und das ist bis zum heutigen Tage so geblieben.

Ich liebe mein Auto. Irgendwann werde ich mich von ihm (das Auto ist ein ER 😉 ) trennen müssen, das ist mir bewusst. Bis dass der „Tod“ uns scheidet. Aber ich habe immer noch dasselbe glückliche Gefühl wie vor 7 Jahren, wenn ich das Dach aufklappen und losbrausen kann. Darüber kann ich ALLES vergessen!

Das Wochenende wird uns weiterhin mit dem schönsten Wetter bedenken, und rate mal, was ich morgen WIEDER tun werde?

Ich wünsche Dir ein strahlendschönes Wochenende, alles Liebe von Dori 🙂

 

Was würde die Liebe tun?

 

Wenn Du unsicher bist,
wie Du Dich entscheiden und handeln sollst…
Wenn Du unschöne Gefühle und Gedanken
verwandeln möchtest…
Stell Dir eine Frage:
WAS WÜRDE DIE LIEBE TUN?

Wenn ein Mensch, ganz gleich, ob Du ihn gernhast oder nicht – sich dauerhaft auf eine Weise so verhält, dass es Dir nicht guttut – dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun? Würde sie wollen, dass Du Dir das selbst antust?
Und würde sie wollen, dass Du zulässt, dass der andere es sich antut, Dich so zu behandeln?
Würde die Liebe zulassen, dass Du Dir und dem anderen die Möglichkeit verschaffst, so viele schlechte Gefühle zu erzeugen?

Wenn Du Dich für jemanden aufopferst, weil Du denkst, das kann eben geschehen, wenn man liebt, dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun? Würde sie wollen, dass Du Dir selbst das antust? Würde sie wollen, dass Du einer Idee von Liebe folgst, in der Zuneigung mit Leid für Dich selbst verbunden ist?

Wenn Du jeden Tag Arbeit tust, die Dir schlechte Gefühle bereitet, die Dich auf Dauer traurig und kraftlos macht, dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun? Würde sie wollen, dass Du das machst? Wie würdest Du der Liebe am Ende Deines Lebens das erklären?

Wenn Du oft denkst, dass das Leben schwierig sei und Du im Vergleich zu anderen wenig Glück hast, dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun?
Würde sie wollen, dass Du das von Dir und dem Geschenk des Lebens denkst?

Textquelle: Das Geheimnis des Herzmagneten von Rüdiger Schache

Bildquelle: Gabi Stein / pixelio

 

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Hochkonjunktur







Die Bauern haben Hochkonjunktur. Sie fahren die Ernte ein. Tags und auch in der Nacht. Dank der letzten schönen Tage sehe ich auf den umliegenden Feldern nur Traktoren und Mähdrescher. Einzig „mein“ Feld hinter dem Haus ist noch nicht abgemäht, obwohl das Korn jetzt überreif ist.

Ich LIEBE den August. Seit die liebe Anka dieses gepostet hat, weiß ich auch WARUM. Der August ist der Monat der Frauenpower!

Außerdem hat der Monat August die Zahl ACHT, und meine persönliche Lebenszahl ist ebenfalls die ACHT!

Heute war solch ein strahlendschöner Sommertag, wie ich ihn so liebe. Angenehme Temperaturen, strahlendblauer Himmel, ein leichter Wind weht. Die Nächte sind kühl genug, um zu regenerieren, herrlich.

Ich wünsche Dir angenehme Spätsommertage, geniesse sie. Sie kommen erst im nächsten Jahr wieder 🙂

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