Nur ein Hund………

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Schon als Kind habe ich mir immer einen Hund gewünscht, sehnlichst, von ganzem Herzen, es war mein innigster Wunsch. Meine Eltern mochten aber keine Haustiere. Später, als ich erwachsen war und selbst Familie, da war die Zeit, die man in ein Haustier „investieren“ muss, nicht da. Noch später hatte ich Partner, die die Verantwortung für einen Hund nicht übernehmen wollten oder konnten. Rückblickend betrachtet konnten sie das nicht einmal für sich selbst.

Als sich meine Lebenssituation dann dahingehend änderte, dass ich mehr Zeit für mich und weniger Arbeit haben würde, da stand für mich fest: Jetzt ist der richtige Augenblick für einen Hund gekommen. Und so kam vor nunmehr vier Jahren die Mila – die kleine schwarze Prinzessin – in mein Leben!

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Und vor zwei Jahren kam dann noch der Toby zu uns.

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Auch wenn manche meinten, das sei ein Schnellschuss gewesen – ich hatte tatsächlich ein ganzes Jahr schon vorher geschaut, aber nie den passenden Gefährten für die Mila gefunden.

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Gestern nun habe ich diesen wunderbaren Text im Netz gefunden, der genauso von mir geschrieben sein könnte. Und ich nehme diese tollen Worte – die nur ein Hundebesitzer geschrieben haben kann – zum Anlass, wieder mit dem Bloggen zu beginnen. Das hat mir nämlich sehr gefehlt – aber ich habe keinen Anfang gefunden. Bis gestern.

Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein HUND“ oder „das ist aber viel Geld für nur einen HUND“.

Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurück legt, so viel Zeit investiert oder die Kosten, die „nur ein Hund“ mit sich bringt.

Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund“. Viele Stunden sind vergangen, in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet.

Einige meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, den Tag zu überstehen, brachte.

Falls du auch denkst es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich Sätze kennen wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.

Es ist „nur ein Hund“, welches das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.

„Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen machen.
„Nur ein Hund“ bringt mich dazu früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich und den Menschen, wie ich es bin, eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebter Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

„Nur ein Hund“ zeigt was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe, die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als „nur eine Frau“

Also, wenn du nächstes Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen……..

Verfasser: unbekannt

Mein Herz

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Mein Herz hat Dich so lange schon vermisst.

Bin unendlich erleichtert, dass wir heute wieder reden konnten, nach dieser langen Zeit des Schweigens.

Kein Vorwurf, nicht von mir, nicht von Dir. Einfach nur Zuhören, dem Anderen, und Verstehen. Und Anerkennen und Wertschätzen. Und Dankbar sein. Vielleicht ist jetzt der Bann endlich gebrochen.

Vielleicht – das wünsche ich mir – können wir uns jetzt mit der Ehrlichkeit und dem Respekt begegnen, wie zwei Menschen, die sich lieb haben, und die sich eigentlich nahe sein wollen, aber den Mut nicht aufbringen können aus Angst vor weiteren Verletzungen.

Die Herze haben Risse bekommen, aber Risse heilen, da bin ich mir ganz sicher.

Man kann Pflaster aus Liebe, Toleranz und Akzeptanz drauf kleben und abwarten, was geschieht.

Vielleicht war die Auszeit genau das, was wir brauchten, um die Weichen neu zu stellen. Die Zeit wird es uns zeigen.

So geht dieses Jahr doch noch positiv zu Ende. Danke.

 

 

Bildquelle: Brigitte Kreuzwirth  / pixelio.de

01.01.2013

Oh, dachte ich, was kommt denn da für eine Frau ins Seminar? Was kommt denn da auf mich zu? Aber dann entschied ich mich, absolut neutral zu sein und zu schauen. Und es kam eine Frau, die absolut offen ist, empathisch, souverän die ihr gestellten Aufgaben meistert, die Menschen mitreißen und da abholen kann, wo sie stehen. Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich, dass Sie hier waren.

Und ich sitz da und heule. Vor Freude und ja, auch vor Erleichterung. Jeder Seminarteilnehmer erhält zum Abschluss eine persönliche Ansprache, bevor die Urkunde und das Namensschild überreicht werden.

Doris Kellers – Coach

Was ich hier erfahren habe ist: wertschätzende Neutralität. Ich habe mir lange überlegt, wie ich es am besten benennen könnte. Ich glaube, das hier trifft es ganz genau.

Es war doch ein enormer Druck die letzten Wochen, all das viele Lernen, und dann die negative Beurteilung aus dem vorhergegangenen Seminar. Damals wollte ich alles hinschmeißen und habe dann aber doch weitergemacht. Nach vielen Überlegungen, Selbstzweifelattacken und Gesprächen mit wohlmeinenden Menschen habe ich die Entscheidung getroffen, diesen Weg trotz der Hürde weiterzugehen. Weil ich es mir so sehr gewünscht habe.

In diesem Seminar hier haben wir drei intensive Tage lang Moderations- und Motivationstechniken gelernt. Bei jedem „Auftritt“ wurden wir gefilmt, und was im Vorfeld für mich so befremdlich war – von einer Kamera aufgenommen zu werden bei allem, was ich tue – hat sich im Nachhinein als Gewinn herausgestellt. Denn zum einen durfte ich erstmals bewusst wahrnehmen: ich habe ja abgenommen! Ich bin schlank! Wahnsinn. Und dann durfte ich sehen – und nicht nur fühlen: dies da ist mein Element. Ich bin wie elektrisiert und energetisiert und fühle mich absolut glücklich. Dieses Gefühl habe ich mein ganzes langes Berufsleben lang gesucht. Und ehrlich: im Prinzip ist es doch egal, welches System oder Produkt dahinter steht, Hauptsache es ist etwas, das den Menschen weiterhilft. In diesem Fall kommt erfreulicherweise noch hinzu, dass ich absolut begeistert bin und es „am eigenen Leibe“ erfahren durfte: es funktioniert auf gesunde Art und Weise, und geniessenderweise durfte ich auch noch abnehmen 😉

Am kommenden Donnerstag Abend werde ich mein erstes Treffen ganz alleine führen und moderieren, in den Räumlichkeiten meiner Mentorin. Bis dahin will ich noch üben und mich auf das „Thema der Woche“ vorbereiten. Und mich dann „ins Vergnügen“ stürzen.

Ach ja, im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern bin ich die ganze Zeit absolut ruhig. Ich bleibe in meiner Mitte, und so oft es mir möglich ist, entspanne ich mich mit der Ultramind ESP Methode. Kurz vor den Prüfungen konzentriere ich mich auf mich selbst und sage in Gedanken: liebes Universum, wenn dies mein Weg ist, dann werde ich es auch schaffen. Und ich schaffte es.

Ein schöner Nebeneffekt: drei Tage durfte ich in einem schönen Hotel in Düsseldorf sein inklusive Übernachtung. Ich bin doch so gerne im Hotel. Die Atmosphäre und das Kommen und Gehen und all die vielen unterschiedlichen Menschen faszinieren mich. Und das Essen hier ist absolut hervorragend, die Zimmer groß, hell und freundlich. Und ich denke: was habe ich es doch gut. Die anderen Teilnehmer kommen aus Berlin, München, Siegen, Saarlouis und müssen die Reisekosten selbst tragen. Ich fahre mal eben 15 km über die Brücke und bin da. Ein weiteres Geschenk. Ihr merkt es sicherlich beim Lesen: ich bin absolut dankbar für diese bereichernde Erfahrung.

Und dann komme ich nach drei Tagen nach Hause in meine Wohnung (den vor Wiedersehensfreude sich überschlagenden Hund im Schlepptau) und denke: wow, was habe ich doch für eine schöne Wohnung. Auch voll Dankbarkeit.

Es gibt viel zu tun in den nächsten Wochen, packen wirs an. Hoffentlich lehne ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster, aber der Stichtag soll sein:

01.01.2013

Kurze Auszeit

Heute einmal habe ich mir eine kurze Auszeit gegönnt – fernab von der Geriatrie, wo meine Mutter inzwischen aufgenommen wurde.

Zwar habe ich sie heute Mittag besucht – wie jeden Tag – und dann habe ich mir eine schöne PAUSE gegönnt.

Habe das herrliche Wetter genossen, war im Medienhafen in Düsseldorf, mit lieben Menschen, bin am Rhein spazieren gegangen, habe im Café Madrid köstliche Tapas gegessen, und selbst der Rückweg am Rhein entlang war ein Geschenk.

Kraft getankt, die Auszeit genossen, gelacht und mich glücklich und wohl gefühlt, und morgen ist ein neuer Tag, auch diese Herausforderungen wollen wieder angenommen werden, aber um wievieles leichter ist das, wenn man wieder in seiner Mitte ist.

Ich wünsche Dir einen strahlendschönen Wochenanfang 🙂

Intuition

Ich habe die letzten Jahre – vor allem im letzten Jahr – intensivst Innenschau gehalten, habe mehr im Innen als im Außen gelebt. Und das war gut so. Ich habe im Laufe der Zeit verschiedene Meditationstechniken erlernt, ich habe täglich meditiert, manchmal sogar 2 Mal oder 3 Mal. Ich hätte es sonst nicht ausgehalten.

Nun lebe ich schon seit geraumer Zeit im Außen. Das hat sich irgendwie durch die Situation der letzten Monate so ergeben, und ich wollte es auch so. Ich habe ein bisschen für eine Sache kämpfen müssen, musste am Ball bleiben und habe mein Ziel – das, was ich mir vorgenommen hatte letztendlich auch erreicht. Dabei kam mir zugute, dass ich das „Hören“ auf meine innere Stimme jahrelang geübt hatte, man verlernt das trotz der widrigsten Umstände nicht mehr. Und bleibt trotz der wildesten und heftigsten Stürme mit beiden Beinen auf der Erde stehen. Das ist für mich das allerwichtigste, immer festen Boden unter den Füßen zu haben. Aber – nur im Außen zu leben ist für mich genauso wenig richtig wie nur im Innen zu leben. Wie immer und wie überall im Leben kommt es auf die richtige Mischung an!

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Ich bin Ich

Heute – an diesem ganz speziellen Tag und letzten Arbeitstag  fällt mir beim Klären meines privaten Accounts dieser Spruch von Virginia Satir zu! Vor langer Zeit habe ich ihn schon einmal in meinem Chakra Blog gepostet. Welch eine andere Bedeutung und veränderte Wahrnehmung nun damit einhergeht – ich finde es toll, superschön und positiv, zurückschauen zu dürfen!

I AM ME
In all the world there is no-one else exactly like me.
Everything that comes out of me is authentically mine because I alone chose it.
I own everything about me; my body, my feelings, my mouth, my voice, all my actions, whether they be to others or to myself – I own all my triumphs and successes, all my failures and mistakes, because I own all of me.
I can become intimately acquainted with me. By so doing I can love me and be friendly with me in all my parts. I know there are aspects about myself that puzzle me and other aspects that I do not know, but as long as I am friendly and loving to myself, I can courageously and hopefully look for solutions to the puzzles and for ways to find out more about me.
However I look and sound, whatever I say and do, and whatever I think and feel at a given moment in time is authentically me. If later some parts of how I looked, sounded, thought and felt turn out to be unfitting, I can discard that which is unfitting, keep the rest, and invent something new for that which I discarded. I can see, hear, feel, think, say and do – I have the tools to survive, to be close to others, to be productive, and to make sense and order out of the world of people and things outside of me.
I own me, and therefore I can engineer me – I am me and
I AM OKAY

Es gibt auf der ganzen Welt keinen, der mir vollkommen gleich ist. Es gibt Menschen, die in manchem sind wie ich, aber niemand ist in allem wie ich. Deshalb ist alles was von mir kommt, original mein; ich habe es gewählt. Alles was Teil meines Selbst ist, gehört mir – mein Körper und alles, was er tut, mein Geist und meine Seele mit allen dazugehörigen Gedanken und Ideen, meine Augen und alle Bilder, die sie aufnehmen, meine Gefühle, gleich welcher Art: Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung; mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen, höflich, liebevoll oder barsch, richtig oder falsch, meine Stimme, laut oder sanft, und alles, was ich tue in Bezug zu anderen und zu mir selbst.
Mir gehören meine Fantasien, meine Träume, meine Hoffnungen und meine Ängste. Mir gehören alle meine Siege und Erfolge, all mein Versagen und meine Fehler.
Ich weiss, dass es manches an mir gibt, was mich verwirrt, und manches, was mir gar nicht bewusst ist. Aber solange ich liebevoll und freundlich mit mir selbst umgehe, kann ich mutig und voll Hoffnung darangehen, Wege durch die Wirrnis zu finden und Neues an mir selbst zu entdecken …
Ich gehöre mir, und deshalb kann ich mich lenken und bestimmen.
Ich bin Ich, und ich bin o.k.

Virginia Satir

Das Blaue Band am Rhein


Die Erwartungen wurden übertroffen, als sich im März 2009 erstmals das Blaue Band der dezenten Frühlingsboten im Rheinpark zeigte. Von der Rheinterrasse bis zur Theodor-Heuss-Brücke schwingt sich der blaue Teppich, gewirkt aus fünf Millionen Krokussen. Er ist 1.300 Meter lang, bis zu 30 Meter breit, 24.000 Quadratmeter groß. Ein Anblick, der seines Gleichen sucht.

Im Herbst 2008 startete die erste große Pflanzaktion. Fünf Millionen Krokusse aus dem westholländischen Blumenzuchtgebiet Hillegom wurden von mehr als 2100 ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in die Erde gebracht, die damit gemeinsam mit den Sponsoren zu Geburtshelfern des „Blauen Bandes am Rhein“ geworden sind.

Gestern bin ich von der Arbeit etwas früher nach Hause, weil ich bei dem strahlendschönen Wetter unbedingt noch im Sonnenschein walken wollte. Da um 16.00 Uhr das Verkehrsaufkommen noch nicht so groß ist, habe ich nach langer Zeit mal wieder den Rückweg durch den Rhein-Ufer-Tunnel genommen.

Zuvor hatte ich schon immer wieder aus dem Augenwinkel heraus bei den Fahrten Hinweistafeln gesehen, die „Das Blaue Band am Rhein“ ankündigten. Ehrlich gesagt habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht, und wusste auch nicht, was gemeint ist. Und dann, als ich auf die Rhein-Ufer-Straße abbiege, sehe ich es!

Atemberaubend schön, im strahlenden Sonnerschein, im Hintergrund unser lieber glitzender Rhein:
Tausende und aber Tausende von blauen Krokussen.

Ich habe mich noch Stunden danach über diesen zauberhaft schönen Anblick gefreut, war dankbar, auf meine Innere Stimme gehört zu haben, und werde gleich natürlich wieder diesen Weg nehmen 🙂