Unfassbar….

….dass dieser Sommer schon wieder vorbei ist. Irgendwie habe und hatte das Gefühl, gar keinen Sommer gehabt zu haben.

Während Anita und Ellen darüber posten, wie grandios dieser Sommer war, kann ich nur sagen: das war seit langer Zeit der unschönste Sommer.

Nichts bewegt sich seit Anfang dieses Jahres. Dabei sollte es doch „mein“ Jahr werden. Endlich 60 und in Rente – yippeah das Leben kann kommen. Das Leben kam aber nicht. Vielmehr kam die Stagnation, und sie hält immer noch an. Meine Pläne – die ich ja immer habe – irgendeinen Plan noch in der Tasche – sind allesamt nicht aufgegangen. Das gab es eigentlich noch nie. Und einen Plan „E“ oder „F“ habe ich jetzt auch nicht mehr. Irgendwie habe ich augenblicklich gar keinen Plan.

Also quasi planlos…….

Dann nervt mich im Augenblick total die Medienberichterstattung. Ich kann nichts mehr hören über Flüchtlinge, große Autokonzerne, die ihre Kunden betrügen, Plagiatvorwürfe an Politiker, misshandelte Hunde in Südeuropa und in Asien. Gibt es denn gar nichts Positives zu berichten? Mich zieht das total runter.

Und dann geh ich in den Wald, atme die frische Luft ein, genieße die Licht- und Farbenspiele – gerade jetzt und ganz besonders im Herbst – und bin dann doch wieder dankbar für die viele Zeit, die ich für mich habe. Ich habe nur noch nicht den richtigen Weg gefunden, sie sinnvoll zu nutzen.

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Vielleicht ist das aber auch eine bewegende Zeit des Wandels – und mir dauert das nur wieder alles zu lange……

Der Weg des Herzens

 

 

 

 

 

 

Übermorgen ist der 12.12.12!!! Ist das nicht ein tolles Datum? Ich liebe solche Zahlen. In der nächsten Woche dann ist der lang ersehnte und auch gefürchtete 21.12.2012, das Ende des Maya-Kalenders. Vor wenigen Tagen meinte der Sprecher der Morgensendung im Radio: noch 7 Mal schlafen, dann ist Weltuntergang.

Nun ja, an den Untergang der Welt glaube ich schon seit vielen Jahren nicht. Ich glaube auch nicht daran, dass sich am 21.12.12 die Erde auftut und alle nicht „spirituellen“ Menschen hineinplumpsen und nie mehr gesehen werden. Und nur die „spirituellen“ Menschen bleiben hier und bauen eine neue, schönere und bessere Welt.So wird das mit Sicherheit nicht ablaufen.

Was habe ich für Diskussionen mit Menschen geführt, die sich 2012 auf ihre „spirituelle Fahne“ geschrieben haben. Ich bin für solche Dinge einfach viel zu bodenständig.

Trotz aller Bodenständigkeit, trotz meines Pragmatismus, Realismus und auch meines zeitweisen Pessimismus bin ich aber durchaus in der Lage, klar und deutlich die Veränderungen zu sehen da draußen. In meinem kleinen Kosmos und auch im großen.

Das letzte halbe Jahr war sehr anstrengend. Was bist Du mutig, haben viele zu mir gesagt und mir auch geschrieben. Und mich insgeheim bewundert oder aber nur den Kopf über mich geschüttelt so nach dem Motto, jetzt ist ihr gar nicht mehr zu helfen.

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Autumn Leaves

Die Blätter fallen schon! Obwohl wir erst den 19. September haben. Kommt mir das früher vor als sonst? Oder meine ich das nur?

Bei Andrea habe ich eben gelesen, dass übermorgen die Tag-und Nachtgleiche ist, wenn der Tag und die Nacht die gleiche Länge haben!

Gestern im Supermarkt vor mir an der Kasse stand ein Mann, der hat Federweißer eingekauft. Ich sage zu ihm: wie bitte, ist das schon wieder so weit? Ist die Zeit schon wieder da für all die herbstlichen Dinge? Ich sehe überall Herbstdekorationen, Herbstblumen, fallende Blätter, im Feld eben mit Fräulein Smilla war es sehr frisch.

Irgendwie habe ich den Sommer nicht gefühlt und gespürt in diesem Jahr, weder auf meiner Haut noch in meinem Herzen. Es wollte sich keine rechte Wärme einstellen. Und die wenigen warmen Tage, die wir hatten, haben hieran auch nichts ändern können.

Seit gestern Abend ist meine Heizung an, der Vorrat an Teelichten und Räucherstäbchen ist aufgefüllt, und Badezusätze stehen auch bereit für kalte Herbstabende!

Aber innerlich bin ich noch nicht wirklich bereit!

Es gibt Dinge die die Welt nicht braucht

Heute morgen halb 10. Orkantief Joachim (alleine der Name) ist endlich! abgezogen, der Himmel ist wieder strahlendblau, die Sonne scheint, gottseidank. Die letzten Tage habe ich wirklich als beschwerlich empfunden mit all dem Sturm und dem Regen.

Und genau wie dieses Sturmtief abgezogen ist, wird mein Magen-Darm-Virus auch wieder fortgehen, der mich für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt hat. Und es wird auch im meinem Lieblings-Supermarkt bald nicht mehr Rudi the Rednose Rendear auf Repeat! zu hören sein, auch das wird wieder vorbeigehen, und auch hierzu sage ich gottseidank. Oder schreibt man das Gottseidank?

Und in wenigen Wochen werden wir auch nichts mehr von dem Privatkredit unseres Bundespräsidenten in den Nachrichten hören, oder dass Herr von G. jetzt als Berater im Europaparlament tätig ist, wenn auch nur für „Internetangelegenheiten“.

Und es wird auch niemand mehr von 2012 sprechen, und dass sich dann die Erde auftut und nichtspirituelle Menschen einfach so verschwinden werden, weil sie ja nicht hören und sich nicht verändern wollten. Denn dann ist nämlich 2012!

Ich werde in letzter Zeit oft gefragt, ob nächstes Jahr nicht alles leichter für die Menschen wird. Ich frage mich, was soll denn leichter werden? Also wenn der Euro nicht abgeschafft wird, dann wird es den Eurorettungsschirm noch im nächsten Jahr geben, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und Fukushima ist gerade mal 9 Monate her, und die japanische Regierung hat jetzt! wie sie verkündet alles im Griff! Niemand möchte, dass weitere Katastrophen im Jahr 2012 geschehen, natürlich nicht, aber nur weil der Kalender der Maya zu Ende geht, wandeln wir doch nicht in weißen wallenden Gewändern den ganzen Tag mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht und haben uns furchtbar liebt. Ich glaube, dass die Veränderungen so weitergehen und dass die Menschen viel zu tun haben werden, auch im nächsten Jahr.

Ach ja, und dann wird es auch wieder ein anderes Wort des Jahres geben. In diesem Jahr ist es ja „Stressfaktor„.

Ich wünsche Dir ein entspanntes und gesundes Wochenende 🙂

Alle schimpfen über’s Wetter…

… nur ich nicht!

Dies ist der erste November seit vielen vielen Jahren, wo ich nicht von Winterdepressionen heimgesucht wurde. Das Wetter ist gerade richtig für mich: für meinen Körper, meinen Geist und meine Seele. Lichttherapie durch die Natur, sozusagen 🙂

Die Temperaturen liegen heute wieder so um die 10 Grad, viel kälter darf es für mich schon kaum noch werden, und die Sonne wird wieder strahlend vom Himmel scheinen.

Ich will nichts mehr drüber hören, dass es viel zu trocken ist, dass es unbedingt regnen müsste, und so weiter. Normalerweise haben wir hier am Niederrhein um diese Jahreszeit Waschküchenwetter. Dann scheint selten die Sonne, meist ist alles grau in grau, und eine riesige Dunstwolke hängt über der Region, die sich kaum einmal verändert. Und es regnet ohne Unterlass, oder es schneit – so wie in den letzten beiden Jahren – Unmengen. Mir scheint, wir haben das alles schon vergessen 😉

Umso mehr geniesse ich Licht und Luft und fühle mich – auch untypisch für den November – immer noch kraftvoll genug, all die Herausforderungen anzugehen und zu bewältigen, mit denen ich zur Zeit täglich konfrontiert werde.

Das Wetter ist etwas, was wir Gottseidank noch nicht verändern können, aber freuen über Sonnenstrahlen, das dürfen wir uns schon noch. Und unsere Mutter Erde hat schon Anderes überstanden als das bisschen Trockenheit der letzten Wochen.

Ich wünsche Dir einen schönen sonnigen Mittwoch, der letzte Novembertag des Jahres 2011!

Herbst

Der friedliche Übergang des Herbstes zum Winter ist keine schlechte Zeit.
Es ist eine Zeit, in der man aufbewahrt und Vorräte sammelt, soviel man kann.
Es ist schön, wenn man alles sammelt, was man ganz nah bei sich hat,
seine Wärme und seine Gedanken, und wenn man sich weit innen einen sicheren Ort gräbt,
wo man das verteidigt, was wichtig ist und kostbar und was man besitzt.

Dann können Kälte und Stürme und die Dunkelheit kommen, soviel sie nur wollen.
Sie tasten über die Wände und suchen nach einem Eingang, doch alles ist verschlossen.
Und wer Vorsorge getroffen hat, sitzt drinnen, lacht in seiner Wärme und seiner Einsamkeit.

aus „Herbst im Mumintal“

Ernte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Na endlich! Endlich ist mein Feld auch an der Reihe, abgemäht zu werden.

Gerade komme ich mit meinen Stöcken vom Walken zurück, da erwische ich ihn gerade noch und mache schnell ein Foto mit meinem Handy. Wenn er das nächste Mal hier vorbei kommt, wird es schon dunkel sein.

Der Bauer, der am Wegesrand das ganze Geschehen beaufsichtigt, hat mich aufgeklärt. Inzwischen werden die Felder in der Region von „Fremdfirmen“ gemäht, den ganzen Aufwand können sich die Bauern selbst gar nicht mehr leisten.

Und heute ist halt mein Feld an der Reihe. Der junge Mann, der auf dem Mähdrescher sitzt, wird wohl bis tief in die Nacht zu tun haben. Und wenn ich morgen früh aufwache, wird mein Blick nicht mehr derselbe sein wie heute 🙂

Mich regt das auf!

Schwarze Tage für die Börse! So lautet die Überschrift eines Artikels in unserer regionalen Tageszeitung. Es wird erinnert an einen gewaltigen Börsencrash Ende der zwanziger Jahre in den USA, und Experten sagten ja bereits für den gestrigen Tag Vergleichbares voraus. Auf jeden Fall sind die Nachrichten und die übrige Medienberichterstattung voll davon.

Eine Rating-Agentur hat die USA „abgewertet“ und Frankreich „aufgewertet“. Fünf europäische Länder sind inzwischen so verschuldet, dass sie demnächst pleite sein werden, wenn die EU nicht „einspringt“, und ich wette mit Dir, dass Deutschland wieder einen ordentlichen „Batzen springen lassen wird“, um zu helfen.

In Afrika verhungern gleichzeitig Millionen von Menschen, und mir scheint, dass interessiert hier kein Schwein  kaum einen Menschen.

Während für die Katastrophe in Haiti noch Millionen von Euro alleine bei uns in Deutschland zusammenkamen (es wurde zu Spendenaktionen aufgerufen und es gab spektakuläre Fernsehshows) blieb es bei der Katastrophe in Pakistan vor einem Jahr schon etwas „verhaltener“, und bei der Erdbebenkatastrophe in Japan ebenfalls. Sind denn die Menschen des Spendens und des Helfens müde geworden in den letzten 12 Monaten?

 

 

 

 

 

Die Welthungerhilfe ruft dringend zur Hilfe auf:

12 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben. Die Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia brauchen dringend unsere Hilfe!

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Hochkonjunktur







Die Bauern haben Hochkonjunktur. Sie fahren die Ernte ein. Tags und auch in der Nacht. Dank der letzten schönen Tage sehe ich auf den umliegenden Feldern nur Traktoren und Mähdrescher. Einzig „mein“ Feld hinter dem Haus ist noch nicht abgemäht, obwohl das Korn jetzt überreif ist.

Ich LIEBE den August. Seit die liebe Anka dieses gepostet hat, weiß ich auch WARUM. Der August ist der Monat der Frauenpower!

Außerdem hat der Monat August die Zahl ACHT, und meine persönliche Lebenszahl ist ebenfalls die ACHT!

Heute war solch ein strahlendschöner Sommertag, wie ich ihn so liebe. Angenehme Temperaturen, strahlendblauer Himmel, ein leichter Wind weht. Die Nächte sind kühl genug, um zu regenerieren, herrlich.

Ich wünsche Dir angenehme Spätsommertage, geniesse sie. Sie kommen erst im nächsten Jahr wieder 🙂

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Herbstgefühle

Heute Morgen um 6.

Über meinem Feld hinter dem Haus liegt dicker, schwerer Nebel. Dennoch versucht die Sonne, sich bei ihrem Aufgehen einen Weg durch die Wolken zu bahnen, faszinierend. Immer wieder schieben sich die Wolken davor, aber sie bleibt dran – bleibt „am Ball“, tut das, was sie tun muss, lässt sich nicht beirren.

Es ist kalt in der Wohnung, ich friere (was bei mir äußerst selten vorkommt 😉 ) und im Bad ist die Heizung an. Heute werde ich wohl zum ersten Mal, seit ich aus Ägypten zurück bin (Mitte April) wieder Strümpfe tragen, wenn ich gleich das Haus verlasse.

Nach einem total verregneten Sonntag – der irgendwie auch wieder schön war, weil tiefe Ruhe herrschte – verspricht der Wettermann im Radio Temperaturen bis zu 24 Grad Mitte der Woche. Aber irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass der Sommer vorbei ist. Zu lange ist es schon her, dass ich spätabends und nachts bei wärmsten Temperaturen unter meinem Baum
sitzen konnte.

Ich wünsche Dir einen schönen Wochenanfang, lass Deine innere Sonne scheinen und alles überstrahlen. Ich werde mich heute
bemühen, dasselbe zu tun 🙂