Loslassen

Loslassen erfordert Mut, aber wir sollten dies nicht als Ende, sondern als Anfang betrachten.

gelesen bei Gedankenwelt

2016 war mein Loslassjahr. Ich musste vieles loslassen – Freunde bzw. Freundinnen, Familienmitglieder, und letztendlich vor einigen Wochen einen geliebten Hund. Das meiste geschah ungewollt, einiges aber auch bewußt gewollt.

Freiwillig lässt man sicherlich nicht gerne andere Menschen aus seinem Leben gehen – es sei denn, man wurde verletzt und trifft die Entscheidung, den anderen gehen zu lassen, der einem nicht gut tut.

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Es interessiert mich nicht

Im August 2009 habe ich schon einmal diese Zeilen gepostet – auf meinem „alten“ Chakrablog. Seit ich das Buch von Oriah Mountain Dreamer 2006 gelesen habe, bin ich von diesen Worten tief berührt – es stellte sogar Parallelen zwischen ihrem und meinem Schicksal damals fest. Seither versuche ich, Menschen nicht mehr zu beWERTEN, wie ich das früher oft getan habe. Aber es gelingt mir nicht immer, das weiß ich.

Es wird immer bedeutsamer für mich, gerade im Hier und im Jetzt und Heute. Nicht beWERTET zu werden, und nicht zu beWERTEN.

Meine Freundin fragt mich: wie alt ist er? Weiß ich nicht.
Welches Auto fährt er? Ist mir doch egal.
Wie heißt die Firma, in der er arbeitet? Keine Ahnung.

Ist das alles wirklich so wichtig? Oder ist es vielmehr die Art und Weise, wie ich mich bei anderen Menschen fühle, die für mich ausschlaggebend ist?

Daher hier noch einmal:

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wovon Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest.
Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst,
davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst,
verrückt vor Liebe zu sein, vernarrt in Deine Träume,
in das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen.
Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt hast,
ob Du durch Verrat, den Du im Leben erfahren hast,
aufgebrochen und offen geworden
oder geschrumpft bist und Dich verschlossen hast vor Angst und weiterem Schmerz.

Ich möchte wissen, ob Du dasitzen kannst mit Schmerz
– meinem oder Deinem eigenen –
ohne irgendeine Bewegung der Ausflucht,
ohne den Schmerz zu verbergen, ohne ihn verschwinden zu lassen, ohne ihn festzuhalten.

Ich möchte wissen, ob Du mit Freude dasein kannst
– meiner oder Deiner eigenen –
ob Du mit Wildheit tanzen und zulassen kannst,
daß Ekstase Dich erfüllt bis in die Fingerspitzen und Zehen hinein,
ohne jene Vorsicht, in der du dich in acht nimmst,
realistisch bist und dich an die Begrenzung des Menschendaseins erinnerst.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um zu Dir selbst ehrlich zu sein,
ob Du es erträgst, daß Dir deshalb jemand Vorwürfe macht
und Du trotzdem Deine eigene Seele nicht verrätst.
Ich möchte wissen, ob Du treu sein kannst und zuverlässig.

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch dann, wenn es nicht jeden Tag schön ist
und ob Du in Deinem Leben einen göttlichen Funken spürst.
Ich möchte wissen, ob Du mit Mißerfolg leben kannst
– mit Deinem und meinem –
und immer noch am Ufer eines Sees stehen und “Ja“ zum Vollmond rufen kannst.

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst oder wieviel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du nach einer kummervollen Nacht voller Verzweiflung aufstehen kannst
–ausgelaugt und mit Schmerzen –
und trotzdem tust, was getan werden muß für Deine Kinder oder andere Menschen.

Es interessiert mich nicht, welche Schulausbildung Du hast oder wo und bei wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen und nicht zurückschrecken wirst.
Ich möchte wissen, was Dich von innen aufrecht erhält, wenn alles andere wegfällt.

Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst alleine sein kannst
und ob Du wirklich die Leute magst, mit denen Du Dich in Zeiten der Leere umgibst.

Oriah Mountain Dreamer (im Mai 1994, http://www.oriahmountaindreamer.com)

Der Hundertjährige….

….der aus dem Fenster stieg und verschwand….

 

 

 

 

 

 

 

 

So lautet der Titel des Buches, welches ich zur Zeit lese. Jeden Abend im Bett – mit einem breiten Grinsen, manchmal muss ich auch laut lachen.

Eine von „meinen“ Lieblingsbloggerinnen hat dieses Buch bereits „bei sich“ vorgestellt, ich weiß nicht mehr, ob es Martina war oder Anna-Lena, auf jeden Fall ist es absolut lesenswert, ein wirklich hinreißend komisches „Road Movie“, wie das so schön heißt:

An seinem einhundertsten Geburtstag klettert Allan Karlsson aus dem Fenster seines Zimmers im Altenheim und verschwindet ungesehen in Richtung Busbahnhof, von wo er abhauen will. Leider hat er vergessen, seine Schuhe anzuziehen und tritt seine „Reise“ nun in Pantoffeln an. Am Busbahnhof soll er nur kurz auf den Koffer eines jungen Mannes aufpassen, als jedoch sein Bus einfahrt, mit dem er verschwinden will, nimmt er den Koffer – der glücklicherweise Räder hat – kurzerhand mit, in der Hoffnung, dass sich hierin Kleidung zum Wechseln befindet. Was Allan nicht ahnen kann ist, dass der Koffer 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften enthält, und mit einem Mal sind nicht nur die Polizei und Presse, sondern auch die schwedische Mafia hinter dem Hundertjährigen her. Allan denkt jedoch gar nicht daran, die Millionen zurückzugeben und ins Altenheim zurückzukehren!

Dies ist der Auftakt zu einer abenteuerlichen Reise quer durch Schweden. Allan gewinnt durchaus gleichgesinnte Freunde – den 70-jährigen Gelegenheitsdieb Julius – mit ihm lässt er die Leiche des Kofferbesitzers verschwinden – den reichenImbissbudenbetreiber Benny (er wird ihr Chauffeur) – und die Besitzerin eines entlaufenen Elefantens namens Sonja (der Elefant- nicht die Besitzerin heißt so) schließt sich ihnen auch noch an.

Immer, wenn ich solch tolle Bücher lese, dann frage ich mich: wie kommt ein Mensch auf solch eine Story? Ich bin dann fasziniert von den ganzen Details, hinter denen eine unglaubliche Recherche stecken muss, und dann diese Komik und die Wortwahl – einfach eine Bereicherung.  Also: unbedingt lesen!

Stillstand?

Gefühlter Stillstand – auf allen Ebenen. Hat mir das Leben in den vielen Jahren nicht immer wieder gezeigt, dass es nach einem (vermeintlichen) Stillstand oft mit riesengroßen Schritten wieder weitergeht? Na klar, hat es das. Aber typisch für mich, dass ich es jetzt gerade vergessen habe!

Vor ein paar Tagen, bei unserem Weight Watchers Treffen, zeigte die Waage eine Gewichtszunahme von 1,6 kg! Ohne dass ich etwas anders gemacht hätte als zuvor, eher das Gegenteil war der Fall. Mit einem Schlag war meine ganze Euphorie wie weggeblasen. War ich doch fest davon überzeugt gewesen, mein erstes Etappenziel – die 5 % Abnahme (ausgehend vom Startgewicht) geschafft zu haben. Was für ein Frust. Gleich kommt die Frage hoch: warum muss es denn wieder anstrengend sein? Geht denn bitteschön irgend etwas auch mit Leichtigkeit in meinem Leben?

Am Tag danach habe ich zur Strafe! – frag mich, wen ich damit bestrafen wollte, ich kann es Dir nicht sagen – quasi wie ein trotziges kleines Kind alles aufgegessen, was mir in die Quere kam, so nach dem Motto, da seht „Ihr“ mal, was „Ihr“ davon habt (wenn Ihr mich so ärgert), mit dem Ergebnis, dass mir danach ziemlich schlecht war.

Natürlich musste ich mir auch anhören, dass es sich hier nicht um eine Diät, sondern um eine (lebenslange) Ernährungsumstellung handelt. Ja toll. Aber in solch einem Moment hilft das dann eher nicht. Inzwischen geht es mir aber wieder „gut“ 🙂 . Da ich offensichtlich immer noch mehr zu mir nehme, als ich tatsächlich verbrauche, habe ich jetzt schlichtweg beschlossen, noch mehr zu verbrauchen. Und gestern gleich mit einer sehr langen Fahrradtour damit begonnen. Was mir gleich wieder eine alte Erkenntnis neu vermittelt hat: auf meinem Fahrradsattel bin ich der glücklichste Mensch überhaupt.

Aber es gibt ja auch kleine Erfolgserlebnisse. So wie meine beiden neuen selbstgestrickten Oberteile, die ich gerade fertiggestellt habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neues „Projekt“ habe ich auch schon wieder in Arbeit, eine Strickjacke für meine Tochter. Und Julia Camerons Buch


 

 

 

 

 

 

Der Weg zum kreativen Selbst – Sieben Pfade zur Entdeckung des Inneren Künstlers. Dabei geht es u.a. um das Aufschreiben Deiner Lebensgeschichte, in Etappen: von 1- 5, von 5 – 10, von 10 – 15, usw. Da steht sicherlich ganz viel Arbeit dahinter, schöne und auch schmerzhafte Erinnerungen, aber ich möchte mich gerne darauf einlassen.

Julia Cameron sagt:

Wir sprechen oft von kreativer Selbstverwirklichung, ohne uns bewusst zu machen, dass unsere Kreativität aus unserem Selbst kommt. Wenn wir unser Selbst noch nicht entdeckt haben, wenn es für uns unsichtbar und unhörbar ist, weil es von den Meinungen und Interpretationen anderer zugedeckt ist, ist es ganz natürlich, dass wir befürchten, nichts zu sagen zu haben, zu farblos zu sein, zu „gewöhnlich“.

Leben heißt lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(gefunden bei der lieben Jrene, die leider viel zu selten noch bloggt)

Leben heißt lernen,
dass wir uns Zeit nehmen müssen,
wenn wir welche haben wollen;
dass wir verantwortlich sind
für Gedachtes und Nichtgedachtes,
Gesagtes und Nichtgesagtes,
Getanes und Nichtgetanes;
dass der Sinn des Lebens
darin liegt, immer die Liebe
und das Leben im Sinn zu haben.

Leben heißt lernen,
dass es nicht darauf ankommt,
ob wir uns etwas schenken,
sondern darauf, ob wir imstande sind,
uns gegenseitig etwas zu geben;
dass das Wesen des Lebens
die Veränderung ist;
dass wir Liebe säen müssen,
wenn wir Liebe ernten wollen.

Leben heißt lernen,
die Kunst der Gelassenheit auszuüben:
das Weglassen, das Zulassen,
das Loslassen;
dass die schwierigste Aufgabe
unseres Leben darin besteht,
nie aufzugeben;
dass unser Mensch-Sein untrennbar
mit dem Mensch-Werden verbunden ist.

Ernst Ferstl

Herbst

Der friedliche Übergang des Herbstes zum Winter ist keine schlechte Zeit.
Es ist eine Zeit, in der man aufbewahrt und Vorräte sammelt, soviel man kann.
Es ist schön, wenn man alles sammelt, was man ganz nah bei sich hat,
seine Wärme und seine Gedanken, und wenn man sich weit innen einen sicheren Ort gräbt,
wo man das verteidigt, was wichtig ist und kostbar und was man besitzt.

Dann können Kälte und Stürme und die Dunkelheit kommen, soviel sie nur wollen.
Sie tasten über die Wände und suchen nach einem Eingang, doch alles ist verschlossen.
Und wer Vorsorge getroffen hat, sitzt drinnen, lacht in seiner Wärme und seiner Einsamkeit.

aus „Herbst im Mumintal“

Charakterstärken

Vor ein paar Tagen habe ich einen Test gemacht. Ich wollte herausfinden, welche Stärken ich habe. Aufmerksam auf diesen Test wurde ich durch den Online-Glückskurs von Dr. Eckart von Hirschhausen, wo es in Woche 4 (glaube ich) darum geht, die Stärken herauszufinden, damit man sie intensivieren und einsetzen kann.

Was bei mir herausgekommen ist, hat mich doch erstaunt, teilweise hatte ich eine andere Selbsteinschätzung, wobei erwähnt werden muss, dass die Antworten ja auch subjektiv sind:

100% Weisheit: Weitsichtige bzw. tiefsinnige Menschen werden von ihren Mitmenschen als weise bezeichnet und um Ratschläge bei Problemen gebeten. Sie haben einen guten Überblick und eine reife Sichtweise vom Leben.
99% Sinn für das Schöne: Menschen mit dieser Stärke nehmen Dinge bewusst wahr und können sich darüber freuen. Sie zeigen ein ausgeprägtes Interesse an Schönheit und Leistungen in verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Natur, Musik, Kunst, Wissenschaft, alltägliche Erfahrungen).
94% Dankbarkeit: Dankbare Menschen sind sich der guten Dinge bewusst, die sie in ihrem Leben haben. Sie werden als dankbare Personen eingeschätzt, weil sie sich immer Zeit nehmen, um ihre Dankbarkeit auszudrücken.
89% Liebe zum Lernen: Wissbegierige und lernwillige Menschen lernen gerne neue Dinge und lassen sich vom Lernen begeistern. Dabei eignen sie sich gerne neue Fertigkeiten und Fähigkeiten an oder bauen ihr vorhandenes Wissen aus.
79% Freundlichkeit: Freundliche und großzügige Menschen tun ihren Mitmenschen gerne Gefallen. Sie genießen es, großzügig und nett zu anderen Menschen zu sein.
76% Vorsicht: Vorsichtige Menschen denken über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nach, bevor sie handeln. Sie sagen oder tun keine Dinge, die sie vielleicht später bereuen würden.
74% Spiritualität: Religiöse bzw. spirituelle Menschen haben starke und kohärente Überzeugungen über den Sinn und Zweck des Universums. Ihre religiösen Überzeugungen beeinflussen ihre Handlungen und sind eine Quelle des Trostes und der Kraft.
74% Vergebungsbereitschaft: Menschen mit dieser Stärke zeigen eine höhere Bereitschaft, anderen ihre Fehler zu vergeben/verzeihen. Sie geben anderen eine zweite Chance. Ihr zentrales Prinzip ist Gnade und nicht Rache.
73% Führungsvermögen: Menschen mit einem ausgeprägten Führungsvermögen unterstützen eine Gruppe bei Aufgaben und Problemlösungen und sorgen für ein arbeitsförderndes Klima innerhalb der Gruppe. Sie können Aktivitäten organisieren und sorgen dafür, dass sie erledigt werden.
68% Tapferkeit: Tapfere Menschen fürchten sich nicht vor Bedrohungen, Herausforderungen, Schwierigkeiten und Schmerzen. Sie stehen trotz Widerständen zu ihren Meinungen und überzeugungen.
68% Urteilsvermögen: Menschen mit einem ausgeprägten Urteilsvermögen durchdenken und hinterfragen gerne Gedanken und Überzeugungen und versuchen verschiedene Perspektiven einzunehmen. Sie ziehen keine schnellen Schlussfolgerungen und verlassen sich bei ihren Entscheidungen auf Tatsachen. Sollten sich die Gegebenheiten ändern, sind sie durchaus in der Lage, ihre Meinung anzupassen.
67% Soziale Intelligenz: Sozial kompetente Menschen sind sich ihrer Motive und Gefühle hinsichtlich anderen Menschen bewusst und wissen, wie sie sich in unterschiedlichen sozialen Situationen verhalten müssen.
65% Enthusiasmus: Begeisterungsfähige Menschen streben mit viel Energie und Enthusiasmus nach ihren Zielen. Sie machen keine halben Sachen. Das Leben ist für solche Menschen ein Abenteuer.
65% Authentizität: Authentische Menschen sprechen nicht nur von der Wahrheit sondern leben danach und bleiben ihren Prinzipien treu. Sie stehen mit beiden Beinen auf dem Boden und täuschen nichts vor.
65% Selbstregulation: Menschen mit ausgeprägter Selbstregulation sind in der Lage, ihre Gefühle und ihr Verhalten zu regulieren. Sie sind sehr diszipliniert und können verschiedene Lebensbereiche (z.B. Appetit, Gefühle, …) kontrollieren.
61% Bescheidenheit: Bescheidene Menschen suchen nicht den Mittelpunkt und sehen sich nicht als etwas Spezielles. Sie lassen lieber ihre Fähigkeiten für sich sprechen. Von anderen Menschen werden sie als anspruchslos und bescheiden bezeichnet.
58% Neugier: Neugierige Menschen interessieren sich für alle möglichen Dinge des Alltags, stellen immer wieder Fragen und finden unterschiedliche Themen und Inhalte sehr interessant und faszinierend. Sie erforschen und entdecken gerne die Welt.
50% Bindungsfähigkeit: Menschen mit ausgeprägter Fähigkeit zu Lieben und sicherer Bindungsfähigkeit schätzen Beziehungen sehr hoch ein, die von gegenseitigem Geben und Nehmen geprägt sind.
47% Hoffnung: Hoffnungsvolle Menschen sind positiv gegenüber der Zukunft eingestellt. Sie denken, dass sie auf ihre Zukunft einen Einfluss haben und tun ihr Möglichstes um ihre Ziele zu erreichen.
46% Kreativität: Kreative Menschen verfügen über ein ausgeprägtes Denken über neue Problemlösungswege und haben oft kreative und originelle Ideen. Sie begnügen sich nicht mit konventionellen Lösungswegen, wenn bessere Möglichkeiten vorhanden sind.
40% Humor: Menschen mit der Stärke des Humors lieben es zu lachen, es lustig zu haben und andere zum Lachen zu bringen. Sie versuchen verschiedene Situationen von einer leichteren Seite her zu betrachten.
39% Ausdauer: Ausdauernde Menschen streben danach, begonnene Arbeiten zu Ende zu führen, auch wenn Schwierigkeiten auftauchen. Sie lassen sich nicht durch innere und äussere Faktoren ablenken und erleben eine Zufriedenheit in der Aufgabenerfüllung.
38% Fairness: Die Gleichbehandlung aller Menschen ist ein zentrales Prinzip fairer Menschen. Sie lassen sich in ihren Entscheidungen nicht durch persönliche Gefühle beeinflussen und geben allen eine Chance.
31% Teamwork: Teamfähige Menschen können am besten arbeiten, wenn sie Teil einer Gruppe sind. Sie sind loyal und betrachten die Gruppenzugehörigkeit als zentralen Faktor.

Was würde die Liebe tun?

 

Wenn Du unsicher bist,
wie Du Dich entscheiden und handeln sollst…
Wenn Du unschöne Gefühle und Gedanken
verwandeln möchtest…
Stell Dir eine Frage:
WAS WÜRDE DIE LIEBE TUN?

Wenn ein Mensch, ganz gleich, ob Du ihn gernhast oder nicht – sich dauerhaft auf eine Weise so verhält, dass es Dir nicht guttut – dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun? Würde sie wollen, dass Du Dir das selbst antust?
Und würde sie wollen, dass Du zulässt, dass der andere es sich antut, Dich so zu behandeln?
Würde die Liebe zulassen, dass Du Dir und dem anderen die Möglichkeit verschaffst, so viele schlechte Gefühle zu erzeugen?

Wenn Du Dich für jemanden aufopferst, weil Du denkst, das kann eben geschehen, wenn man liebt, dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun? Würde sie wollen, dass Du Dir selbst das antust? Würde sie wollen, dass Du einer Idee von Liebe folgst, in der Zuneigung mit Leid für Dich selbst verbunden ist?

Wenn Du jeden Tag Arbeit tust, die Dir schlechte Gefühle bereitet, die Dich auf Dauer traurig und kraftlos macht, dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun? Würde sie wollen, dass Du das machst? Wie würdest Du der Liebe am Ende Deines Lebens das erklären?

Wenn Du oft denkst, dass das Leben schwierig sei und Du im Vergleich zu anderen wenig Glück hast, dann frage Dich:
Was würde die Liebe tun?
Würde sie wollen, dass Du das von Dir und dem Geschenk des Lebens denkst?

Textquelle: Das Geheimnis des Herzmagneten von Rüdiger Schache

Bildquelle: Gabi Stein / pixelio

 

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Vollmondnächte

 

 

 

 

 

 

 

Heute morgen bin ich froh, als der Wecker um 6 Uhr endlich klingelt und ich nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht aufstehen kann. Ich habe schon früh einen Termin und muss zeitig aus dem Haus, aber ich bin schon lange vorher wach.

Das ist doch alles Einbildung, denken jetzt vielleicht viele meiner lieber Leser, vielleicht ist es das ja wirklich 😉 Es fängt schon damit an, dass ich überhaupt nicht müde bin, als ich dann endlich kurz vor Mitternacht ins Bett gehe. In Wirklichkeit bin ich beinahe hyperaktiv und könnte noch tausend Dinge tun, so energiegeladen bin ich, wie schon die beiden Abende zuvor.

Ritualmässig nehme ich mein Buch mit ins Bett, ich will es heute zu Ende lesen. Ich weiß, dass ich nicht soooo schnell einschlafen werde, aber da es noch recht viele Seiten sind,  hoffe ich mich müde lesen zu können. Und irgendwann kommt auch der Zeitpunkt, das Buch wird sehr schwer und kippt vornüber, und schnell lösche ich das Licht, drehe mich auf meine Schlafseite und seufze vor Wohlbehagen. Geht doch! Klappt ja doch mit dem Einschlafen. Ungefähr eine halbe Minute, dann macht es pling, und ich bin wieder hellwach.

Irgendwann ist das Buch wirklich zu Ende gelesen (schade, ich habe es sehr geliebt), und ich bin immer noch nicht so müde, dass ich nun einschlafen könnte. Also schalte ich den Fernseher ein, mein bestes Einschlafmittel ansonsten, und schaue mir einen Dokumentarfilm über die Insel MADEIRA an, sehr schön, eigentlich würde ich schon gerne einmal dort hinreisen.

Was soll ich erzählen: so in etwa geht es die ganze Nacht weiter. Ob man diese Mondfühligkeit vererben kann? Meine Tochter ist als Kind schlafgewandelt, und meine beiden Enkelsöhne schlafen bei Vollmond sehr sehr unruhig, schon als Babies. Aber sicherlich bilden sich die beiden das auch nur ein, das mit der Schlaflosigkeit bei Vollmond 🙂