Was denn um Himmels willen?

Wie in jedem Jahr kam – so auch in diesem wieder – Weihnachten und kurz danach mein Geburtstag völlig überraschend. Und zack: plötzlich wird klar, ich bin jetzt Ü60. Oder 60+ wie das so schön heißt.

Meinen 60. Geburtstag habe ich noch voller Freude gefeiert, den 61. irgendwie gar nicht, und 62 ist jetzt auch keine Jahreszahl, die unbedingt Anlass zur Freude gibt. Obwohl….. man kann es auch aus einer anderen Perspektive betrachten. Nämlich voller Dankbarkeit! Es geht mir gut, ich bin gesund, habe ein Zuhause, in dem ich mich wohlfühle, einen kreativen Minijob, der Spass macht,  und genügend Freizeit um mir endlich einmal Gedanken um mein weiteres Fortschreiten auf diesem Lebensweg zu machen.

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Kleine Begebenheiten

Kleine Begebenheiten am Rande fügen sich manchmal zu einem Ganzen zusammen.

Seit 7 Uhr heute morgen steht ein riesengroßer LKW mit Rampe vor unserem Haus. Meine Nachbarin über mir zieht aus, ich habe ja schon darüber berichtet, dass sie als Granny Aupair nach Spanien geht. Jetzt ist es also endlich so weit. Der Tag X ist gekommen, die Möbel werden abgeholt und eingelagert, am Donnerstag morgen fährt sie los, 1300 km bis zu ihrem Ziel. Irgendwie schade (für mich), aber für sie freue ich mich sehr. Denn das hat sie sich seit langem gewünscht, und jetzt TUT sie es!

Vor einigen Tagen kam ich spätabends heim und auf der Fußmatte vor meiner Wohnungstür lag ein Stapel DVDs.  Ich wußte natürlich sogleich, von wem die waren. Sie „mistet“ ja schon seit Tagen aus, unter anderem habe ich noch ein paar schöne Körbe für meinen Balkon „geerbt“, der hat ihr ja immer so gut gefallen, und einen Strohhut 😉

Ganz oben auf dem Stapel DVDs lag The Secret. Immer schon habe ich mir The Secret als Film gewünscht, als Hörbuch und als Buch besitze ich „es“ seit 2006 (ja, so lange ist es her, dass The Secret auf den Markt kam, ich hätte das auch nicht gedacht), aber nie als Film. Warum ich mir den nicht gekauft habe, weiß ich auch nicht, aber jetzt ist er bei mir „angekommen“. Eigentlich ist dies die „perfekte Zeit“ dafür, sich alles noch einmal vor Augen zu führen, was The Secret beinhaltet. Nämlich, dass wir selbst die Verantwortung für unser Leben tragen und dass wir unser Schicksal mit unserer Gedankenkraft durchaus selbst gestalten können.

Am Wochenende habe ich mir den Film angeschaut und beschlossen, wieder mehr auf meine Gedanken zu achten, darauf, was ich in mein Leben ziehe, und dass ich bewusst durch mein Leben gehe. Immer wieder muss ich mich tagsüber korrigieren bei dem, was ich denke. Es dauert eine Weile, bis man sich seiner Gedankenmuster bewusst wird, aber wie alles ist es eine Übungssache, und irgendwann funktioniert es, je mehr man übt, immer besser.

Die Energie fließt dorthin, worauf sich die Aufmerksamkeit richtet!

Beim Anschauen des Films fiel mir dann urplötzlich ein, dass ich ja ein Wunschkästchen besitze, ein kleines Holzkästchen, in dem alle meine Wünsche liegen, die ich einmal aufgeschrieben habe. Das hatte ich völlig vergessen, und ich hatte sehr lange nichts mehr hineingelegt. Eine Weile habe ich überlegt, dann habe ich das Kästchen geöffnet. Ich hatte irgendwie „Hemmungen“, mir alle meine vergangenen Wünsche noch einmal anzuschauen. Die Wünsche waren alle aus dem Jahr 2010! Und was soll ich sagen, alle Wünsche – einschließlich dem Scheck vom Universum – sind bereits erfüllt worden – bis auf einen! Den verrate ich nicht. Höchstens, wenn die „Bestellung“ geliefert worden ist!

Heute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute nehme ich dankbar all die guten Dinge an, die zu mir kommen.

Heute ist voller Begeisterung, Liebe, Energie, Gesundheit und Wohlstand.

Heute kommen die Menschen zu mir und bitten mich, ihnen zu Diensten zu sein,
und ich reagiere darauf, indem ich das Allerbeste gebe, dessen ich fähig bin.

Heute denke und praktiziere ich Gesundheit in meinem Leben und weigere mich, etwas Geringeres als vollkommene Gesundheit zu akzeptieren.

Heute nehme ich den Reichtum und Wohlstand an, der mir gehört, und teile ihn bereitwillig mit anderen.

Heute konzentriere ich mich auf den Augenblick und verschwende keinen Gedanken an die Vergangenheit oder die Zukunft.

Heute verbringe ich den Tag voller Freude über das, was ich tue.

Heute fülle ich den Tag mit liebevollen Gedanken und Handlungen gegenüber allen anderen Menschen und mir selbst.

Heute verbringe ich den Tag in dankbarer Wertschätzung gegenüber allem, was mir gehört.

Heute, diese Stunde, diese Minute, dieser Augenblick ist alles, was ich habe, und ich nutze ihn voller Freude!

Quelle: Larry Winget