Lernen

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Mit Der Zeit lernst Du, dass eine Hand zu halten nicht dasselbe ist, wie eine Seele zu fesseln.
Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet und Begleiten nicht Sicherheit.
Du lernst allmählich, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.
Du beginnst Deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Auges hinzunehmen. Mit der Würde eines Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind.
Und Du lernst, all deine Straßen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist.
Mit der Zeit erkennst Du, dass sogar Sonnenschein brennt wenn du zu viel davon abbekommst.
Aber du lernst auch, dass dich die Sonne wärmt.
Du lernst, dass es Menschen gibt, die dich lieben.
Menschen, die verstehen was du sagst, ohne dass du sprichst – nur weil du fühlst.
Und bedenke, dass du wirklich standhalten kannst und wirklich stark bist und dass du deinen eigenen Wert hast, denn das ist Dein Leben und das lebst nur Du!
Carmen Rodriguez

2013

Mein erstes Jahr als Weight Watchers Coach liegt nun hinter mir. Ich weiß noch, voriges Jahr um diese Zeit, wie aufgeregt ich war, wie ich wochenlang vor Aufregung nicht schlafen konnte, denn im Januar 2013 bin ich mit meinem ersten Treffen gestartet.

Inzwischen bin ich nicht mehr aufgeregt, aber die Freude an der Arbeit, die ist geblieben. Endlich endlich kann ich mit Menschen arbeiten, das tun, was ich mir immer schon gewünscht habe. Nie zuvor habe ich so viel über Menschen gelernt wie in diesem Jahr als WW Coach (und auch über mich).

Was sie motiviert, was sie ihre Ziele verfolgen lässt, was sie durchhalten lässt, aber auch was sie zurückwirft oder gar ganz aus der Bahn wirft. Die Gewichtsabnahme ist für viele Menschen ein sehr sensibles und heikles Thema, viele schämen sich, erzählen gar nicht in der Familie oder im Freundeskreis, dass sie zu einem Treffen gehen um abzunehmen. Über all dies habe ich mir zuvor nie Gedanken gemacht.

Ich habe wirklich viel dazugelernt. Und es gab neben all der privaten Dinge in diesem Jahr wie Verluste, Abschied nehmen, immer wieder der Kampf mit den Ämtern um meine Rechte, den ich als sehr anstrengend empfinde, vor allem aber die vielen wundervollen Momente, die mir die Menschen beschert haben, und die ich als kostbares Geschenk betrachte.

Für das Neue Jahr 2014 gibt es schon ganz konkrete Vorhaben, die alle im Januar und im Februar starten werden, Herausforderungen, auf die ich mich freue, und die mich wieder ein Stück weit wachsen lassen werden.

Ich wünsche Euch allen ein ganz tolles Neues Jahr 2014 mit ganz ganz viel Gesundheit, Liebe und Frieden und möchte auf  diesem Wege gleich auch von Herzen Danke sagen für all den lieben Menschen, die an mich geglaubt und mir immer wieder Mut gemacht haben, wenn ich hoffnungslos war. DANKE…

Dankeschoen

 

Ein warmes Herz

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Mein Blog – auf dem ich zugegebenermaßen in der letzten Zeit nicht so oft unterwegs bin – heißt ja „Leben ist… Bewegung und Wandel.“

Es wandelt sich im Augenblick wieder einmal so viel, aber es bewegt sich nichts. Kennst Du das auch? Alles ist angeleiert, alles ist von meiner Seite aus getan, und es hängt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jetzt schon Ende des Jahres ist und alle in den Herbst-/Winterschlaf gegangen sind. Es fühlt sich alles so zäh an.

Oder ist das wieder einmal nur meine eigene Wahrnehmung?

Ich habe heute morgen nach dem Aufwachen beschlossen, es komplett loszulassen. Nicht mehr daran zu denken, mir nicht ständig den Kopf zu zermartern, wie es nun weitergehen wird mit mir. Jeden Tag mit all seinen Herausforderungen so anzunehmen, wie er nun einmal ist. Das Leben ist derzeit kein Ponyhof, aber es ist trotzdem schön, so wie es ist.

Gerade gestern Abend habe ich noch zu meiner Reha-Mitstreiterin – die in Hamburg lebt – die Worte meiner Freundin Gaba wiederholt:

Nichts in unserem Leben geschieht umsonst. Auch wenn man die Bedeutung manchmal auf den ersten Blick nicht erkennen kann.

Und da kommen mir die Beiträge von Elisabeth und Andrea gerade im rechten Augenblick, denn das wünsche ich mir – und auch Dir – von ganzem Herzen!

WAS ICH DIR WÜNSCHE

Ich wünsche dir ein warmes Herz und darin eine Nachtigall.
Ich wünsche dir einen Himmel voller Sonne und singender Vögel.
Ich wünsche dir starke Hände, um zu tragen;
Und offene Arme, um zu lieben,
Ich wünsche dir von Zeit zu Zeit einen warmen Sessel, um einzuschlafen.
Ich wünsche dir ein Jahr , wo du sagen willst, es möge viele Jahre dauern.

Phil Bosmans

Die Dritte „im Bunde“

Ortsvereine

 

 

 

 

 

 

 

 

„Er“ ist wieder da, sagt sie mit erstickter Stimme am Telefon. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Diese Nachricht macht mich sprachlos, betroffen, nachdenklich und auch ein wenig ängstlich.

Ich versuche, ihr Mut zu machen. Aber wie geht das, wenn man in solch einem Augenblick selbst keinen hat?

Wir hatten „ihn“ beide vor 6 Jahren. Während sie damals noch viele Monate kämpfen musste, dass „er“ endlich abhaut, war ich ziemlich schnell wieder frei von „ihm“.

Seither habe ich Schritt für Schritt mein Leben radikal verändert. Wie ich finde, immer noch nicht genug, ich könnte noch viel mehr für mich tun, aber man wird mit der Zeit ein bisschen nachlässig im Verändern von alten Mustern. Es läuft ja gut und alles ist superschön und in Ordnung.

Sie nicht, ganz im Gegenteil. Sie hat noch eins oben drauf gesetzt. Sie hat sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt, sie hat alles gegeben, und Karriere gemacht (wie sie meint). Sie verdient inzwischen utopisch viel Geld, arbeitet oft abends bis 21 Uhr, und wenn wir uns dann in ihrer knapp bemessenen Zeit endlich mal wieder gesehen hatten, habe ich immer nur gesagt: Pass auf Dich auf. Vergiss nicht, dass da mal etwas war.

Ja ja, hat sie dann immer nur gelacht. Nur noch ein paar Jahre, und dann habe ich so viel Geld zusammen, dass ich kürzer treten kann. Nur noch ein paar Jahre…..

Und dann kommt dieser Anruf von ihr. Am vergangenen Freitag. Und ich bin wieder mittendrin in diesem Film. Das böse K-Wort, vor dem alle Menschen Angst haben. Ich bin sehr nachdenklich. Zumal die Dritte in „unserem Bunde“ vor einem halben Jahr diesen Planeten verlassen musste. Da war „er“ auch nach 6 Jahren zurückgekehrt.

Bleibe dann ja wohl nur noch ich von uns 3 Mädels. Und ich wünsche mir, Kraft genug zu haben, sie durch diese Zeit zu begleiten.

Das Innere Lächeln

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Gestern nachmittag sitze ich im Garten meiner Tochter, die Kaninchen, die ich während ihres Urlaubes füttere, hoppeln im Gehege auf dem Rasen herum, und ich blättere in einer Frauenzeitschrift, die sie im Abonnement erhält (die ich „früher“ übrigens auch im Abonnement bekommen habe).

Und pling – da ist ein Artikel, der mich sofort in seinen Bann zieht (obwohl ansonsten nicht so wirklich viele interessante Dinge enthalten sind in dieser Zeitschrift).

Es geht um RADIKALE SELBSTFÜRSORGE!

Ich stutze. Wow. Das liest sich jetzt erst einmal etwas aggressiv. Wobei ich aber sofort eine Ahnung von dem bekomme, was gemeint ist.

Ich lese weiter. Da steht unter anderem:

Ich nehme mich selbst jederzeit ernst und bin es wert, gemocht zu werden.

Und dann noch:

Man kann gar nichts Besseres tun, als sich um sich selbst zu kümmern und dafür Sorge zu tragen, dass man glücklich ist. Dann muss niemand anderer mein Unglück ausbaden.

Toll. Genau das passiert nämlich gerade mit mir. Ich SORGE MICH. Ja! Ich sorge FÜR MICH. Ich! Zum ersten Mal in meinem Leben. Es  ist niemand da, FÜR oder UM den ich mich SORGEN könnte. „Nur“ ich selbst. Ohhhh, ich habe wochenlang mit diesem Thema gehadert. Neben all der Trauerarbeit dachte ich unentwegt über ein neues Projekt nach, mit dem ich meine innere Leere füllen könnte. Es tat sich absolut nichts auf am Horizont, kein neuer „Pflegefall“, der in mein Leben treten wollte. Adieu Helfersyndrom.

Ich habe eine neue Aufgabe. Die lautet: ich SORGE FÜR MICH! Und zwar auf allen Ebenen. Wie schön Thomas letzter Kommentar hierzu passt.

Im Augenblick ist nicht die Zeit für Entscheidungen. Im Augenblick ist die Zeit für Heilung. Und für neue Impulse. Denn die benötige ich dringend.

Auf Rat von der lieben Gaba tue ich jeden Tag folgendes:

  • Ich gehe jeden Tag an einen Ort oder an einen Platz, an dem ich vorher noch nie war.
  • Ich tue jeden Tag etwas, was ich zuvor noch nie getan habe.
  • Und ich lese jeden Tag etwas, was ich sonst nie lesen würde.

Es ist spannend zu erleben, wie sich jetzt gerade alles verändert, innerhalb kürzester Zeit. Es macht sich innerlich ein Gefühl breit, ausgehend von meinem Herzen. Ich würde es nicht Glücksgefühl nennen. Aber ich würde es durchaus als INNERES LÄCHELN bezeichnen wollen.

Montag morgen 7 Uhr

… und ich habe Zeit zu bloggen. Ich atme tief ein und aus und denke: wie ist das schön, keine Termine zu haben. Zumindest nicht bis heute Nachmittag. Einfach Zeit zu haben, am PC zu sitzen, mal eine Blogrunde zu drehen, dies und das zu lesen, bei einer Tasse Kaffee, herrlich. Wie ich die finanzielle Lücke, die nun entstanden ist fülle, weiß ich noch nicht. Wie heißt es so schön: kommt Zeit kommt Rat.

Natürlich gibt es schon wieder 1000 Ideen in meinem Kopf, aber erst einmal möchte ich jetzt herunterfahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Schon wieder habe ich nicht rechtzeitig die Reißleine gezogen und habe einfach immer weitergemacht, so lange bis es jetzt nicht mehr ging. Bis beinahe gar nichts mehr ging. Dass mir das immer noch passiert nach all den Jahren und all den Erfahrungen, die ich schon gemacht habe, kann ich selbst noch nicht glauben.

Auch will ich an dem Glaubenssatz „viel Zeit – wenig Geld“ arbeiten. Ich hätte nämlich gerne viel Zeit und viel Geld, das heißt ausreichend viel Geld. Und meine Selbstständigkeit will ich weiter ausbauen, dazu fehlte mir bislang auch die Zeit. Ich habe sie einfach nur in eine Zeitlücke gestopft und es so gut gemacht wie ich konnte.

Raum in Reuschenberg 11

Aber alles ganz gemächlich – kein Druck  – einfach schauen, wie sich die Dinge entwickeln – und dann wieder loslegen. Und Spass machen soll es ja auch. Wenn Du etwas nicht gerne tust und morgens schon nicht aufstehen magst, weil Du gleich wieder zu einer ungeliebten Arbeit fahren musst, das kanns ja auch nicht sein. Wieviele Jahre meines Lebens habe ich das so gemacht. Umso verwunderlicher, dass ich jetzt die Zeichen nicht gesehen habe; ach was, ich wollte sie nicht sehen, ich kenn mich doch, dann hätte wieder ICH die Entscheidung treffen müssen, und das tu ich doch in bestimmten Situationen so ungerne.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die kommenden zwei Wochen, auf das Osterwochenende und auf ein bisschen Zeit für mich!

 

Wenn etwas zu Ende geht…

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Wenn etwas zu Ende geht, dann werten Menschen sich gegenseitig ab. Ob ein Arbeitsverhältnis beendet wird, ein Mietverhältnis, eine Freundschaft oder eine Partnerschaft. Selbst wenn das Verhältnis bis dahin gut war, wird im Nachhinein schlecht geredet. Dies kann ich immer wieder feststellen, und es fasziniert mich.

Was haben die Menschen nur davon? Stehen sie dann selbst in einem besseren Licht da als der andere? Oder können sie es nicht ertragen, verlassen zu werden? Was am Ende bleibt ist ein bitterer Nachgeschmack. Und die Frage, ob man all die vielen Monate oder gar Jahre eine ganz falsche Wahrnehmung hatte. Man stellt sich selbst in Frage und überlegt, ob man seinen Gefühlen und Eindrücken überhaupt noch trauen kann.

Das passiert gerade mir. Plötzlich werden mir Vorwürfe gemacht, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Das Wörtchen „immer“ wird ganz oft eingesetzt. Immer hast Du das gemacht, „immer“ hast Du dieses nicht gemacht. Und ich frage mich, wo ich bei all diesen   „Immer“-Situationen gewesen bin, an die ich mich gar nicht erinnern kann.

Wie dem auch sei. Etwas ist unwiderruflich zu Ende. Ich hatte mir einen friedlichen Abschied gewünscht.

Manche Dinge erledigen sich von selbst…..

Leihoma

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie es denn mit mit mir weitergeht, möchte sie wissen. Sie benötigt eine „gewisse Sicherheit“, für sich und ihre Kinder. Sie möchte planen. Und dazu benötigt sie auch eine Entscheidung von mir.

Tja – wenn ich das alles nur wüßte. Weißt Du, wo Du in einem Jahr um diese Zeit sein wirst? Wirst Du noch mit demselben Auto zu Deiner Arbeit fahren, der Du jetzt nachgehst? In demselben Zuhause wohnen mit genau denselben Menschen? Ich kann verstehen, dass Du Dir dies wünschst, und auch sehr gut vorstellen kannst. Aber wird es TATSÄCHLICH WIRKLICH so sein?

Siehst Du, sage ich zu ihr. Genau das KANN ich NICHT sagen. Ich weiß im Augenblick nicht, wie es weitergeht mit mir. Wie lange ich diese Tätigkeit als Tagesoma noch weiter ausüben werde und auch kann. Fakt ist, dass mir das alles zu viel geworden ist. Ich suche nach Veränderungen, möchte andere Wege beschreiten, und mir für mich selbst wieder etwas mehr Freiraum schaffen. Hinzu kommt, dass mir die Kinderbetreuung keinen Spaß macht. Alles, was ich mir  mit ihnen erarbeite und auf die Beine stelle, wirft ihre Mutter mit ihrer Inkonsequenz und ihrer totalen Überlastung innerhalb von Sekunden wieder um. Und dann fahr ich nach Hause und denke: Wozu das alles? Es macht keinen Sinn, so sehr ich mir auch aus vollem Herzen Mühe gebe.

Dann muss sie sich von mir trennen, sagt sie. Sie braucht jemanden, auf den sie sich EINHUNDERTPROZENTIG verlassen kann. Sie braucht SICHERHEIT, und mit meinem „unklaren“ Lebensweg kann ich ihr diese nicht geben. Hm….verstehen kann ich sie. Ich habe selbst zwei Kinder groß gezogen und war voll berufstätig. Da benötigt man Ausweichmöglichkeiten und Menschen die einspringen, wenn Not an der Frau ist. Auf der anderen Seite schade, dass immer noch so viele Menschen so denken.

Ich soll eine Entscheidung treffen. Aber aus meiner Sicht steht im Augenblick keine für mich an. So wird sie die Entscheidung treffen, gegen mich. Und eine neue Tagesmutter/-oma für ihre Kids suchen. Und ich habe wieder mehr Zeit für mich und muss nicht alles im Laufschritt tun.

Manche Dinge erledigen sich halt irgendwann ganz von selbst…..

Kaum zu glauben

Hab ich wirklich so lange nicht mehr gebloggt?

KAUM ZU GLAUBEN!

Es gab mal Zeiten, da habe ich jeden Tag gebloggt. Das ist allerdings schon etwas länger her. Damals war ich noch in dieser großen Bank – na ja beschäftigt kann man jetzt nicht wirklich dazu sagen – also ich war in dieser großen Bank 8 Stunden am Tag, und diese 8 Stunden musste ich irgendwie herumkriegen. Auch kaum zu glauben, aber einen Teil meiner Zeit habe ich mit Bloggen und Kommentieren verbracht. Aber das alles ist Gottseidank Schnee von gestern.

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon vorbei, den zweiten Monat haben wir bereits angefangen, und ich muss sagen, wenn die Ereignisse alle in diesem Tempo weitergehen….. Ich kann nur sagen: Bewegung und Wandel. So wie 2012 aufgehört hat, ist es gleich ungebremst in 2013 weitergegangen!

Am 10. Januar hatte ich mein erstes Treffen. Ich kann Euch nicht sagen, wie aufgeregt ich war. Ich habe schon Wochen vorher kaum noch schlafen können, mir pausenlos den Kopf zermartert, ob ich auch wirklich an alles gedacht habe, ob ich alles richtig und gut vorbereitet habe. Das war vor vier Wochen. Es ist zwar noch immer nicht Routine, aber es klappt alles schon viel besser und reibungsloser.

Am 15. Januar habe ich „IHN“ dann weggebracht – nach so vielen langen, gemeinsamen Jahren. Das letzte hat mir allerdings keine Freude mehr bereitet, es gab zum Schluß zu viele Probleme.

Audi_80_Cabriolet

Leicht ist es mir nicht gefallen, und abends – den Neuen hatte ich dann gleich mit nach Hause genommen – konnte ich mich über die Veränderung überhaupt nicht freuen. Und dachte nur wehmütig an all die schönen Sommer, die wir miteinander hatten.

Auch das hat sich inzwischen gewandelt. Von dem Neuen bin ich total fasziniert.

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So wie er in mein Leben gekommen ist grenzt schon an „Göttliche Fügung“. Ständig schaue ich mir die Tankanzeige an, völlig begeistert davon, dass dieser hier nichts verbraucht. Toll. Und wendig ist er und spritzig, nicht so schwerfällig und behäbig, und ich kann die Rückbank umlegen und habe eine große Ladefläche für all die Dinge, die ich zu den Treffen mitnehmen muss. Inzwischen bin ich einfach nur noch dankbar, dass er jetzt „da“ ist.

Am 17. Januar musste ich dann „SIE“ gehen lassen, meine Lady Paula, meine alte weiße Kaninchendame. Fünf Jahre hatten wir noch miteinander, nachdem ich sie aus dem Tierheim geholt hatte, wie alt sie wirklich war, das wusste niemand. Schweren Herzens musste ich die Entscheidung treffen, und hätte es nur die geringste Hoffnung gegeben, so hätte ich es noch hinausgezögert. Aber es gab keine Hoffnung. Und ich konnte sie nicht länger leiden sehen.

Paula_und_Jule_im_Urlaub

Ständig gibt es neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, und ich schaffe sie alle. „Bis jetzt hat es immer noch gut gegangen“, das ist ja hier im Rheinland der Klassiker unter den Sprichwörtern. Und von denen, die mir immer wieder Angst machen wollen, halte ich mich fern und distanziere mich inzwischen sogar. Mir macht meine neue Aufgabe riesigen Spass. Die viele Arbeit, die dahinter steckt und die andere gar nicht sehen können, macht mir überhaupt nichts aus. Ich bin hoch motiviert und keine Mühen sind mir zu viel. Und wenn dann ein Treffen vorbei ist, bin ich glücklich und zufrieden und freue mich über die positive Resonanz.

Es fühlt sich alles gut und richtig an.

Alles was ich brauche….

Stille

Ich bat um KRAFT …
und mir wurden Schwierigkeiten gegeben,
um mich stark zu machen.

Ich bat um WEISHEIT …
und mir wurden Probleme gegeben,
um sie zu lösen und dadurch Weisheit zu erlangen.

Ich bat um WOHLSTAND …
und mir wurde ein Gehirn und Muskelkraft gegeben,
um zu arbeiten.

Ich bat um MUT …
und mir wurden Hindernisse gegeben,
um sie zu überwinden.

Ich bat um LIEBE …
und mir wurden schwierige Menschen mit
Problemen gegeben, um ihnen beizustehen.

Ich bat um ENTSCHEIDUNGEN …
und mir wurden Gelegenheiten gegeben.

Ich bekam nichts von dem, was ich wollte …
aber ich bekam alles, was ich brauchte.

(Verfasser unb.)