Mein Herz

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Mein Herz hat Dich so lange schon vermisst.

Bin unendlich erleichtert, dass wir heute wieder reden konnten, nach dieser langen Zeit des Schweigens.

Kein Vorwurf, nicht von mir, nicht von Dir. Einfach nur Zuhören, dem Anderen, und Verstehen. Und Anerkennen und Wertschätzen. Und Dankbar sein. Vielleicht ist jetzt der Bann endlich gebrochen.

Vielleicht – das wünsche ich mir – können wir uns jetzt mit der Ehrlichkeit und dem Respekt begegnen, wie zwei Menschen, die sich lieb haben, und die sich eigentlich nahe sein wollen, aber den Mut nicht aufbringen können aus Angst vor weiteren Verletzungen.

Die Herze haben Risse bekommen, aber Risse heilen, da bin ich mir ganz sicher.

Man kann Pflaster aus Liebe, Toleranz und Akzeptanz drauf kleben und abwarten, was geschieht.

Vielleicht war die Auszeit genau das, was wir brauchten, um die Weichen neu zu stellen. Die Zeit wird es uns zeigen.

So geht dieses Jahr doch noch positiv zu Ende. Danke.

 

 

Bildquelle: Brigitte Kreuzwirth  / pixelio.de

Alles auf Anfang

Im März 2014 habe ich hier zuletzt gepostet.

Eine solch lange Pause war gar nicht geplant, wie gerne habe ich immer in meinem Blog geschrieben und auf all die vielen lieben Kommentare geantwortet.

Aber dann hat sich etwas in meinem Leben ereignet, was mich für lange Zeit regelrecht lahm gelegt hat. Und als es mir dann wieder besser ging, habe ich den Anschluss ans Bloggen nicht mehr wieder gefunden. Auch wollte ich nicht, dass „bestimmte“ Menschen mein Blog lesen und somit etwas über meine Lebenssituation erfahren.

Nun….. als ich mich endlich entschlossen hatte, mein Blog für immer zu schließen, kam so viel Resonanz und so viele Nachfragen und liebe Kommentare, die mich ermutigt haben, doch weiter zu schreiben.

Es ist sehr viel passiert im letzten Jahr, und das möchte und werde ich hier auch nicht mehr aufarbeiten.

Wie gesagt, es ist alles auf Anfang – mal wieder – dennoch gibt es Konstanten in meinem Leben, die mir gut tun und auf die ich nur ungern verzichten möchte.

Eine Neuerung in meinem Leben – ach nein zwei ganz wichtige – darf ich dennoch hier kund tun:

1. Ich bin Rentnerin. Wie ich das geschafft habe, die volle Erwerbsminderungsrente zu erlangen, ist mir bis heute schleierhaft. Aber es ist wie es ist, und ich bin dankbar und ich bin absolut glücklich, die späte Freiheit der relativen Unabhängigkeit zu erlangen. Auch wenn das Geld oft knapp ist, die Freizeit und meine Freiheit wiegen das mehr als 1000 Prozent wieder auf.

2. Es ist ein neues Familienmitglied in meinem Leben, ein kleiner Hund aus Ungarn, wir hatten ehrlich gesagt nicht so einen guten Start gesundheitsbedingt, inzwischen ist der liebe und sehr menschenbezogene und verschmuste kleine Toby hier auch nicht mehr wegzudenken, auch er hat seinen Platz in unserem kleinen System gefunden.

Mit Freude sehe ich immer wieder, dass meine „alten Blogfreunde“ weiterhin fleissig bei der Sache sind. Oft hatte ich eine richtige Wehmut und dachte, warum kann ich jetzt nicht mehr schreiben. Es war wie es ist, und es ist wie es ist.

Nichts kann man erzwingen, auch nicht das Schreiben, und jetzt scheint es, als sei gerade ein Wandel angesagt in vielen Bereichen.

Ich freue mich, wieder kreativ sein zu können und hoffe, dass der eine oder andere Blogschreiber hier wieder vorbeikommt.

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Am Ende wird alles gut!

Ort: Neuss Innenstadt

Zeitpunkt: gestern morgen, 9:00 Uhr

Nehmen Sie Platz, sagt er, als ich sein Zimmer betrete. Er steht mit dem Rücken zur Tür und schaut aus dem Fenster. Ich setze mich auf einen der beiden Stühle vor seinem Schreibtisch, da dreht er sich um und sagt: nein, nicht auf diesen, auf den anderen.

Ich schaue ihn verwirrt an. Kein Guten Morgen? Er blickt nicht einmal hoch, sondern auf die Akte auf seinem Schreibtisch. Ich verstehe es nicht, aber setze mich auf den anderen Stuhl. Schließlich wird er über mein weiteres Leben und meine Zukunft entscheiden. Ich sage zu mir selbst: Doris, halt den Ball flach, und atme tief durch. Om…..

Was wollen Sie hier? Ich: Wie bitte? Ja, weswegen sind Sie hier? Ich: ich folge einer Einladung der Deutschen Rentenversicherung. Wieso? Er macht mich jetzt schon komplett kirre. Weil ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt habe.

Wie kommen Sie zu der Annahme, dass Sie Anrecht auf eine Rente haben? Krankheiten!

Ich: Wie bitte?

Ja, welche Krankheiten?

Da platzt mir der Kragen. Ich frage: Soll ich wieder gehen? Sie nehmen mich weder wahr noch haben Sie Interesse an mir als Mensch. Sie schauen mich nicht einmal an, wenn Sie mit mir sprechen. Da hebt er zum ersten Mal den Kopf und sagt: Ich brauche Sie nicht wahr zu nehmen, ich bin nur der Gutachter.

Okay, das war’s – ich hab’s vergeigt. Ich bin nicht nett und freundlich bin ich jetzt schon gar nicht mehr, und so wie das aussieht wird er mich auf meinem Weg in die vorzeitige Rente nicht unterstützen.

Dieses ganze Spiel dauert cirka eine Stunde. Zum Schluss sagt er noch: Sie sind aufsässig! Das steht auch in dem Entlassungsbericht der Reha-Klinik. Patientin ist aufsässig und wütend. Ach – wär ich von selbst bestimmt nicht drauf gekommen.

Diese ganze Art und Weise, wie Menschen hier behandelt werden, zieht sich wie ein roter Faden durch meine Geschichte. Egal, ob es die Krankenversicherung ist, die Rentenversicherung, die Ärzte aus der Reha-Klinik oder er hier jetzt, Gutachter für die Deutsche Rentenversicherung in Neuss, „Sozialmediziner“, es herrscht ein Tonfall, den ich so gar nicht kenne, und ganz selten in meinem 40-jährigen Berufsleben erlebt habe.

Im Anschluss an „diese Geschichte“ bin ich erst einmal eineinhalb Stunden durch den strahlenden Sonnenschein und durch „mein Feld“ gewalkt, mein Hund leicht irritiert hinter mir her, denn so schnell – vor lauter Energie – hat er mich auch nicht so oft erlebt.

Ich habe für mich die Entscheidung getroffen: egal, was jetzt kommt, ich nehme es an, ich akzeptiere es, und dann sehe ich zu, dass ich das Beste daraus mache.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende 🙂

Ein warmes Herz

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Mein Blog – auf dem ich zugegebenermaßen in der letzten Zeit nicht so oft unterwegs bin – heißt ja „Leben ist… Bewegung und Wandel.“

Es wandelt sich im Augenblick wieder einmal so viel, aber es bewegt sich nichts. Kennst Du das auch? Alles ist angeleiert, alles ist von meiner Seite aus getan, und es hängt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jetzt schon Ende des Jahres ist und alle in den Herbst-/Winterschlaf gegangen sind. Es fühlt sich alles so zäh an.

Oder ist das wieder einmal nur meine eigene Wahrnehmung?

Ich habe heute morgen nach dem Aufwachen beschlossen, es komplett loszulassen. Nicht mehr daran zu denken, mir nicht ständig den Kopf zu zermartern, wie es nun weitergehen wird mit mir. Jeden Tag mit all seinen Herausforderungen so anzunehmen, wie er nun einmal ist. Das Leben ist derzeit kein Ponyhof, aber es ist trotzdem schön, so wie es ist.

Gerade gestern Abend habe ich noch zu meiner Reha-Mitstreiterin – die in Hamburg lebt – die Worte meiner Freundin Gaba wiederholt:

Nichts in unserem Leben geschieht umsonst. Auch wenn man die Bedeutung manchmal auf den ersten Blick nicht erkennen kann.

Und da kommen mir die Beiträge von Elisabeth und Andrea gerade im rechten Augenblick, denn das wünsche ich mir – und auch Dir – von ganzem Herzen!

WAS ICH DIR WÜNSCHE

Ich wünsche dir ein warmes Herz und darin eine Nachtigall.
Ich wünsche dir einen Himmel voller Sonne und singender Vögel.
Ich wünsche dir starke Hände, um zu tragen;
Und offene Arme, um zu lieben,
Ich wünsche dir von Zeit zu Zeit einen warmen Sessel, um einzuschlafen.
Ich wünsche dir ein Jahr , wo du sagen willst, es möge viele Jahre dauern.

Phil Bosmans

Das Innere Lächeln

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Gestern nachmittag sitze ich im Garten meiner Tochter, die Kaninchen, die ich während ihres Urlaubes füttere, hoppeln im Gehege auf dem Rasen herum, und ich blättere in einer Frauenzeitschrift, die sie im Abonnement erhält (die ich „früher“ übrigens auch im Abonnement bekommen habe).

Und pling – da ist ein Artikel, der mich sofort in seinen Bann zieht (obwohl ansonsten nicht so wirklich viele interessante Dinge enthalten sind in dieser Zeitschrift).

Es geht um RADIKALE SELBSTFÜRSORGE!

Ich stutze. Wow. Das liest sich jetzt erst einmal etwas aggressiv. Wobei ich aber sofort eine Ahnung von dem bekomme, was gemeint ist.

Ich lese weiter. Da steht unter anderem:

Ich nehme mich selbst jederzeit ernst und bin es wert, gemocht zu werden.

Und dann noch:

Man kann gar nichts Besseres tun, als sich um sich selbst zu kümmern und dafür Sorge zu tragen, dass man glücklich ist. Dann muss niemand anderer mein Unglück ausbaden.

Toll. Genau das passiert nämlich gerade mit mir. Ich SORGE MICH. Ja! Ich sorge FÜR MICH. Ich! Zum ersten Mal in meinem Leben. Es  ist niemand da, FÜR oder UM den ich mich SORGEN könnte. „Nur“ ich selbst. Ohhhh, ich habe wochenlang mit diesem Thema gehadert. Neben all der Trauerarbeit dachte ich unentwegt über ein neues Projekt nach, mit dem ich meine innere Leere füllen könnte. Es tat sich absolut nichts auf am Horizont, kein neuer „Pflegefall“, der in mein Leben treten wollte. Adieu Helfersyndrom.

Ich habe eine neue Aufgabe. Die lautet: ich SORGE FÜR MICH! Und zwar auf allen Ebenen. Wie schön Thomas letzter Kommentar hierzu passt.

Im Augenblick ist nicht die Zeit für Entscheidungen. Im Augenblick ist die Zeit für Heilung. Und für neue Impulse. Denn die benötige ich dringend.

Auf Rat von der lieben Gaba tue ich jeden Tag folgendes:

  • Ich gehe jeden Tag an einen Ort oder an einen Platz, an dem ich vorher noch nie war.
  • Ich tue jeden Tag etwas, was ich zuvor noch nie getan habe.
  • Und ich lese jeden Tag etwas, was ich sonst nie lesen würde.

Es ist spannend zu erleben, wie sich jetzt gerade alles verändert, innerhalb kürzester Zeit. Es macht sich innerlich ein Gefühl breit, ausgehend von meinem Herzen. Ich würde es nicht Glücksgefühl nennen. Aber ich würde es durchaus als INNERES LÄCHELN bezeichnen wollen.

Eigentlich….

imagesEigentlich habe ich mir ganz oft vorgestellt, wie es denn wäre….endlich frei zu sein. Endlich diese Verpflichtung nicht mehr zu haben. Nicht mehr ständig diesen Druck auf den Schultern und diese Gedanken im Hinterkopf.

Ich habe es mir irgendwie befreiend vorgestellt. Aber das ist es nicht in Wirklichkeit. Sicherlich, langsam komme ich jetzt zur Ruhe, innerlich und äußerlich. Schöpfe wieder neue Kraft. Finde wieder die Muße, mich ganz still mit einem Buch hinzusetzen und mich sogar darauf konzentrieren zu können. Ich erlaube  mir auch, mein Handy „zu vergessen“ und ohne unterwegs zu sein.

Aber es fehlt etwas. Etwas ganz Wichtiges. Ich habe kein Elternhaus mehr. Sicherlich, ich bin jetzt 58, aber ich habe keine Mutter und keinen Vater mehr. Ein unbeschreiblich merkwürdiges und fremdes Gefühl.

Ganz zaghaft macht sich jedoch auch ein Gedanke breit: was wäre denn, wenn dies EIGENTLICH auch ein Neuanfang wäre?

Montag morgen 7 Uhr

… und ich habe Zeit zu bloggen. Ich atme tief ein und aus und denke: wie ist das schön, keine Termine zu haben. Zumindest nicht bis heute Nachmittag. Einfach Zeit zu haben, am PC zu sitzen, mal eine Blogrunde zu drehen, dies und das zu lesen, bei einer Tasse Kaffee, herrlich. Wie ich die finanzielle Lücke, die nun entstanden ist fülle, weiß ich noch nicht. Wie heißt es so schön: kommt Zeit kommt Rat.

Natürlich gibt es schon wieder 1000 Ideen in meinem Kopf, aber erst einmal möchte ich jetzt herunterfahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Schon wieder habe ich nicht rechtzeitig die Reißleine gezogen und habe einfach immer weitergemacht, so lange bis es jetzt nicht mehr ging. Bis beinahe gar nichts mehr ging. Dass mir das immer noch passiert nach all den Jahren und all den Erfahrungen, die ich schon gemacht habe, kann ich selbst noch nicht glauben.

Auch will ich an dem Glaubenssatz „viel Zeit – wenig Geld“ arbeiten. Ich hätte nämlich gerne viel Zeit und viel Geld, das heißt ausreichend viel Geld. Und meine Selbstständigkeit will ich weiter ausbauen, dazu fehlte mir bislang auch die Zeit. Ich habe sie einfach nur in eine Zeitlücke gestopft und es so gut gemacht wie ich konnte.

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Aber alles ganz gemächlich – kein Druck  – einfach schauen, wie sich die Dinge entwickeln – und dann wieder loslegen. Und Spass machen soll es ja auch. Wenn Du etwas nicht gerne tust und morgens schon nicht aufstehen magst, weil Du gleich wieder zu einer ungeliebten Arbeit fahren musst, das kanns ja auch nicht sein. Wieviele Jahre meines Lebens habe ich das so gemacht. Umso verwunderlicher, dass ich jetzt die Zeichen nicht gesehen habe; ach was, ich wollte sie nicht sehen, ich kenn mich doch, dann hätte wieder ICH die Entscheidung treffen müssen, und das tu ich doch in bestimmten Situationen so ungerne.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf die kommenden zwei Wochen, auf das Osterwochenende und auf ein bisschen Zeit für mich!

 

Kaum zu glauben

Hab ich wirklich so lange nicht mehr gebloggt?

KAUM ZU GLAUBEN!

Es gab mal Zeiten, da habe ich jeden Tag gebloggt. Das ist allerdings schon etwas länger her. Damals war ich noch in dieser großen Bank – na ja beschäftigt kann man jetzt nicht wirklich dazu sagen – also ich war in dieser großen Bank 8 Stunden am Tag, und diese 8 Stunden musste ich irgendwie herumkriegen. Auch kaum zu glauben, aber einen Teil meiner Zeit habe ich mit Bloggen und Kommentieren verbracht. Aber das alles ist Gottseidank Schnee von gestern.

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon vorbei, den zweiten Monat haben wir bereits angefangen, und ich muss sagen, wenn die Ereignisse alle in diesem Tempo weitergehen….. Ich kann nur sagen: Bewegung und Wandel. So wie 2012 aufgehört hat, ist es gleich ungebremst in 2013 weitergegangen!

Am 10. Januar hatte ich mein erstes Treffen. Ich kann Euch nicht sagen, wie aufgeregt ich war. Ich habe schon Wochen vorher kaum noch schlafen können, mir pausenlos den Kopf zermartert, ob ich auch wirklich an alles gedacht habe, ob ich alles richtig und gut vorbereitet habe. Das war vor vier Wochen. Es ist zwar noch immer nicht Routine, aber es klappt alles schon viel besser und reibungsloser.

Am 15. Januar habe ich „IHN“ dann weggebracht – nach so vielen langen, gemeinsamen Jahren. Das letzte hat mir allerdings keine Freude mehr bereitet, es gab zum Schluß zu viele Probleme.

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Leicht ist es mir nicht gefallen, und abends – den Neuen hatte ich dann gleich mit nach Hause genommen – konnte ich mich über die Veränderung überhaupt nicht freuen. Und dachte nur wehmütig an all die schönen Sommer, die wir miteinander hatten.

Auch das hat sich inzwischen gewandelt. Von dem Neuen bin ich total fasziniert.

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So wie er in mein Leben gekommen ist grenzt schon an „Göttliche Fügung“. Ständig schaue ich mir die Tankanzeige an, völlig begeistert davon, dass dieser hier nichts verbraucht. Toll. Und wendig ist er und spritzig, nicht so schwerfällig und behäbig, und ich kann die Rückbank umlegen und habe eine große Ladefläche für all die Dinge, die ich zu den Treffen mitnehmen muss. Inzwischen bin ich einfach nur noch dankbar, dass er jetzt „da“ ist.

Am 17. Januar musste ich dann „SIE“ gehen lassen, meine Lady Paula, meine alte weiße Kaninchendame. Fünf Jahre hatten wir noch miteinander, nachdem ich sie aus dem Tierheim geholt hatte, wie alt sie wirklich war, das wusste niemand. Schweren Herzens musste ich die Entscheidung treffen, und hätte es nur die geringste Hoffnung gegeben, so hätte ich es noch hinausgezögert. Aber es gab keine Hoffnung. Und ich konnte sie nicht länger leiden sehen.

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Ständig gibt es neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, und ich schaffe sie alle. „Bis jetzt hat es immer noch gut gegangen“, das ist ja hier im Rheinland der Klassiker unter den Sprichwörtern. Und von denen, die mir immer wieder Angst machen wollen, halte ich mich fern und distanziere mich inzwischen sogar. Mir macht meine neue Aufgabe riesigen Spass. Die viele Arbeit, die dahinter steckt und die andere gar nicht sehen können, macht mir überhaupt nichts aus. Ich bin hoch motiviert und keine Mühen sind mir zu viel. Und wenn dann ein Treffen vorbei ist, bin ich glücklich und zufrieden und freue mich über die positive Resonanz.

Es fühlt sich alles gut und richtig an.

Der Weg des Herzens

 

 

 

 

 

 

Übermorgen ist der 12.12.12!!! Ist das nicht ein tolles Datum? Ich liebe solche Zahlen. In der nächsten Woche dann ist der lang ersehnte und auch gefürchtete 21.12.2012, das Ende des Maya-Kalenders. Vor wenigen Tagen meinte der Sprecher der Morgensendung im Radio: noch 7 Mal schlafen, dann ist Weltuntergang.

Nun ja, an den Untergang der Welt glaube ich schon seit vielen Jahren nicht. Ich glaube auch nicht daran, dass sich am 21.12.12 die Erde auftut und alle nicht „spirituellen“ Menschen hineinplumpsen und nie mehr gesehen werden. Und nur die „spirituellen“ Menschen bleiben hier und bauen eine neue, schönere und bessere Welt.So wird das mit Sicherheit nicht ablaufen.

Was habe ich für Diskussionen mit Menschen geführt, die sich 2012 auf ihre „spirituelle Fahne“ geschrieben haben. Ich bin für solche Dinge einfach viel zu bodenständig.

Trotz aller Bodenständigkeit, trotz meines Pragmatismus, Realismus und auch meines zeitweisen Pessimismus bin ich aber durchaus in der Lage, klar und deutlich die Veränderungen zu sehen da draußen. In meinem kleinen Kosmos und auch im großen.

Das letzte halbe Jahr war sehr anstrengend. Was bist Du mutig, haben viele zu mir gesagt und mir auch geschrieben. Und mich insgeheim bewundert oder aber nur den Kopf über mich geschüttelt so nach dem Motto, jetzt ist ihr gar nicht mehr zu helfen.

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Mir fehlen die Worte

Mir fehlen die Worte. Sie sind irgendwie verschwunden. Nein, mir fehlt die Schrift. Ich kann mich gar nicht erinnern, jemals so wenig geblockt zu haben.

Im Dezember 2006 habe ich zum ersten Mal einen Blogbeitrag veröffentlicht. Damals, auf meinem Chakrablog. Das Bloggen war zu der Zeit und für viele Jahre für mich eine Art Ventil, das Aufarbeiten von vielen Dingen, und letztendlich sogar Heilung. In dieser Zeit sind schöne Freundschaften entstanden, und diese Kontakte bestehen immer noch. So habe ich am vergangenen Wochenende Gaba in Düsseldorf getroffen, die dort ihr Ultramind-Seminar gehalten hat. Mit Andrea treffe ich mich in Kürze, ich will ihr Ludmila endlich vorstellen. Babsi und Elisabeth kamen dann später auch hinzu, und auch Christa und Anita kenne ich noch aus dieser Zeit, und viele andere mehr.

Es war irgendwie eine ganz andere Zeit für uns Blogger. Wir haben sogar Blogparaden veranstaltet. Es hat einfach sehr viel mehr Spass gemacht und war wirklich sehr befriedigend.

Vielleicht blogge ich aber auch schon zu lange. Mir fehlen einfach die Worte für so viele Dinge. Ich empfinde das letzte halbe Jahr energetisch als sehr anstrengend, und ehrlich gesagt bin ich froh, wenn dieses 2012 nun in wenigen Wochen auch endlich vorbei ist. Man soll ja immer schön in seiner Mitte bleiben und entspannt sein und positive Gedanken haben, aber zur Zeit habe ich wirklich mit all den Dingen, die um mich herum geschehen, sehr zu kämpfen. Und das macht mich im Augenblick ein wenig sprachlos bzw. schreiblos.

Ich habe schon einmal ganz spontan mein altes Blog beendet, im Januar 2011, nur um kurze Zeit später mit Bewegung und Wandel weiterzumachen. So ganz ohne Bloggen ging es dann ja doch nicht. Inzwischen sind aber so viele meiner Kontakte auf Facebook mit mir verbunden, dass sich das Bloggen eigentlich gar nicht mehr lohnt 😉 Ihr seht also,  mit welchen Gedanken ich mich gerade beschäftige.

Ich wünsche Euch allen eine schöne und stressfreie, friedliche Weihnachtszeit. Und liebe Menschen, mit denen Ihr sie teilen dürft!