Auf meinen Füßen

Das ALTE ist fort.
Dennoch, es schwingt immer noch nach,
in mir.
Macht mir immer noch Ängste, manchmal.

Lugt dann um die Ecke und sagt:
Wer bist Du eigentlich?
Wie kannst Du Dir ANMASSEN,
Deine SICHERHEITEN aufzugeben?

Ausgerechnet Du willst Dich dem
FLUSS DES LEBENS hingeben und
VERTRAUEN haben, in ALLES was ist?

Meinst Du nicht, Du kommst etwas zu spät?
Du bist doch nichts Besonderes,
und verdient hast Du das auch nicht!

Und dann sage ich ganz sanft zu ihm,
meinem Ego:
DANKE, dass Du Dich sorgst, um mich.
Vielleicht hast Du ja sogar Recht.
Vielleicht willst Du mich auch nur
vor allzu großem Schaden bewahren.

Aber mein HERZ weist mir diesen Weg,
und diesmal höre ich auf mein HERZ.

Und so stehe ich da, mit wackeligen Beinen,
der Boden schwankt unter meinen Füßen,
und mache einen tapsigen Schritt nach
dem anderen,
so wie ein kleines Kind, das gerade
das Laufen erlernt.

Stehe immer wieder auf, wenn ich hingeplumpst
bin, immer wieder und immer wieder.

Auch wenn die Nächte manchmal schlaflos sind,
so weiß ich doch VERTRAUENSVOLL,
dass ich eines Tages ganz sicher stehen kann.

Auf meinen eigenen Füßen!

D.K. – September 2011

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