Flamme

Flamme in mir,
entzündet an jenem Tag,
als ich diese Welt betrat.
Kleine Flamme,
stetig leuchtend,
als ich noch ganz
jung war.

Später dann,
oftmals flackernd,
im Sturm des Lebens.
Allzu heftig fegte er
über mich hinweg.

Niemals erloschen,
mal größer, mal kleiner
werdend.
Nun zu voller Größe,
Wärme verbreitend,
aufgerichtet.

Kleine Flamme warst
du einst,
und nun, nach all den Jahren,
großes Feuer bist du nun,
in mir lodernd und brennend,
bis ans Ende aller Tage.

Dori Kellers – März 2009

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