Unter meinem Baum

Manchmal sitze ich einfach nur da! Und schaue ihn an!

Meinen Baum.

Wie er seine große und mächtige Krone ausbreitet, über mir.

Ich geniesse seine Schönheit und seine gute Energie und bin einfach nur dankbar dafür, dass es ihn gibt.

Er schützt mich im Sommer vor dem gleißenden Sonnenlicht, er spendet mir Schatten.

Ich kann dann stundenlang unter seinem Blätterdach sitzen, oder auf meiner Liege sein und lesen, oder auch ganz einfach gar nichts tun.

Selbst mein kleiner Mo ist völlig verzaubert von dem großen und schönen Baum. Er reckt sein kleines Ärmchen in die Höhe, ist fasziniert von den Blättern, die sich leise im Wind bewegen, oder heftig hin und her schlagen, wenn es mal wieder stürmt hier am Niederrhein.

Spät am Abend – in der Dämmerung – begeben sich die Vögel auf meinem Baum zur Nachtruhe, den Kopf unter einem Flügel verborgen lassen sie sich in den Schlaf wiegen. Manchmal nur eine Handbreit von mir entfernt. Das sind dann die besonderen Momente.

Mein Baum erinnert mich jeden Tag aufs Neue an meine tiefe Liebe zur Natur, und zu allem, was ist.

Dori Kellers – August 2011

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