Kaum zu glauben

Hab ich wirklich so lange nicht mehr gebloggt?

KAUM ZU GLAUBEN!

Es gab mal Zeiten, da habe ich jeden Tag gebloggt. Das ist allerdings schon etwas länger her. Damals war ich noch in dieser großen Bank – na ja beschäftigt kann man jetzt nicht wirklich dazu sagen – also ich war in dieser großen Bank 8 Stunden am Tag, und diese 8 Stunden musste ich irgendwie herumkriegen. Auch kaum zu glauben, aber einen Teil meiner Zeit habe ich mit Bloggen und Kommentieren verbracht. Aber das alles ist Gottseidank Schnee von gestern.

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon vorbei, den zweiten Monat haben wir bereits angefangen, und ich muss sagen, wenn die Ereignisse alle in diesem Tempo weitergehen….. Ich kann nur sagen: Bewegung und Wandel. So wie 2012 aufgehört hat, ist es gleich ungebremst in 2013 weitergegangen!

Am 10. Januar hatte ich mein erstes Treffen. Ich kann Euch nicht sagen, wie aufgeregt ich war. Ich habe schon Wochen vorher kaum noch schlafen können, mir pausenlos den Kopf zermartert, ob ich auch wirklich an alles gedacht habe, ob ich alles richtig und gut vorbereitet habe. Das war vor vier Wochen. Es ist zwar noch immer nicht Routine, aber es klappt alles schon viel besser und reibungsloser.

Am 15. Januar habe ich „IHN“ dann weggebracht – nach so vielen langen, gemeinsamen Jahren. Das letzte hat mir allerdings keine Freude mehr bereitet, es gab zum Schluß zu viele Probleme.

Audi_80_Cabriolet

Leicht ist es mir nicht gefallen, und abends – den Neuen hatte ich dann gleich mit nach Hause genommen – konnte ich mich über die Veränderung überhaupt nicht freuen. Und dachte nur wehmütig an all die schönen Sommer, die wir miteinander hatten.

Auch das hat sich inzwischen gewandelt. Von dem Neuen bin ich total fasziniert.

storia_blau

So wie er in mein Leben gekommen ist grenzt schon an „Göttliche Fügung“. Ständig schaue ich mir die Tankanzeige an, völlig begeistert davon, dass dieser hier nichts verbraucht. Toll. Und wendig ist er und spritzig, nicht so schwerfällig und behäbig, und ich kann die Rückbank umlegen und habe eine große Ladefläche für all die Dinge, die ich zu den Treffen mitnehmen muss. Inzwischen bin ich einfach nur noch dankbar, dass er jetzt „da“ ist.

Am 17. Januar musste ich dann „SIE“ gehen lassen, meine Lady Paula, meine alte weiße Kaninchendame. Fünf Jahre hatten wir noch miteinander, nachdem ich sie aus dem Tierheim geholt hatte, wie alt sie wirklich war, das wusste niemand. Schweren Herzens musste ich die Entscheidung treffen, und hätte es nur die geringste Hoffnung gegeben, so hätte ich es noch hinausgezögert. Aber es gab keine Hoffnung. Und ich konnte sie nicht länger leiden sehen.

Paula_und_Jule_im_Urlaub

Ständig gibt es neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, und ich schaffe sie alle. „Bis jetzt hat es immer noch gut gegangen“, das ist ja hier im Rheinland der Klassiker unter den Sprichwörtern. Und von denen, die mir immer wieder Angst machen wollen, halte ich mich fern und distanziere mich inzwischen sogar. Mir macht meine neue Aufgabe riesigen Spass. Die viele Arbeit, die dahinter steckt und die andere gar nicht sehen können, macht mir überhaupt nichts aus. Ich bin hoch motiviert und keine Mühen sind mir zu viel. Und wenn dann ein Treffen vorbei ist, bin ich glücklich und zufrieden und freue mich über die positive Resonanz.

Es fühlt sich alles gut und richtig an.

12 Gedanken zu „Kaum zu glauben

  1. Hach – da ist sie ja wieder 😉

    Ich sehe schon – bei Dir gibt es so richtig Arbeit zum anpacken.
    Klar schaffst Du das! – Ich habe da gar keine Zweifel.

    Im Übrigen – auch ich distanziere mich von Angstmachern, In-Abrede-Stellern. Die eigenen Zweifel ins sich, muss man sich durch das Außen nicht noch verstärken. Die destruktiven Meinungen anderer, versuche ich als deren Ängste zurückzuschieben. Die Selbstermutigung ist danach meist schwer… Und doch gibt es auch die Menschen, die an einen glauben – damit die eigene Wertung für das persönliche Vorhaben und Tun wachsen kann.

    In diesem Sinne, hege und pflege dein Pflänzchen weiter. Ich schicke dir ein paar wärmende Sonnenstrahlen dazu und einen respektvollen Blick darauf.

    Alles Gute Dir.
    Martina

    • Danke liebe Martina, ja ja die Selbstzweifel. Ob die irgendwann mal aufhören? In einem gesunden Maße sind sie wiederum auch okay! Ich bin manchmal immer noch geschockt über die Denkweise von anderen Menschen, die glauben, in der „Sicherheit“ zu leben und ungefragt zu allem ihre Meinung kundtun. Inzwischen kann ich mich aber ganz gut abgrenzen, das lernt man ja im Laufe seines Lebens 😉
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße von Dori

    • Das ist es in der Tat, liebste Andrea. Dies ist nicht nur das Jahr der Arbeit (die 4 in der Numerologie), sondern auch des Abschieds. Der nächste Kündigt sich schon an.
      Liebste Karnevalsgrüße von Dori

  2. Ja, liebe Dori, es ist schon irre, wie schnell die Zeit verfliegt, nicht wahr? ich freue mich sehr für Dich, dass alles für Dich immer noch schön und toll ist und Du Dich auch mit dem Auto arrangiert hast – nicht nur aber auch wegen der Arbeit 😉 Auch ich komme mit allem kaum nach… 🙁

    • Das kann ich gut nachvollziehen liebe Gesa – ich „kriegs auch nicht mehr gebacken“ – jetzt kommt ab März noch ein Samstags-Treffen hinzu 😉 Das Auto ist super, ich mag es von Tag zu Tag mehr, weil es einfach so praktisch und zweckmässig und sparsam ist. Die Wehmut wird wahrscheinlich noch einmal im Frühjahr kommen – wenn ich die Cabrios alle offen sehe (schluchz).
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, ich habe ein verlängertes und will wirklich mal ausruhen! Liebe Grüße

  3. Wie schön, so Positives zu lesen. Ich hab immer mal reingeschaut, aber anhand Deiner Schilderung der Dinge kann ich verstehen, dass es Wichtigeres gab als zu bloggen.
    Trotzdem, lass uns teilhaben an Deiner so tollen Entwicklung. Ich freue mich mit Dir, von Herzen !
    Liebe Grüße
    Carina

    • Danke liebe Carina, das ist lieb von Dir. Bin leider ein bisschen außer Gefecht durch eine Grippe, aber bestimmt bald wieder auf den Beinen.
      Liebe Grüße von Dori

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