Manche Dinge erledigen sich von selbst…..

Leihoma

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie es denn mit mit mir weitergeht, möchte sie wissen. Sie benötigt eine „gewisse Sicherheit“, für sich und ihre Kinder. Sie möchte planen. Und dazu benötigt sie auch eine Entscheidung von mir.

Tja – wenn ich das alles nur wüßte. Weißt Du, wo Du in einem Jahr um diese Zeit sein wirst? Wirst Du noch mit demselben Auto zu Deiner Arbeit fahren, der Du jetzt nachgehst? In demselben Zuhause wohnen mit genau denselben Menschen? Ich kann verstehen, dass Du Dir dies wünschst, und auch sehr gut vorstellen kannst. Aber wird es TATSÄCHLICH WIRKLICH so sein?

Siehst Du, sage ich zu ihr. Genau das KANN ich NICHT sagen. Ich weiß im Augenblick nicht, wie es weitergeht mit mir. Wie lange ich diese Tätigkeit als Tagesoma noch weiter ausüben werde und auch kann. Fakt ist, dass mir das alles zu viel geworden ist. Ich suche nach Veränderungen, möchte andere Wege beschreiten, und mir für mich selbst wieder etwas mehr Freiraum schaffen. Hinzu kommt, dass mir die Kinderbetreuung keinen Spaß macht. Alles, was ich mir  mit ihnen erarbeite und auf die Beine stelle, wirft ihre Mutter mit ihrer Inkonsequenz und ihrer totalen Überlastung innerhalb von Sekunden wieder um. Und dann fahr ich nach Hause und denke: Wozu das alles? Es macht keinen Sinn, so sehr ich mir auch aus vollem Herzen Mühe gebe.

Dann muss sie sich von mir trennen, sagt sie. Sie braucht jemanden, auf den sie sich EINHUNDERTPROZENTIG verlassen kann. Sie braucht SICHERHEIT, und mit meinem „unklaren“ Lebensweg kann ich ihr diese nicht geben. Hm….verstehen kann ich sie. Ich habe selbst zwei Kinder groß gezogen und war voll berufstätig. Da benötigt man Ausweichmöglichkeiten und Menschen die einspringen, wenn Not an der Frau ist. Auf der anderen Seite schade, dass immer noch so viele Menschen so denken.

Ich soll eine Entscheidung treffen. Aber aus meiner Sicht steht im Augenblick keine für mich an. So wird sie die Entscheidung treffen, gegen mich. Und eine neue Tagesmutter/-oma für ihre Kids suchen. Und ich habe wieder mehr Zeit für mich und muss nicht alles im Laufschritt tun.

Manche Dinge erledigen sich halt irgendwann ganz von selbst…..

25 Gedanken zu „Manche Dinge erledigen sich von selbst…..

    • Liebe Carina,
      das Bloggen hat mir die letzte Zeit doch gefehlt, das hätte ich gar nicht gedacht, so sehr war ich mit anderen Dingen beschäftigt. Und es gibt doch so vieles zu erzählen und auch zu schreiben.
      Liebe Grüße an Dich, muss unbedingt mal vorbeischauen, wie es dem Ben so geht 😉
      Dori

  1. Liebste Dori,
    schön wieder etwas in Deinem Blog zu lesen <3, FB hin oder her ;-). Ich kann und will auch garnicht abstreiten, daß ich ein FB-Fan bin, aber….. kein Vergleich mit einem schönen Blog.
    Ich kann Dir nur zustimmen, daß manche Dinge sich einfach von selbst erledigen, vorallem wenn man schon länger spürt, daß es eigentlich nicht mehr so ganz stimmig ist, warum auch immer.

    Herzliche Grüße
    Sylvia

    • Liebe Sylvia,
      irgendwie bekomme ich ja immer das, was ich mir wünsche. Ich brauche es nur ganz lange intensiv zu denken, und dann kommt es schwups! Es zeichnet sich schon lange ab, dass ich das nicht mehr machen möchte, zumal ich die 8. Tagesmutter dieser Kinder bin und es unmöglich ist, eine Bindung aufzubauen. So wirst Du zwar dafür bezahlt, hast aber keinerlei Erfolgserlebnisse. Und das brauche ich jetzt auch nicht mehr 😉
      Herzlichst, Dori

  2. Liebe Dori,

    ja, es ist nicht immer einfach und vor allem ist es schwierig, wenn die Oma der Mutter zeigen möchte, wie die Kinder zu erziehen sind. Nun, das ist definitiv die Aufgabe der Mutter und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dies oft sehr schwer sein kann. Uta und ich sind beide davon überzeugt, dass Kinder nicht geimpft werden sollten und schon gar nicht im ersten Lebensjahr. Und unsere Kids machen eben genau das, weil es ihre Überzeugung ist. Ja und das gilt es zu respektieren.

    Auch kann ich verstehen, dass Unlust entstehen kann, wenn Mann/Frau sich nicht gesehen fühlt. Ja, das kann Schmerzen verursachen. Besonders auch dann, wenn für sich selbst keine klaren Zukunftsvorstellungen vorhanden sind. Ja, die lieben Zweifel und manchmal sage ich ihnen „haut ab, ich kann eich jetzt nicht gebrauchen“ 😉

    liebe Grüße
    MachDichGlücklich
    Thomas

    • Lieber Thomas,
      es handelt sich hier nicht um meine Enkelkinder, sondern um meinen Job. Und der macht mir einfach keinen Spass mehr seit längerem, weil es nicht mit meinen Vorstellungen der Kindererziehung konform geht, was die Eltern dieser Kinder mit den Kindern machen. Ich habe sehr klare Zukunftsvisionen. Vielleicht habe ich meinen Beitrag nicht deutlich genug formuliert. Ich kann im Augenblick beim besten Willen nicht sagen, ob ich nächstes Jahr noch als Tages(mutter)oma tätig sein kann, weil ich im Augenblick meine Selbstständigkeit aufbaue. Und das nimmt viel Zeit in Anspruch, die ich nicht habe, weil ich sie anderweitig einsetze. Das ist mir aber wichtiger als die Kinderbetreuung, mit der ich mich jetzt eine Zeitlang über Wasser halten konnte. Ich gehe jetzt einfach das Risiko ein, weniger Geld zu haben, dafür aber auch weniger Frust, und wieder mehr Zeit für mich und die Dinge, die mir wichtig sind.
      Ich versuche nur, mich glücklich zu machen 😉
      Liebe Grüße von Dori

      • da kann ich mal wieder sehen…anstatt zu fragen gehe ich davon aus 😉 Ich wusste nicht, dass du „Tagesoma“ (klingt lustig) bist/warst. Ich dachte du wärst es bei deinen Enkelkindern.

        Und immer weiter
        MachDichGlücklich
        Thomas

        • Ja lieber Thomas – so kann das gehen 😉 Aber meinen Kindern würde ich ja nie Geld „abknüpfen“ für die Betreuung meiner Enkelkinder 🙂
          Es war eine sehr aufschlußreiche Erfahrung.

          Liebe Sonnengrüße von Dori

  3. Liebe Dori,
    ich hab mich ehrlich gesagt um Deine Nerven bewundert, die Du sicher brauchst, um fremde Kinder zu beaufsichtigen und zu entertainen. Bei Deinem süssen Moritz ist das ja ein bisschen anders gelagert 😉

    Es ist bestimmt besser für Deine Nerven und Deine Zeit, wenn Du dieses Amt niederlegst. Es findet sich sicher wieder was anderes. Du bist doch kreativ. Und ich sag immer, von dem was ich mal gemacht habe, kann ich anschließend mit Sicherheit sagen, ob das was für mich ist, oder nicht. Du hast es probiert 😉

    Liebe Grüsse
    Anita

    • Liebe Anita – lach – ja ich hab es probiert – hat ne Weile Spass gemacht, zuletzt aber nicht mehr. Ich glaube, ich bin auch langsam zu „alt“ für solche Eskapaden – mir fehlt es oft an der nötigen Geduld – aber es sind auch „spezielle“ Kinder – die wie immer gar nichts dazu können, dass sie so sind wie sie sind! Bin froh, dass ich den Dreh zum Bloggen wieder gefunden habe – und Du ja auch ganz offensichtlich.
      Liebe Grüße von Dori

  4. Liebste Dori, waoh, da passiert ja ne Menge bei Dir… und was für eine tolle Entwicklung. Du gehst Schritt für Schritt Deinen Weg – das hab ich noch in Erinnerung und es ist wieder einmal so wahr. Du scheinst an einem „nächsten“ Schritt angekommen zu sein, das freut mich für Dich. Ja, das ist keine Freude, wenn jemand hinten alles einreisst, was Du vorne aufgebaut hast. Und bravo für die klaren Worte in Deinem letzten Kommentar vor mir:-)… Herzlichste Grüsse Andrea

    • Liebste Andrea, jetzt kreist gerade mal wieder der Bumerang – bin gespannt wo er landet 😉 Hoffentlich muss ich jetzt nicht „verhungern“, denn ich habe zwar etwas Neues in petto, aber noch nicht fix. Und wenn nicht, dann werde ich mich jetzt endlich mal intensiv um meine Selbstständigkeit kümmern, da hatte ich nämlich bis jetzt noch keine Zeit dazu.
      Von Herzen (wann kommt endlich der Frühling?), Dori

  5. „…jetzt kreist mal wieder der Bumerang“
    Hallo Dori und danke für den Lacher am Morgen. Ja, das kenne ich auch, den kreisenden Bumerang als Antwort auf meine Entscheidung.
    Wie gut, wenn sich manche Dinge von selbst erledigen … genieße deine gewonnene Zeit für dich – ich wünsche dir viel Glück und Freude auf deinem Weg in die Veränderung.

    Liebe Grüße schickt dir

    Ulla

    • Liebe Ulla 😀 gerne! Ich bin sehr gespannt, wo er landet – im Augenblick ist es alles noch ein bisschen undurchschaubar.
      Ich brauche dringend mehr Zeit für mich, und die nehme ich mir jetzt. Ich habe das Gefühl, bei mir ist ständig Veränderung – ist das eigentlich bei anderen Menschen auch so?
      Liebe Grüße von Dori

      • Ja Dori, das ist auch bei anderen Menschen so. Du denkst, Du hast Dich für was entschieden und dann….., schwubs kommt es wieder vollkommen anders. Sicherheit ist derzeit nicht zu kriegen. Bis zum Sommer nicht, wenn ich den Sternen glauben darf. Wir nehmen es am besten, wie es kommt, es ändert sic dann doch wieder 🙂
        Liebe Grüsse
        Anita

        • Liebe Anita, viele Menschen halten mich für launisch. Weil sich bei mir ständig alles verändert, manchmal in kürzester Zeit, manchmal auch in längeren Abständen. Aber ich finde nicht, dass das etwas mit Launigkeit zu tun hat. Ich versuche nur, mich dem Leben hinzugeben, und keinen Widerstand zu leisten gegen alles und jeden.
          Weißt Du eigentlich, dass ich Samstags morgens ein Treffen in Bergisch-Neukirchen habe?
          Liebe Grüße von Dori

  6. Wenn ich mir meine letzten acht Jahre anschaue, dann ist da doppelt so viel Veränderung, wie in den achtzehn Jahren davor. Und so ganz wenig war da auch nicht.
    Wir sind in einem anderen Zeitalter gelandet und in diesem scheint mehr Veränderung gewünscht zu sein :-). Also, geben wir uns dem hin und machen mit. Auch wenn das Neue immer auch etwas Angst macht. Phe … ich mach mit 🙂

    MachDichGlücklich
    Thomas

    • So geht es mir auch lieber Thomas – es ist unglaublich, was alles passiert ist und was passiert. Weißt Du eigentlich, dass wir uns vor 7 Jahren kennengelernt haben? Da liegen aus meiner Sicht – was mich betrifft – ja ganze Milchstraßen dazwischen.
      Die Veränderungen fühlen sich immer noch „komisch“ an, machen mir aber keine Angst mehr so wie früher. Ich brauche nur immer noch ziemlich lange, um alles klar zu erkennen und zu erfassen 😉
      Liebe Sonnengrüße von Dori

  7. Liebe Dori, wie auch die Entscheidung ausfallen wird, du wirst nicht daran zerbrechen. Und genau das ist die Entwicklung, die du erfahren hast. Du haderst nicht, siehst nichts negativ … Du wirst deinen Weg weitergehen, selbstbewusst und selbstbestimmt.

    Liebe Grüße von der Gudrun

    • Liebe Gudrun, danke. Es war eine schöne Erfahrung, und jetzt kommen andere neue Dinge und Herausforderungen, die auch wieder bewältigt werden wollen 😉

      Liebe Grüße nach Leipzig von Dori

  8. Ich kann sehr gut verstehen, dass das nicht dein Ding ist, wenn Auffassungen über Erziehung so unterschiedlich sind.
    Lass dich nicht unterkriegen und ganz besonders nicht auf deiner hübschen Nase herumtanzen.

    Alles Liebe,
    Anna-Lena

    • Danke liebe Anna-Lena, gerade Du als Lehrerin wirst wahrscheinlich sehr gut nachvollziehen können, wie das so ist, wenn Eltern und Erzieher nicht dergleichen Auffassung sind. Es wird etwas Neues kommen, da bin ich sicher. Ich bin froh über ein bissel Zeit, die ich jetzt zur Verfügung habe, auch wenn es wahrscheinlich nicht allzu lange dauern wird 😉
      Liebe Grüße nach Berlin von der frierenden Dori

  9. Liebe Dori,
    ich kann deine Entscheidung gut nachvollziehen.Ich war 10 Jahre Tagesmutter, bis der Abstand zwischen meiner Tochter und den Tageskindern einfach zu groß wurde und damit auch mein Tagesablauf nicht mehr mit den Säuglingen und Kleinkindern zusammen passte.Auch hatte ich immer mehr das Gefühl ich muss jetzt mal wieder was ohne Kinder machen. Ich hatte auch 1-2 kinder in den jahren dabei,wo ich wusste wenn sie abgeholt werden läuft es völlig anders (da wird z.B. keine Rücksicht auf die Neurodermitis genommen usw.).Das kann einen sehr frustrieren!
    Schau nach vorne und mach das was dich im Moment erfüllt-auch wenn es dann vielleicht momentan etwas weniger Geld gibt.
    Herzliche warme Grüße aus dem eisigen Berlin
    Angelika

    • Liebe Angelika, genauso ist das bei mir auch. Es war eine schöne Zeit mit und für die Kinder, aber letztendlich möchte ich nun wieder Dinge ohne Kinder tun. Vielleicht wäre es noch anders, wenn die Einstellung und Ansichten der Eltern und meine identisch wären, dann wäre es weniger mühselig, für alle Beteiligten. Aber so ist es ein immerwährender Kampf, der letztendlich nicht zu einem positiven Ergebnis führen kann.
      Hier ist es ja auch so kalt – es weht ein eiskalter Wind und ohne Mütze und dicken Schal und Handschuhe kann ich gar nicht mit meinem Hund spazieren gehen :-\
      Liebe Grüße nach Berlin,
      Dori

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