One Moment in Time

Da sitze ich hier und schreibe, im Hintergrund läuft leise – wie meistens – mein Lieblingsradiosender – und da kommt die Meldung, dass sie gestern verstorben ist. Im Alter von nur 48 Jahren. Jetzt bin ich traurig.

Ihre Musik hat mich durch ein ganz wichtiges und schönes Kapitel meines Lebens begleitet. Ich war immer traurig in den letzten Jahren, wenn ich mal wieder eine Schreckensmeldung über sie gehört und gelesen habe. Eine wunderschöne und hoch talentierte Frau, aber wohl sehr sehr unglücklich? Oder nicht überlebensfähig?

Davon hatten wir ja die letzten Jahre viele, nicht nur weibliche Künstler, auch männliche, die plötzlich und unerwartet und oft aus unerklärlichen Gründen nicht mehr da sind. Ich möchte jetzt keine weiteren Namen nennen.

Offensichtlich sind viele Menschen doch sehr betroffen – so wie ich – denn der Radiosprecher sagt, es sind seit dem Tod von Michael Jackson nie wieder so viele Mails im Studio eingegangen wie heute morgen.

In Erinnerung an Whitney Houston: ONE MOMENT IN TIME!

 

14 Gedanken zu „One Moment in Time

  1. Es macht mich auch sehr traurig, aber überrascht hat es mich auch nicht. Es war vorprogrammiert, dass ihr Lebenswandel – über die Gründe kann man nur spekulieren – auf Dauer nicht gut gehen konnte.
    Das ist leider oft der Preis für Ruhm und Erfolg.

    Eine große Stimme
    schweigt nun.

    Betroffene Grüße
    Anna-Lena

    • Irgendwie fehlen mir da einfach die Worte, liebe Anna-Lena. Wieso das so oft einhergeht mit Ruhm und Erfolg? Wird der Druck dann zu groß, dass man doch wieder flüchten muss?
      Aber wie Du schon sagst, das sind ja nur Spekulationen.
      Eine große Stimme schweigt nun!
      Bin immer noch irgendwie „neben der Spur“.
      Liebe Grüße von Dori

  2. Liebste Dori, mir geht es ganz genauso… eine wunderschöne Frau mit einer einzigartigen Stimme, Musik, die mich lange Zeit und eine schöne Zeit in meinem Leben begleitet hat… eine unglückliche Frau, eine Seele, die hoffentlich jetzt ihren Frieden gefunden hat… Berührte liebste Grüsse Andrea

    • Liebste Andrea,
      meine Freundin Astrid hat mir im FB geschrieben: ist sie wirklich an den Drogen gestorben oder an ihrem gebrochenen Herzen?
      An die Lieder von ihr verknüpfen sich nur schöne Erinnerungen.
      Ich wünsche Dir einen schönen Montag. Ich muss gleich zur AA und hier schneit es!!!!!!!
      Liebste Grüße von Dori

  3. Bin auch sehr über diese Nachricht erschrocken. Ja, der Preis von solchen großen Künstlern ist, glaube ich auch oft eine Überforderung. Ich stelle mir auch vor dass sie recht oft einsam sind. Auf der Bühne umjubelt, immer im Mittelpunkt aber sonst? Sie können nirgends hin ohne dass man sie erkennt. Ich glaube da geht auch viel Individuelles verloren.
    LG Mia

    • Liebe Mia,
      alle wollen berühmt sein und auf der Bühne stehen, aber niemand sagt Ihnen vorher, was alles damit einhergeht. Dass man eigentlich nicht mehr frei ist, das zu tun, was man möchte, und immer funktionieren muss, komme was da wolle.
      Ich finde, in der letzten Zeit häufen sich solche Meldungen doch sehr.
      Liebe Grüße für einen guten Wochenanfang von Dori

  4. Die Musik meiner Kindheit, die ich durch Dich, meine Mama, eingeflößt bekommen habe. Was habe ich mit Dir Whitney Houston – Alben (und auch Michael Jackson) gehört. (So, jetzt hab ich einfach noch einen Namen genannt) Und wie oft hab ich „Bodyguard“ gesehen…
    Sie war ein Star, eine tolle Frau und konnte singen, wie keine Andere. Sie hat die Menschen berührt mit ihrer Musik und doch hatte sie ihr eigenes Leben schon lange nicht mehr im Griff.
    Auch ich bin traurig über ihren Tod. Zu früh hat sie diese Welt verlassen, aber sie wird nie vergessen werden.

    • Liebste Miri,
      also ich habe mir dann Bodygard, der gestern noch in der ARD gesendet, doch nicht mehr „angetan“, den hätte ich nicht ohne Tränen zu vergiessen sehen können.
      Stattdessen habe ich mir noch eine Doku über Whitney Houston angeschaut und das war wirklich schon erschreckend, wie sehr sie abgestürzt war. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass niemand ihr böse war, sondern eher dass viele ihr helfen wollten und sie unterstützt haben.
      Aber ihre Seele hat sich für diesen Weg entschieden, was soll man dazu sagen?
      Ich bin betroffen und traurig, aber sie wird wirklich nie vergessen werden.
      Ich drück Dich, habt einen schönen Tag.
      Deine Mum

  5. Ach Dori, ich verbinde mit ihrer Musik so viele schöne Zeiten in meinem Leben und sie hat mit ihrer Stimme immer mein Herz berührt. Gestern abend habe ich noch einige meiner Lieblingslieder in youtube gefunden und gehört. Es sind dabei viele Erinnerungen an mein Leben hochgekommen. Ihr Leben ansich war die letzten 10 Jahre sicher ein Desaster, leider. Ich wünsche ihrer Seele, das sie endlich Frieden findet.
    Liebe Grüsse
    Anita

    • Liebe Anita,
      ganz genau so geht mir das auch – und vielen anderen. Wieso verbinden wir eigentlich mit ihren Liedern alle so schöne Erinnerungen? I will always love you – dieses Lied hat doch jede(r) von uns schon mal gesungen – wenn auch nur unhörbar. Es ist so bedauernswert….
      Liebe Grüße von Dori

    • Liebe Katerwolf,
      das geht mir genauso. Ich war genauso traurig bei dem Tod von Romy Schneider, Michal Jackson, Amy Winehouse und vielen anderen.
      Aber gerade diese Musik hat mich durch die glücklichste Zeit meines Lebens begleitet.
      WIR sind ja froh, dass wir gesund sind und die Nachsorgeuntersuchungen keine neuen Befunde ergeben – dank sei Gott oder wem auch immer. Daher kann ich so etwas gar nicht so gut verstehen.
      Liebe Grüße für Dich von Dori

  6. Liebste Dori,

    mich hat das auch nachdenklich gemacht… auch die Tatsache, dass Menschen, die einst an der Spitze und erfolgreich waren, plötzlich abstürzen und nicht mehr den Weg in die Höhe finden…
    Ich glaube, das ist der Druck, der auf sie ausgeübt wird, sie werden zu Marionetten einer Industrie, die mit Stimmen Geschäfte machen… Ich habe das nur mitbekommen, weil ich mit Sängern und auch mit Schauspielern befreundet bin… und könnte dir viel dazu erzählen… sie sind zu dem gemacht worden, was sie sind oder waren…

    Nachdenkliche, dennoch von Herzen kommende Grüße zu dir,
    Elisabeth

    • Liebste Elisabeth,
      ich kenne zwar keine erfolgreichen Künstler, aber ich denke mir das genauso. Wenn man einmal einer Krankheit den Rücken kehren konnte, die tödlich hätte sein können, dann tut man sich ein bissl schwer damit, das alles nachzuvollziehen. Denn jeder Tag, den man in Gesundheit verleben darf, ist ja ein Geschenk.
      Aber es gibt da so viele Blickwinkel und Gesichtspunkte, und da ich das nie selbst erlebt habe, kann ich auch kein Urteil darüber abgeben, dass ein Mensch sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere selbst zerstören möchte.
      Daher möchte ich nicht be- und werten, sondern einfach nur be-troffen sein.
      Liebste Herzensgrüße von Dori 🙂

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